Fußball 13. Chemie Premnitz – Schönwalder SV 2014/2015

Endstand 1:0 ( Daniel Pfefferkorn 40.)

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Chemie gewinnt verdient

Die Fußballer des TSV Chemie Premnitz haben sich mit dem Heimsieg gegen den Schönwalder SV endgültig in der oberen Tabellenhälfte der Landesliga etabliert und damit die gesetzte 20-Punkte-Marke überschritten. In einer zeitweise zerfahrenen Partie gewann Chemie am Ende verdient mit 1:0.

Doch zunächst war es Magerkost was beide Mannschaften den wenigen Zuschauern boten, wenig wollte gelingen. Doch die Initiative ging meist vom TSV aus. Über schnelle Kombinationen versuchte Premnitz vor das Gästegehäuse zu kommen. Doch zu selten ging es mal schnell. Erst nach gut 25 Minuten erspielte sich Chemie die erste richtig gute Gelegenheit und der Ball lag auch gleich im Tor. Doch diesem Treffer von Daniel Pfefferkorn wurde die Anerkennung, nach einem Offensivfoul, verwehrt. Von den Gästen war bis hierhin gar nichts zu sehen, was auch am starken Marco Lindemann lag, der vor der Abwehr organisierte und keinem Zweikampf aus dem Weg ging. Kurz vor der Halbzeit sollte Premnitz dann doch noch in Führung gehen. Der TSV stellte seine Standardstärke unter Beweis. Nach einem Freistoß von Sascha Weser verlängerte Daniel Pfefferkorn den Ball ins verlassene Schönwalder Tor (41.). Gästetorwart Christian Strehk sah dabei nicht gut aus. Chemie tat dieses Tor sichtlich gut und ging daher verdient mit der Führung in die Pause.

Nach der Pause gingen beide Mannschaften noch engagierter zu Werke. Die Osthavelländer waren jetzt um die Spielkontrolle bemüht. Jedoch liefen sie sich immer wieder in der starken Premnitzer Hintermannschaft fest. Es war schon beeindruckend wie die gesamte TSV-Mannschaft sich beherzt der Defensivarbeit annahm. Durch die nun offenere Spielweise der Gäste ergaben sich auch zwangsläufig Kontermöglichkeiten für Chemie. Die erste hatte Daniel Pfefferkorn, der Richtung SSV-Gehäuse zog, aber aus spitzem Winkel verzog. Nur wenig später lief Sebastian Krumbholz auf Strehk zu, konnte diesen aber ebenso nicht überwinden. Schönwalde hatte trotz optischer Überlegenheit nur eine ernsthafte Chance, als Felix Baitz einen Schuss aus dem Gewühl heraus halten musste (80.). Wenn man dem TSV an diesem Tag einen Vorwurf machen konnte, dann, dass Chemie eine frühere Entscheidung verpasste und die Partie damit weiterhin spannend blieb. Kurz vor dem Ende verfehlte Pfefferkorn nach sehenswerter Vorbereitung von Max Reinefeldtdas Tor, sodass es beim knappsten aller Ergebnisse blieb. „Wir haben heute als Mannschaft stark gespielt. Genau so stell ich mir das vor. Wenn wir taktisch clever agieren, sind wir für jede Mannschaft der Liga ein unangenehmer Gegner. Auch das unsere Defensive seit einigen Wochen wieder besser steht ist ein Grund für unseren derzeitigen Erfolg“, sagte Olaf Krause nach der Partie. Am nächsten Wochenende bestreitet der TSV dann sein letztes Spiel des Jahres. Dann geht die Reise zum Tabellenzwölften, dem SC Oberhavel Velten.

Premnitz: Baitz, Weser, Freidank, Kaiser, Lindemann, Lapin, Neudorf, Pfefferkorn, Stuhlmacher, Krumbholz (90+2. Zimmermann), Reinefeldt (89. Nehring)

Chemie vor letztem Heimspiel des Jahres

Vor einer kniffligen Aufgabe steht der TSV Chemie Premnitz im letzten Heimspiel des Jahres 2014. Mit dem Schönwalder SV kommt ein starker Gegner ins Westhavelland, der dem TSV schon oft vor Probleme stellte.

Die Mannschaft von Mario Berg zählte wie vor jeder Saison zu den Favoriten auf die Meisterschaft, konnte dieser Rolle aber bisher kaum gerecht werden. Sicherlich spielt die lange Verletztenliste eine Rolle. Aber wenn man sich die jüngsten Ergebnisse anschaut, sieht man, dass auch ohne die etablierten Spieler guter Fußball geboten werden kann. Die letzten drei Spiele konnten alle für sich entschieden werden und bringen aktuell Platz acht in der Tabelle ein. Auffällig ist, dass die Randberliner mit 25 erzielten Toren zu den torhungrigsten Mannschaften der Liga zählen, allerdings stehen dem gegenüber auch schon 26 gefangene Tore. Konstant ist in Schönwalde bisher nur die Inkonstanz.

Bei Chemie freute man sich über das hart erarbeitete Unentschieden vor Wochenfrist in Bernau. An diese gute Leistung möchte man nun natürlich anknüpfen. Fehlen werden allerdings Sebastian Kremp (5. gelbe Karte) und Marvin Krause (Gelb-Rot-Sperre). Außerdem werden Nico Ritter und Marian Krause, der nach seinen Rückenproblemen mit der Reha begonnen hat, nicht auflaufen können. Dennoch entspannt sich die Personalsituation im Vergleich zum Bernau-Spiel, denn Sebastian Krumbholz, Daniel Pfefferkorn, Sebastian Nehring, Sebastian Kaiser, Marco Neudorf und Björn Stuhlmacher kehren in den Kader zurück. Daher gibt Trainer Olaf Krause auch eine klare Marschroute vor: „Das ist das letzte Heimspiel des Jahres und das wollen wir natürlich gewinnen. Wir sind gut aufgestellt, daher gehe ich absolut positiv an diese Partie heran.“ Natürlich wäre es schön, wenn sich zum letzten Heimspiel des Jahres wieder mehr Zuschauer als zuletzt im Stadion der Chemiearbeiter einfinden würden.

Gespielt wird am Sonnabend um 13 Uhr. Geleitet wird die Partie von Andy Schmidt.

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