26. RSV Eintracht 1949- Chemie Premnitz 2017/2018

Der TSV Chemie Premnitz hat in der Fußball-Landesliga beim Tabellenzweiten RSV Eintracht 1949 einen durchaus unerwarteten Punktgewinn gesichert. Nach einem intensiven Spiel, in dem beide Mannschaften ihre Phasen hatten trennten sich die Teams mit einem 1:1-Unentschieden.Chemie hatte einen guten Start erwischt. Zwei Abschlüsse waren zunächst aber zu harmlos und verfehlten noch das Ziel. Aller guten Dinge sind bekanntlich drei und mit dem dritten Angriff brachte Björn Stuhlmacher die Chemiker mit einem überlegten Schuss dann auch in Führung (10.). Vorausgegangen war eine Kopfball Ablage von Ricardo Quast. „Wir waren von Beginn an da. Deshalb ging das 1:0 auch in Ordnung“, so TSV-Trainer Olaf Krause. Nach der Führung der Gäste übernahm der RSV das Spiel. Gute Chancen konnten aber nicht genutzt werden.

Glück hatten die Premnitzer als ein Schuss an den Pfosten klatschte. TSV-Torwart Felix Baitz, der ein starkes Spiel machte, wäre chancenlos gewesen. Auf der Gegenseite brachte Daniel Pfefferkorn Sebastian Krumbholz ins Spiel, dessen Schuss aus Nahdistanz gerade noch zur Ecke geklärt werden konnte. Das täuschte jedoch nicht darüber hinweg, dass die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel übernommen hatten.

„Von der 25. Minute bis zur Pause war Teltows beste Phase im Spiel“, zeigte sich Krause vom Spiel der Gastgeber angetan. Vor der Pause mussten die Premnitzer aber noch einen Rückschlag hinnehmen. Sebastian Krumbholz zog sich in einem Zweikampf eine klaffende Platzwunde zu und musste ausgewechselt werden. „Ein großes Dankeschön geht an den Teltower Physio, der mich sofort behandelt hat. Das war ganz großes Tennis“, so Krumbholz.

Julian Rauch trifft zum Ausgleich


Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber schnell zum Ausgleich. Einen Schuss von der Strafraumkante konnte Baitz noch parieren, gegen den Nachschuss von Julian Rauch war er allerdings machtlos (51.). In der Folge haben die Hausherren die Regie übernommen. „Teltow war zwar überlegen, aber die ganz klaren Chancen waren eigentlich auch nicht dabei“, so der Premnitzer Trainer.

Für Premnitz schossen Pfefferkorn und Quast knapp am Tor der Gastgeber vorbei. In der Schlussphase warfen die Gastgeber alles nach vorn, konnten jedoch keinen Treffer mehr erzielen. Im Gegenteil, sie konnten froh sein, dass der letzte Schuss von Stuhlmacher gerade noch abgeblockt werden konnte.

„Wir haben uns mit einer taktisch klugen Leistung und starkem Zweikampfverhalten einen Punkt verdient. Das war kein Sommerfußball, sondern beide Teams wollten unbedingt gewinnen. Deswegen war das Spiel auch bis zum Schluss offen. Ich bin sehr zufrieden“, freute sich Olaf Krause über den Punkt.

Vorbericht : Quelle – Sportbuzzer(Christoph Laak)

Auch für den Landesligisten TSV Chemie Premnitz biegt die Saison allmählich in die Zielgeraden ein. Dabei können die Chemiker im Aufstiegskampf durchaus noch das Zünglein an der Waage sein. Am Samstag (15 Uhr, Sportplatz Stahnsdorf) muss der TSV Chemie nämlich beim Tabellenzweiten RSV Eintracht 1949 antreten. Am letzten Spieltag empfängt Premnitz dann Spitzenreiter Petershagen-Eggersdorf.In Teltow wartet eine Mammutaufgabe auf die Krause-Elf. „Uns werden wichtige Spieler, vor allem in der Defensive, fehlen. Aber ich denke, dass wir eine ordentliche Truppe zusammen kriegen werden“, übt sich Olaf Krause in Optimismus. „Wir sind zwar klarer Außenseiter bei einem der beiden Staffelfavoriten, werden uns aber sicherlich nicht kampflos ergeben. Bei einer optimalen Leistung, können wir etwas holen“, gibt Olaf Krause die Marschroute vor.

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