Fußball 12. Einheit Bernau – Chemie Premnitz 2014/2015

Chemie entführt Punkt aus Bernau

Die Stadt Bernau scheint für die Fußballer des TSV Chemie Premnitz ein gutes Pflaster zu sein. Zum zweiten Mal in dieser war der TSV in der Hussitenstadt zu Gast und nahm einen Punkt mit auf die lange Heimreise. Bei der TSG Einheit Bernau erkämpfte sich Chemie ein 0:0.

Chemie begann aus einer defensiven Grundhaltung heraus und wollte vornehmlich über schnell vorgetragene Konter und Standardsituationen zum Erfolg kommen. Gegen spielstarke Bernauer igelte man sich oft in der eigenen Hälfte ein. Doch bereits nach wenigen Minuten musste Felix Baitz eingreifen. Eine Direktabnahme von Julien Wienbreyer parierte er stark. Doch ansonsten tat sich in den ersten 20 Minuten wenig. Für Chemie hatte Martin Otto eine Gelegenheit. Er umkurvte seinen Gegenspieler, bekam hinter seinen Schuss von der Strafraumgrenze aber nicht genügend Druck. Glück hatte Premnitz als sich Sturmtank Vladimir Pestov im Kopfballduell durchsetzen konnte, der Ball aber knapp am Tor vorbei ging (22.). Insgesamt war er aber bei der TSV-Abwehr in guten Händen und somit kaum zu sehen. Chemie wurde nun etwas munterer und versuchte auch offensiv Akzente zu setzen, außer zwei Distanzschüssen von Sebastian Kremp und Konstantin Gäde kam dabei aber nur wenig raus. Für Bernau war es wieder Wienbreyer, der Baitz zu einer Parade zwang. Kurz vor der Pause hielt Baitz noch einen Distanzschuss von Jens Manteufel auf etwas unkonventionelle Art. Daher ging es auch folgerichtig ohne Tore in die Pause.

In der zweiten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften größtenteils. Dafür rückte der schwache Schiedsrichter Christian Ernst immer mehr in den Blickpunkt. Die erste Gelegenheit hatte dennoch Chemie. Nach einem Konter stand Max Reinefeldt frei, sein Schuss war zwar platziert, aber nicht hart genug geschossen, sodass Sven Redmann den Ball um den Pfosten lenken konnte. Wenig später musste sich Baitz strecken, als Christian Schlender Maß genommen hatte (65.). Danach wurde das Spiel zwar nicht ruppiger, aber Schiedsrichter Ernst wollte wohl auch seine Rolle in diesem Spiel spielen. Mit unverständlichen Pfiffen brachte er beide Mannschaften gegen sich auf und verteilte auf jeder Seite übertriebene Platzverweise. Bei Chemie durfte Marvin Krause früher duschen gehen. Fortan war klar, dass Chemie die Räume noch enger machen musste. Das gelang auch sehr gut, denn außer einem Kopfball von Wienbreyer, den Christian Freidank auf der Linie klärte, gelang auch den Gastgebern nur noch wenig. Daher blieb es auch beim 0:0-Unentschieden. „Ich denke man sieht in den letzten Wochen einen deutlichen Aufwärtstrend bei meiner Mannschaft. Auch heute hat sie wieder eine Menge Leidenschaft in die Waagschale geworfen und sich damit bei einem enorm heimstarken Gegner einen verdienten Auswärtspunkt gesichert“, war Olaf Krause nach der Partie sehr zufrieden mit dem gesehenen. Nächste Woche empfängt Chemie dann zum Havellandderby den Schönwalder SV.

Premnitz: Baitz, Weser, Freidank, Schmidt, Lindemann, Marvin Krause (69. Gelb-Rot), Gäde, Lapin, Otto, Kremp, Reinefeldt (84. Paege)

Vorbericht

Mit letztem Aufgebot nach Bernau

Einen ganz harten Brocken haben die Landesligafußballer des TSV Chemie Premnitz am Wochenende zu bezwingen. Mit der TSG Einheit Bernau wartet der aktuell Dritte der Tabelle. Dazu kommt, dass Chemie mit argen Besetzungsproblemen zu kämpfen hat.

Vor der Saison wurden die Randberliner zur erweiterten Spitze gezählt und das obwohl sie als Aufsteiger neu in der Landesliga waren. Grund dafür sind zahlreiche Zugänge vom, in der Berlin-Liga spielenden, BFC Dynamo II. So wundern die bisher eingefahrenen 24 Punkte keinesfalls. Gerade zu Hause hat die Mannschaft von Trainer Nico Thomaschewski bisher vollkommen überzeugt. Sicherlich spielt dort die Tatsache mit herein, dass die Bernauer Sportanlage am Wasserturm nur über einen Kunstrasenplatz verfügt. Nichts desto trotz wurden auch auswärts regelmäßig Punkte entführt. Angeführt von Torjäger Vladimir Pestov wird Bernau sicherlich auch gegen den TSV sein Heil in der Offensive suchen.

Chemie hat die letzten beiden Partien gewonnen und damit doch noch vor Weihnachten eine kleine Serie mit drei unbesiegten Spielen gestartet. Die Aufgabe in Bernau wird aber nicht leicht. Fallen doch zahlreiche Spieler aus. So wird mit Jonathan Schmidt, Sebastian Kaiser, Daniel Pfefferkorn, Björn Stuhlmacher, Sebastian Krumbholz, Sebastian Nehring, Dennis Lapin, Marco Neudorf und Marian Krause fast eine ganze Mannschaft fehlen. Dafür wird Marcel Zorr spielen können und mit Konstantin Gäde wird ein langjähriger Leistungsträger sein letztes Spiel für Chemie machen. Er wechselt im Winter zum FSV Krostitz (bei Leipzig). Dennoch wird der TSV alles in die Waagschale werfen, um vielleicht doch einen Punkt aus der Ferne entführen zu können.

Gespielt wird am Sonnabend um 13 Uhr auf der Sportanlage am Wasserturm in Bernau. Leiten wird die Partie Christian Ernst aus Belin.

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