Fußball Dannenwalde-Premnitz 2000/2001

Revanche in Dannenwalde

FUSSBALL / Premnitz I gewinnt 5:2 2000/2001

PREMNITZ ■ Mit gemischten Gefühlen reiste der TSV Chemie am 19. Spieltag der Landesklasse West nach Dannenwalde. Man erinnerte sich noch gut an die 1:2-Hinspielniederlage. In der 2. Minute setzte der agile Ch. Fehlberg einen Freistoß an den Pfosten. Praktisch im Gegenzug die Führung für die Gastgeber. Von halb rechts zirkelte der Dannenwalder Christian Stölcke einen Freistoß ins Tor. Danach war der TSV die spielbestimmende Mannschaft. Mit klugem Pressing schon in der Hafte des Gegners zwang man Dannenwalde zu Fehlern, die in der 9. Minute zum Ausgleich führten. Nach einer Flanke vom hervorragend aufgelegter Dirk Briese traf Matthias Baetz zum 1:1. Drei Minuten später versenkte Briese nach einer Flanke von Berner den Ball per Kopf zum 1:2 im Tor. Premnitz setzte entschlossen nach, so dass die Gastgeber kaum zur Entfaltung kamen. Inder 13. Minute versagte der Unparteiische dem TSV einen Strafstoß nach Foul an Kersten. In der 25. traf Thomas Böhm, der nach langer Verletzungspause wieder unter den ersten Elf zu finden war und mit einer hervorragenden Leistung seine Ambitionen unterstrich, zum 1:3. Nach einem Schuss von Köhler ließ der Torwart den Ball prallen und „Bommel“ Böhm war zur Stelle. Nach der Pause spielte Premnitz zu defensiv und überließ dem Gastgeber das Mittelfeld. Die Dannenwalder erkannten ihre Chance und drängten auf den Anschlusstreffer. In der 50. Minute hatte der TSV noch Glück, als ein Blau-Weißer Angreifer den Ball frei vor Torwart Theiß nicht im Tor unterbrachte. In der 55. Minute kam nach einem Fehler von Theiß ein Angreifer des Gastgebers zu Fall. Den Strafstoß verwandelte Stölcke zum 2:3. In den folgenden Minuten stand die Partie auf Messers Schneide. Premnitz fand einfach nicht ins Spiel zurück. Man brachte keine Ruhe m die Aktionen und durch unnötige Fouls kam Dannenwalde immer wieder zu Standardsituationen, bei denen es lichterloh im Premnitzer Strafraum brannte. Erst nach 65 Minuten verflachte der Druck und der TSV fand wieder ins Spiel zurück. Als in der 75. Minute Fehlberg im Strafraum zu Fall gebracht wurde und der Unparteiische auf Strafstoß entschied, schien das 2:4 fällig. Fehlberg scheiterte jedoch an der Latte. Die Schlussminuten standen dann wieder ganz im Zeichen der Premnitzer. Nachdem Kather mit einem weiteren Strafstoß am Schlussmann scheiterte (85.), machte er es eine Minute später besser und traf zum 2:4 für Premnitz. Den Abschluss besorgte Ch. Fehlberg mit einem Freistoß in den Winkel zum 2:5-Endstand. Trainer Heino Rügen nach dem Spiel: „Meine Mannschaft bestimmte die erste Hälfte in eindrucksvoller Manier, vergaß aber, den Sack zu zu binden. Nach der Pause ließen wir dem Gastgeber zu viele Freiräume und kamen dadurch in Bedrängnis. Trotzdem verließen wir verdient als Sieger den Platz“.

In den anderen Spielen gab es keine Überraschungen. Tabellenführer Werder drehte einen 0:1-Rückstand (24.) in einen 1:2- Erfolg um und verteidigte die Tabellenführung. Empor Schenkenberg tat sich beim 3:2-Erfolg über Hertha Karstadt schwer. Nur knapp entging Neuruppin beim Tabellenletzten Dabergotz mit 1:0 einem Punktverlust

Für Premnitz spielten: Theiß, Baetz, Kersten, Lücke, Briese, Reinefeld, Kather (89. Ohle), Köhler (69. Ferch), Fehlberg, Berner, Böhm

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