24. FSV Babelsberg – Chemie Premnitz 2017/2018

Spielbericht: Sportbuzzer(Christoph Laak)

Der Aufschwung des TSV Chemie Premnitz hat nur ein Spiel lang angehalten. Nach dem 4:2-Erfolg gegen den Pritzwalker FHV mussten sich die Chemiker beim FSV Babelsberg 74 mit 2:3 geschlagen geben, tauschten in der Tabelle die Plätze mit den Gastgebern und belegen nun den 5. Platz in der Landesliga.

Die Premnitzer sind gut in die Partie gestartet. Immer wieder ging es über Sebastian Krumbholz, der das 1:0 durch Lukas block mustergültig vorbereitete (8.). Block brauchte den Ball nur noch über die Linie zu schieben. Krumbholz war es auch ,der für die Premnitzer 2:0-führung sorgte. Nach einem langen Sprint umkurvte er den Torwart und traf ins verwaiste Tor (22.). „Er war in der Anfangsphase nicht zu halten und an allen gefährlichen Aktionen beteiligt“, lobte TSV-Trainer Olaf Krause seinen Stürmer und musste mit ansehen, wie das Spiel langsam kippte.

Babelsberg kommt schnell zum Ausgleich

Nach einem schnellen Angriff über außen kamen die Gastgeber zum 1:2-Anschlusstreffer (36.), dem sie noch vor der Pause den 2:2-Ausgleich folgen ließen. „Wir haben Babelsberg im Umkehrspiel zu viele Räume angeboten, die diese dann genutzt haben. Wenn es schnell ging, brannte es bei uns mehrmals lichterloh. Es ist ärgerlich, dass wir sie nach unserer 2:0-Führung wieder ins Spiel haben kommen lassen“, so der Premnitzer Trainer.

Nach der Pause zeigte der TSV Chemie dann aber wieder eine bessere Leistung und hätte durchaus in Führung gehen können. In diese Druckphase fiel dann der 3:2-Führungstreffer der Landeshauptstädter per Foulelfmeter. Dieser Treffer hätte nach dem Geschmack der Premnitzer aber niemals fallen dürfen. „Das war eine glasklare Fehlentscheidung. Dementsprechend groß waren auch die Diskussionen auf dem Platz“, echauffiert sich Olaf Krause über diesen Pfiff. Doch es nutzte alles nichts.

Schiedsrichterentscheidungen nehmen entscheidenden Einfluss

Chemie war in der Folge um den Ausgleich bemüht. Elias Große und Sebastian Krumbholz hatten auch Chancen, konnten diese aber nicht verwerten. In der Schlussminute gab es dann einen weiteren großen Aufreger. TSV-Kapitän Marian Krause wurde beim Kopfballversuch klar mit beiden Händen von seinem Gegenspieler gestoßen, diesmal blieb die Pfeife von Schiedsrichter Andre Stolzenburg jedoch stumm, erneut sehr zum Ärger der Gäste, die daher auch mit 2:3 das Nachsehen hatten.

„Ich bin jemand, der sich nicht gerne über den Schiedsrichter beschwert, aber heute war er spielentscheidend. Einige Entscheidungen gegen uns konnte ich nicht nachvollziehen. Wir haben ordentlich gespielt und hätten uns einen Punkt verdient gehabt“, war Olaf Krause auch nach dem Spiel noch sauer.

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