Fußball Fredersdorf-Premnitz 2002/2003

TSG Fredersdorf/Vogelsd. – TSV Chemie Premnitz 0 : 3  ( 0 : 1 )

TSV Chemie Premnitz: Selle,Björn – Baetz,Matthias; Fingerhut,Jens; Kather,Andre; Ohle,Christian; Schmeling,Steven – Kersten,Rene; Lucke,Steve – Henke,Ronny; Löbel,Oliver (ab 60. Jurk,Alexander); Rades,Robert (ab 52. Ecke,Stefan)

Tore: 0:1 Kersten,Rene (30.); 0:2 Kersten,Rene (61.); 0:3 Kather,Andre (89.)

Zuschauer: 60

Gelbe Karten: – / –

Am 22. Spieltag der Landesliga Nord mußte der TSV Chemie Premnitz beim Schlußlicht TSG Fredersdorf / Vogelsdorf antreten. Chemie konnte an die starken Auftritte der letzten Wochen anknüpfen und blieb auch im 5 Spiel der Rückrunde ungeschlagen. Premnitz präsentierte sich beim Verbandsligaabsteiger Fredersdorf, daß nun getrost für die Landesklasse planen kann, als homogene Mannschaft. Die Ausfälle von M. Liebner (verletzt) und S. Wienmeister (Sperre) wurden gut kompensiert. Kapitän Steve Lucke fügte sich wieder nahtlos ein und ließ sich die drei Wochen Trainingsausfall nicht anmerken. Nach einer kurzen Phase des Abtastens hatten die Platzherren zwar optische Vorteile konnten sich aber kaum eine nennenswerte Chance erarbeiten. Die vom erneut souveränen Libero M. Baetz organisierte Abwehr zeigte kaum Schwächen. Der gefährliche Bulgare A. Sabev war bei J.Fingerhut jederzeit gut aufgehoben. Schon in dieser Anfangsphase wurde deutlich warum Fredersdorf am Ende der Tabelle zu finden ist. Die in die Jahre gekommene Hintermannschaft hatte arge Probleme die schnellen A. Kather und vor allem R. Kersten in den Griff zu bekommen. Die Schnelligkeitsvorteile der Premnitzer Angreifer waren nicht zu übersehen. In der 16. min. konnte sich der TSG – Schlußmann Walter zum ersten mal auszeichnen als er einen Kopfball von Kather zur Ecke lenkte. Wenig später war es erneut Kather der nach einer Rades-Flanke den Ball nicht voll traf und eine weitere Chance zur Führung vergab. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Havelstädter immer dominanter. Folgerichtig das Führungstor durch Kersten, der eine Kombination über Henke und Kather zum 0 : 1 eiskalt nutzte. Fredersdorf war nun deutlich angeschlagen und nur die mangelhafte Chancenverwertung der Premnitzer verhinderte eine frühe Entscheidung zu Gunsten der Gäste. Nach dem Seitenwechsel kamen die Rot Weißen Fredersdorfer mit viel Elan aus der Kabine. Mit dem Mut der Verzweiflung versuchte man dem Spiel eine Wende zu geben. Chemie wackelte, konnte aber genau in Drangphase der Gastgeber das wichtige vorentscheidene 0 : 2 erzielen. Erneut hieß der Torschütze R. Kersten der nach Vorrabeit von Ch. Ohle mit einem „Tor des Monats“ ( Seitfallzieher)erfolgreich war. Mit einem Schlag waren die Bemühungen des TSG Fredersdorf / Vogelsdorf zu nichte gemacht. Obwohl die Gastgeber nie aufsteckten, brachte man die Premnitzer nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil, Fredersdorf machte in der Schlußphase immer mehr auf,so daß Chemie fast im Minutentakt zu Überzahlsituationen kam, sich aber schon wie in der ersten Halbzeit beim Auslassen klarster Möglichkeiten übertraf. Wenn am Spiel des TSV Chemie überhaupt was auszusetzen war, dann war es eben diese schlechte Verwertung der Möglichkeiten. Eine Minute vor dem Spielende lag der Ball dann aber doch noch einmal im Tor der TSG Rot Weiß. A. Kather, kam doch noch zu seinem Tor als er ein Zuspiel von A. Jurk zum 0 : 3 Endstand versenkte. Mit diesem Sieg hat sich der TSV Chemie ersteinmal aus der Abstiegszone verabschiedet. Ein Lob an Trainer Heino Rügen, der nach der schwachen ersten Halbserie, die Mannschaft wieder zu einer geschloßenen Einheit formte.

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