23. Chemie Premnitz – Pritzwalk 2017/2018

Quelle: Sportbuzzer(Christoph Laak)+Bilder

Im siebten Versuch hat es endlich wieder geklappt. Der TSV Chemie Premnitz hat sein Landesliga-Heimspiel gegen den Pritzwalker FHV nach zwischenzeitlichem Rückstand noch mit 4:2 gewonnen und damit Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben getankt. Dass es in der Mannschaft menschlich passt, hatte sich bereits vor dem Spiel gezeigt, als sich die Spieler zu einem gemeinsamen Frühstück getroffen hatten.

Ob es daran lag, dass Chemie stark ins Spiel startete? Nach wenigen Minuten gingen die Hausherren in Führung. Zunächst wurde ein Schuss von Christian Freidank noch abgeblockt, doch Elias Große konnte den Nachschuss verwerten (7.). Der TSV war zwar weiter bemüht, wirklich zwingend war es danach aber nicht mehr.

Gäste kommen zum verdienten Ausgleich

Im Gegenteil. Die Gäste wurden besser und hätten durch Leon Meier ausgleichen können. Wenig später lag der Ball dann aber doch im Premnitzer Gehäuse. Bei einer Flanke patzte TSV-Keeper Felix Baitz und Franz Arndt staubte zum verdienten 1:1-Pausenstand ab (34.). „Wir haben richtig gut angefangen. Aber nach 20 Minuten war das Spiel wie abgeschnitten. Wir befanden uns im kollektiven Tiefschlaf“, so TSV-Trainer Olaf Krause, der in der Halbzeit auch sehr laut wurde.

„Wahrscheinlich mussten sich einige Spieler von diesem Schock erstmal erholen. Anders kann ich mir das 1:2 nicht erklären“, schätzt der Premnitzer Trainer ein. Denn sein Team erlaubte sich direkt nach dem Seitenwechsel einen folgenschweren Fehler im Aufbauspiel und Franz Arndt konnte mit einem platzierten Schuss zum 2:1 für die Gäste einschießen (49.). Das war aber so etwas wie ein Weckruf für die Gastgeber. Nach einer Ecke war Hans Büchner per Kopf zur Stelle und konnte zum 2:2 ausgleichen (53.).

Christian Freidank trifft zum 4:2-Endstand

In der Folge spielte sich Sebastian Krumbholz immer mehr in den Vordergrund. Erst konnte er sich entscheidend durchsetzen und überlegt zum 3:2 einschießen (61.), danach hatte er die höhere Führung mehrmals auf dem Fuß. Da er diese nicht besorgte, blieb es bis in die Schlussphase spannend. Dort zog Daniel Pfefferkorn ab. Sein Schuss konnte Gästekeeper Lublow noch halten, Christian Freidank staubte hingegen zum 4:2-Endstand ab. Positiv war außerdem, dass Dominik Bradburn zu seinem Pflichtspiel-Debüt kam. „Nach dem Rückstand haben wir endlich das umgesetzt was wir uns vorgenommen hatten. Letztlich haben wir verdient gewonnen“, fasste Olaf Krause zusammen.

 

Quelle: Sportbuzzer(Christoph Laak)

Beim Landesligisten TSV Chemie Premnitz hatte es zuletzt einige Niederlagen gesetzt. Auch wenn die 1:2-Niederlage in Neustadt vor einer Woche Mut machen sollte, das Selbstvertrauen ist angeknackst. Darum soll im Heimspiel gegen den Pritzwalker FHV (Samstag, 15 Uhr) nun unbedingt wieder einmal ein Erfolgserlebnis gefeiert werden. „Wir wollen uns neues Selbstvertrauen erarbeiten. Dazu ist eine couragierte Leistung von Nöten“, erklärt dann auch TSV-Trainer Olaf Krause.

Mit den Prignitzern kommt ein unbequemer Gegner ins Stadion der Chemiearbeiter, auch wenn der TSV das Hinspiel mit 4:2 gewinnen konnte. „Pritzwalk ist schwer zu spielen. Sie können an guten Tagen jede Mannschaft in dieser Liga ärgern. Aber eins ist natürlich auch klar. Wir wollen nach den schwachen Ergebnissen der letzten Zeit den Bock unbedingt umstoßen und mal wieder gewinnen“, gibt der Premnitzer Trainer die Marschroute vor. Personell sieht es zumindest besser als in den letzten Wochen aus. Daniel Pfefferkorn, Lukas Block, Sebastian Kaiser, Martin Weber und Konstantin Gäde stehen wieder zur Verfügung. Dafür wird Björn Stuhlmacher gelb-gesperrt auf jeden Fall fehlen.

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