Fußball Dabergotz-Premnitz 1999/2000

Deutliche Leistungssteigerung

FUSSBALL / TSV gewinnt in Dabergotz 1999/2000

PREMNITZ ■ Um den Kampf an der Tabellenspitze weiter offen zu halten, waren die Premnitzer Kicker zum Siegen verdammt. Aber der erste Angriff des Gastgebers von TuS Dabergotz 1919 brachte den TSV Chemie in Rückstand. Erst ließ man auf der rechten Angriffsseite einen Dabergotzer Spieler ungestört in den Premnitzer Strafraum passen. Dann stand Rayk Bogaczyk von seinem Gegner zu weit weg, so dass dieser ins rechte untere Eck des TSV-Tores einschießeh konnte. Der TSV zeigte sich wenig beeindruckt. Man setzte den Gastgeber weiter unter Druck. Immer wenn sich Matthias Groß und Christian Fehlberg auf die Außenpositionen verschoben, wurde das Premnitzer Angriffsspiel gefährlich. Nach Chancen für Fehlberg und Groß verwandelte Olaf Krause einen Handelfmeter zum Ausgleich (18.). Premnitz setzte nach. Der schönste Angriff brachte nach 21 Minuten die Premnitzer Führung ein. Fehlberg setzte sich entschlossen am rechten Flügel durch. Seinen scharf in den Strafraum geschlagenen Pass versenkte Groß im Dabergotzer Gehäuse. Zum Ende der ersten Halbzeit verflachte das Spiel etwas. Dabergotz versuchte, mit lang an die Premnitzer Hälfte geschlagene Bällen zum Erfolg zu kommen. Im direkten Zweikampf ging der Gastgeber mitunter robust zu Werke. Zur Pause war der TSV die dominierende Mannschaft, was sich nach dem Seitenwechsel ändern sollte. Dabergotz verstärkte seine Angriffsbemühungen und drängte den TSV teilweise in die eigene Hälfte zurück. Mit enormer Kampfkraft stemmte sich TuS Dabergotz gegen die drohende Niederlage. Chemie verlegte sich aufs Kontern. Bei einem schnellen Gegenstoß über Sell und Groß traf Fehlberg nur den Pfosten (56.). Weitere Gelegenheiten ließen Briese und Groß ungenutzt. In der Schlussphase mussten die Gastgeber ihrer kräfteraubenden Spielweise Tribut zollen. Nach Vorarbeit von Fehlberg,der wenig später für ein Ballwegschlagen völlig unnötig die Ampelkarte sah, erzielte Sell das 1:3. Er stellte nach Vorarbeit von Dirk Briese in der Schlussminute den 1:4-Endstand her. Damit bleibt der TSV Chemie nach 19 Spieltagen Spitzenreiter der Landesklasse West. Aus dem direkten Verfolgerfeld verabschiedete sich Empor Schenkenberg nach einer 3:5-Heimniederlage gegen die Potsdamer Sportunion erst einmal. Da Wittenberge in Alt Ruppin mit 4:1 erfolgreich war, scheint es einen Zweikampf zwischen dem TSV Chemie und Wittenberge zu geben. Trainer Peter Bogaczy zeigte sich nach dem Spiel erleichtert. „Nach dem 0:0 in der letzten Woche war heute eine deutliche Steigerung zu erkennen. Vor allem Matthias Sell ging enorme Wege. Im Abwehrbereich muss hingegen wieder mehr Ruhe und Souveränität einziehen.

Aufstellung: Franke, Reinefeld, Krause, Briese, Lücke, Bogaczyk, Seil, Kersten, Berner (78. Ohle), Fehlberg (86. G/R), Groß

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