27. Zehdenick- Chemie Premnitz 2017/2018

Bericht : Quelle – Sportbuzzer(Christoph Laak)

Nach einer intensiven Partie haben sich die Fußballer des TSV Chemie Premnitz beim 4:4-Unentschieden beim SV Zehdenick einen nicht mehr für möglich gehaltenen Punktgewinn gesichert und damit den 4. Tabellenplatz vor den Gastgebern verteidigt.

Dabei sah es nach 20 Minuten überhaupt nicht danach aus, dass Chemie etwas Zählbares mit auf die Heimreise würde nehmen können. Die Gastgeber waren dem TSV in allen Belangen überlegen und führten verdient mit 3:0. „Zehdenick hat angefangen wie die Feuerwehr, wir haben überhaupt keinen Zugriff bekommen. Dementsprechend verdient war auch die deutliche Führung“, schätzt TSV-Trainer Olaf Krause ein.

Danach fand seine Mannschaft aber langsam in die Partie und Daniel Pfefferkorn traf nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus zum 1:3-Anschluss (25.). Wenig später hatte Sebastian Krumbholz eine weitere gute Gelegenheit, die jedoch zur Ecke geklärt werden konnte. Aus dieser entstand dann ein Konter der Gastgeber der, blitzsauber ausgespielt, zum 4:1 für die Zehdenicker führte. Bis zur Halbzeit passierte dann nichts mehr.

Trainer Krause bleibt in der Halbzeit ruhig

„Zehdenick führte auch in dieser Höhe verdient. Ich bin in der Kabine auch nicht laut geworden, der Gegner war einfach klar besser“, so Olaf Krause, dessen Team dennoch wie verwandelt aus der Halbzeit kam.

Nach einem langen Ball von Marian Krause konnte sich Krumbholz über außen durchsetzen und bediente Björn Stuhlmacher. Dieser brauchte den Ball zum 2:4 nur noch über die Linie zu drücken (49.). Nur wenig Minuten später war es der selbe Spielzug, diesmal aber über die andere Seite, als Stuhlmacher eine Eingabe von Pfefferkorn zum 3:4 einschießen konnte (53.). Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, schnürte Stuhlmacher gut eine Viertelstunde später seinen Hattrick. Nachdem er von Christian Freidank in Szene gesetzt wurde, verwandelte der Premnitzer Stürmer mit der Pike (66.).

Krumbholz fliegt vom Platz

Wer dachte, dass sich das Spiel nun beruhigen würde, sah sich getäuscht. Chemie blieb am Drücker und spielte auf Sieg. Krumbholz hatte den SVZ-Schlussmann bereits umkurvt, als er zu Fall kam. Der erwartete Elfmeterpfiff vom nicht immer souverän leitenden Ronny Schabanowksi blieb aber aus. Zu allem Überfluss wurde Krumbholz in dieser Szene wegen Meckerns vom Platz gestellt, so dass die Premnitzer die Schlussphase mit zehn Mann überstehen mussten.

Dennoch versteckte sich der TSV Chemie nicht und Pfefferkorn hatte eine gute Gelegenheit, als er aus 16 Metern knapp drüber schoss. Der Höhepunkt ereignete sich dann in der Schlussminute, als die Gastgeber einen zweifelhaften Strafstoß erhielten, Felix Baitz diesen aber in Klasse-Manier parieren konnten und somit den Premnitzer Punkt festhielt.

„Das war ein verrücktes Fußballspiel, das absolut von seinen Emotionen gelebt hat. Aufgrund der beiden total unterschiedlichen Halbzeiten hatte diese Partie auch keinen Verlierer verdient gehabt, wobei wir mit dem Unentschieden sicherlich besser leben können als die Gastgeber“, fasst Olaf Krause zusammen.

 

Vorbericht : Quelle – Sportbuzzer(Christoph Laak)

Eigentlich hatte Olaf Krause, Trainer des TSV Chemie Premnitz, vor der Saison das Ziel ausgegeben, bloß nicht auf dem 4. Platz zu landen. Aktuell stehen die Premnitzer aber auf genau jenem Rang und der Rückstand auf den Drittplatzierten aus Schwedt  beträgt drei Spiele vor dem Saisonende der Fußball-Landesliga bereits fünf Punkte. Angesichts dessen dürfte es für Chemie vor allem darum gehen, den 4. Platz zu verteidigen.

Gegen den kommenden Gegner aus Zehdenick (Samstag, 15 Uhr) wird ein Punktgewinn  alles andere als einfach. In bisher drei Spielen konnten die Premnitzer nicht bei den Havelstädtern gewinnen (zwei Remis, eine Niederlage). Aktuell trennen beide Mannschaften auch nur zwei Punkte, so dass es für Premnitz vor allem darum gehen dürfte, nicht zu verlieren. „Zehdenick ist eine gestandene Landesliga-Mannschaft. Sie haben richtig gute Leute in ihrem Team. Das wird eine schwere Aufgabe“, so der Premnitzer Trainer.

Krause hofft, auf der guten Leistung in Teltow aufbauen zu können. Personell hat er Alternativen: Marian Krause, Christian Freidank und Sebastian Kaiser stehen wieder zur Verfügung. Allerdings fallen auch zwei Spieler aus. Marvin Krause und Elias Große haben gegen den RSV Eintracht jeweils die fünfte gelbe Karte gesehen und sind gesperrt. „Wir wollen auf jeden Fall etwas aus Zehdenick mitbringen und zumindest den 4. Platz absichern“, so Olaf Krause.

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