Fußball 1.Männer Buga Trophy 2010/2011

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Buga 2.Platz bei der Buga Trophy 2010

Bilder BSC Rathenow

 

 

 

 

Bericht BSC-Rathenow.de

I. BUGA-TROPHY Pokal geht an den BSC Rathenow

Ohne Punktverlust holt sich der BSC den Pott

 
Der BSC Rathenow war Initiator und erster Ausrichter des BUGA-TROPHY Fußballturniers auf dem Schwedendamm. Auf dem VIP- Empfang um 11.00 Uhr erläuterte der Vorsitzende des BSC Mathias Rieschel nach einer kurzen Einführung, dass der Vorschlag zu diesem Turnier vom Ehrenvorsitzenden des BSC H.- J. Rzyski nun mit dem ersten Turnier am heutigen Tag beginnt. Anwesend waren unter anderem die Bundestagsabgeordnete Daniela Golze, der Staatssekretär im Landtag Herr Gorholt, Herr Dr. H.-J. Lemmle, die Hauptsponsoren des BSC Herr Schulz vom gleichnamigen Autohaus Renault, Herr Schönberg von der Havelländischen Zink-Druckguss GmbH & Co KG, sowie weitere Gäste aus den Vereinen. Herr Rieschel bedankte sich bei den Sponsoren, der Stadt Rathenow, dem Landkreis Havelland und dem Land Brandenburg Ministerium für Bildung Jugend und Sport. Begrüßt wurde die Moderatorin Marina Ringel vom RBB, die dann vor und zwischen den Spielen die Moderation übernommen hat. Die rund 300 Zuschauer hatten die Möglichkeit sich an einer vom Autohaus Schulz gesponserten Tombola mit über 1000 Preisen zu beteiligen und konnten sich die neusten Renault Modelle des Autohauses auf der Tartanbahn ausgestellt, betrachten.
Die BUGA-TROPHY hatte folgende Teilnehmer: FSV Havelberg, SV Rhinow/Großderschau, TSV Chemie Premnitz, BSC Rathenow und die Oberlisten Brandenburg Süd 05 und den FSV Optik Rathenow.
Diese sechs Mannschaften spielten in zwei Gruppen zu je 3 Mannschaften. In der Gruppe A spielten der BSC Rathenow, BSC Süd 05 Brandenburg und der FSV Havelberg. Die B Gruppe war mit dem FSV Optik Rathenow, TSV Chemie Premnitz und dem SV Rhinow/Großderschau besetzt. Die Spieldauer wurde auf 1×30 Minuten festgelegt.
Im ersten Spiel mußte der BSC Rathenow gegen den Oberligisten Süd 05 Brandenburg Farbe bekennen. Der Trainer des BSC Rathenow, Michael Zugehör, hat seine Männer auf das Turnier entsprechend eingestellt. Aus einer sicheren Abwehr sollte Druck nach vorn sichtbar sein. Mit Spielbeginn setzten die Rathenower den Oberligisten aus Brandenburg gleich unter Druck. Nach einem Freistoß von Mike Eggert prallt der Ball von der Mauer, Kevin Schmoock ist zur Stelle, doch ist der Winkel zu spitz. Der Süd Keeper hält den Ball bei zwei Schüssen nicht fest, Torsten Meier staubt ab, aber der Linienrichter hatte Abseits gesehen. Das Spiel nach vorn wurde beherzigt und so ergaben sich immer wieder Einschussmöglichkeiten für die BSC Spieler. Kevin Schmoock schoss das 1:0 für seine Elf und damit das erste Tor der BUGA-TOPHY Serie. Glück für den Oberligisten aus Brandenburg, das dieses Eröffnungsspiel nur 1:0 für den BSC Rathenow ausging. Im zweiten Spiel standen sich der TSV Chemie Premnitz und der FSV Optik Rathenow gegenüber. Die Premnitzer standen recht gut in der Abwehr und rangen dem Oberligisten ein 0:0 ab. Im dritten Spiel gab es zwischen dem BSC Süd 05 Brandenburg und dem FSV Havelberg ein 2:2. Im Spiel danach konnte sich der TSV Chemie gegen die Spielgemeinschaft Rhinow/Großderschau mit 2:0 durchsetzen. Im fünften Spiel musste der BSC Rathenow gegen den FSV Havelberg antreten und kam zu einem 2:1 Erfolg. Der BSC ging mit 1:0 durch Torsten Meier in Führung, musste dann aber den Ausgleich nach einem Foul durch einen Elfmeter hinnehmen. Den Siegtreffer setzte Alexander Engel mit einem satten Schuss nach indirektem Feistoß. Kevin Schmoock hatte noch die Chance zu erhöhen trifft aber nur den Pfosten. Im sechsten Spiel konnte sich der FSV Optik gegen Rhinow /Großderschau mit 1:0 durchsetzen. Großen Anteil an dieser knappen Niederlage hatte der gut haltende Rhinower Keeper Uwe Albrecht.
In der Endrunde spielten um Platz fünf der BSC Süd 05 gegen Rhinow/Großderschau 2:0. Das Spiel um Platz 3 gewann der FSV Optik gegen Havelberg klar mit 5:0. Im Finale stand der BSC Rathenow und der FSV Chemie Premnitz. Der Bürgermeister der Stadt Premnitz Herr Roy Valenta wollte natürlich den Pott nach Premnitz holen. So seine Aussagen gegenüber der Moderatorin Marina Ringel. Die Verantwortlichen des BSC hofften auf ihre Mannschaft. Es ist lange her, dass der BSC gegen die Chemie ELF gewinnen konnte. Spannung war angesagt. Beide Mannschaften holten die letzten Körner aus sich heraus. Alle Spieler waren in Bewegung, das war auch die Vorgabe von Trainer Michael Zugehör. Rene Babetzki brachte den BSC mit 1:0 in Front. Torsten Meier scheitert 2 Mal am Premnitzer Keeper. Im Gegenzug bekommen die Premnitzer nach einem unnötigen Foul einen berechtigten Elfmeter zugesprochen. Michael Zugehör im BSC Tor hält. Als Marco Bertram Torsten Meier ins Spiel bring zieht der sofort ab, trifft aber nur den Keeper. Die einzige Gelb/Rote Karte im Turnier holte sich Sebastian Kaiser. Kevin Schmoock hat die Chance auf 2:0 zu erhöhen doch kann der Premnitzer Keeper mit letztem Einsatz den Einschlag verhindern. So blieb es beim 1:0 Sieg für den BSC Rathenow.
Damit holte sich der BSC Rathenow den begehrten Pokal. Weitere Auszeichnungen gab es für den besten Spieler des Turniers Guido Block vom TSV Chemie Premnitz. Der beste Torschütze mit drei Treffern war vom FSV Optik Dejan Kalan. Als bester Torwart wurde der Rhinower Uwe Albrecht geehrt.
Der BSC Rathenow hatte nach dem Pokalsieg Grund zum feiern und so feierten die Spieler bis spät in die Nacht gemeinsam mit einigen Sponsoren Trainer Michael Zugehör bedankte sich nochmals für die tadelsfreie Einstellung aller seiner Spieler.
Das nächste BUGA-TROPHY Turnier findet im nächsten Jahr in Havelberg statt.

Hier die eingesetzten Spieler der ersten drei Mannschaften.

BSC Rathenow
Zugehör, Bätz, Engel, Keiper, Bertram, Borbely, Babetzki, O.Block, Nielebock Ch. Bresigke, Meier, Schmoock, Eggert, Lorbeer.

TSV Chemie Premnitz
Franke, Krause, Kaiser, Buddeweg, Steinhoff, Schönfeldt, Stuhlmacher, Weser, G.Block, Schröder, Posorski, Neudorf, Rades, Kremp, Thiedicke.

FSV Optik Rathenow
Sengespeick, Mario Manuel Delvalle Silva, Wilcke, Hellwig, Becker, Müller, Zielke, Scholz, Topuz, Pfefferkorn, Puhlmann, Richter, Tröger, Leroy, Kalan, Aslan, Ferrera, Baitz, Gouhari.

Klaus Reimann

Bericht FSV-Havelberg.de

Buga-Trophy 2015 beim BSC Rathenow 94
FSV belegt bei der Premiere einen achtbaren vierten Platz

Am gestrigen Samstag reiste der FSV Havelberg zur Erstauflage der „Buga-Trophy 2015“ nach Rathenow. Auf dem dortigen Sportgelände am Schwedendamm hatte der gastgebende BSC Rathenow 94 allerhand auf die Beine gestellt, um der Premiere um den großen Buga-Wanderpokal den richtigen Rahmen zu geben.

Moderatorin Marina Ringel von Antenne Brandenburg eröffnete die Veranstaltung mit zahlreichen Ehrengästen aus der Politik und rief anschließend die Mannschaften ins Stadion. Dort standen die Domstädter dann als „klassen-niedrigstes“ Team nach der Liga-Zugehörigkeit. Schließlich liefen neben den Havelbergern die Oberligisten FSV Optik Rathenow und der Brandenburger SC Süd 05 auf, die gleich vier Spielklassen über dem FSV agieren. Mit Landesligist BSC Rathenow 94 (im Vorjahr knapp am Aufstieg in die Brandenburgliga gescheitert) sowie den Landesklasse-Vertretern TSV Chemie Premnitz und SV 1885 Rhinow/Großderschau war das Teilnehmerfe
ld komplett.

Der Gastgeber eröffnete die Turnierserie, die in den kommenden sechs Jahren ausgespielt wird, gegen den Brandenburger SC Süd 05. BSC-Kapitän Kevin Schmook war es, der sein Team zum 1:0-Sieg schoss und damit als erster Torschütze der Buga-Trophy in die Geschichte einging. Im dritten Spiel griff der FSV dann ins Geschehen ein. Gegner während der 30minütigen Spielzeit war ebenfalls der Brandenburger SC Süd 05. Die Domstädter ließen sich vom großen Namen nicht beeindrucken und legten los wie die Feuerwehr. Vom Angriffswirbel sichtlich irritierte Brandenburger trauten ihren Augen kaum, so dominant spielten die blau-weißen Sachsen-Anhaltiner in den Anfangsminuten. Dreisow verstolperte zunächst vor dem Tor, doch eine Minute später bediente Nowak Sturmpartner Möbius und dieser erzielte das 1:0 (4.). Nowak (2x) und Döring hatten weitere Riesenmöglichkeiten, doch konnte keinen Nutzen daraus ziehen. Diese mangelnde Chancenverwertung sollte sich rächen.

Nach einer Flanke kam Torwart Kleinat etwas zu spät aus seinem Kasten heraus – der BSC-Stürmer war somit vor ihm mit dem Kopf am Ball und erzielte das 1:1 (19.). Vier Minuten später hebelte ein Diagonal-Flachpass die gesamte Abwehr aus und nach tollem Abschluss stand es plötzlich 1:2. Doch der FSV konterte sofort. Döring erzielte aus spitzem Winkel den 2:2-Ausgleich, wobei es am Ende auch blieb.

Im zweiten und letzten Vorrundenspiel trafen die Havelberger dann auf den Gastgeber. Die Situation war klar: sollte man verlieren, dann mit nicht mehr als einem Tor Unterschied, um das Spiel um Platz 3 zu erreichen. Die Rathenower, deutlich ausgeruhter als der FSV, der nur ein Spiel Pause hatte, machten von Beginn an ernst. Nach einem Fehlpass von Thiemann und anschließendem Konter schoss Borbely aus 5m über den Kasten. Weitere gute Möglichkeiten für den BSC folgten, während die Hansestädter mit zwei Schüssen von Döring und Dreisow für geringe Entlastung sorgten. In der 8.min folgte das folgerichtige 0:1, wobei sich eine abgerutschte Flanke über Keeper Kleinat hinweg ins Tor senkte. Vier Minuten später konnte der FSV jedoch ausgleichen. Nach einem Foul an Döring im Strafraum verwandelte Gieseler den fälligen Strafstoß souverän. Thiemann hatte in der 14.min nach einem Eckball sogar das 2:1 auf dem Kopf. In der Schlussphase drängten die Gastgeber vehement auf den Siegtreffer. Dieser fiel nach einem fulminanten Freistoß aus 22m, bei dem Kleinat nur hinterher schauen konnte. Rathenow traf noch einmal den Pfosten und so rettete sich der FSV trotz der Niederlage ins Spiel um Platz 3.

Hier trafen die Havelberger dann auf Oberligist FSV Optik Rathenow. Die Optiker wollten sich ganz klar für die bislang eher enttäuschenden Turnierauftritte rehabilitieren. Zum Leidwesen der Domstädter gelang ihnen das auch eindrucksvoll, allerdings unter gütiger Mithilfe des nun teilweise überforderten Kreisoberligisten. Ein Patzer von Kleinat ermöglichte das frühe 0:1 nach drei Minuten. Dann folgte ein verunglückter Rückpass von Rollenhagen, den Kalan (am Ende bester Turniertorschütze) mit einem tollen Heber zum 0:2 verwertete (16.). In der 19.min wehrte Kleinat eine Flanke zu kurz mit den Fäusten ab und der Nachschuss landete zum 0:3 im Netz. Die Rathenower sprühten nun vor Spielfreude und spielten den FSV mit ihrer Dominanz fast an die Wand. Gegenangriffe waren Mangelware, zu sehr wurde Havelberg in die Defensive gedrängt. Aufopferungsvoll kämpften die Blau-Weißen, doch die beiden Treffer zum 0:5-Endstand konnten sie nicht mehr verhindern.

Somit blieb am Ende Platz 4 für den FSV, der sich bei diesem Turnier als niederklassigste Mannschaft sehr teuer verkauft hat. Im recht ruppigen Finale, bei dem der Schiedsrichter allerhand zu tun hatte, traf der BSC Rathenow auf Chemie Premnitz. Der BSC führte schnell mit 1:0, doch danach drehten die Chemiker mehr und mehr auf. Als Premnitz einen Hand-Strafstoß verschoss und kurz darauf auch noch einen Akteur durch gelb-rote Karte verlor, stand der erste Turniersieger der Buga-Trophy 2015 fest. Der große Wanderpokal bleibt nun für ein Jahr im Besitz des BSC Rathenow 94.

Die 260 zahlenden Zuschauer erlebten ein tolles Auftaktturnier, das rundherum hervorragend organisiert war. Die Messlatte für den FSV Havelberg, der im kommenden Jahr Ausrichter der zweiten Auflage sein wird, ist schon enorm hochgelegt worden.

Gruppe A
BSC Rathenow 94 – Brandenburger SC Süd 05 1:0
Brandenburger SC Süd 05 – FSV Havelberg 1911 2:2
BSC Rathenow 94 – FSV Havelberg 1911 2:1

1. BSC Rathenow 94 (3:1 Tore / 6 Punkte)
2. FSV Havelberg 1911 (3:4 Tore / 1 Punkt)
3. Brandenburger SC Süd 05 (2:3 Tore / 1 Punkt)

Gruppe B
FSV Optik Rathenow – TSV Chemie Premitz 0:0
TSV Chemie Premitz – SV 1885 Rhinow/Großderschau 2:0
FSV Optik Rathenow – SV 1885 Rhinow/Großderschau 1:0

1. TSV Chemie Premitz (2:0 Tore / 4 Punkte)
2. FSV Optik Rathenow (1:0 Tore / 4 Punkte)
3. SV 1885 Rhinow/Großderschau (0:3 Tore / 0 Punkte)

Spiel um Platz 5
Brandenburger SC Süd 05 – SV 1885 Rhinow/Großderschau 2:0

Spiel um Platz 3
FSV Optik Rathenow – FSV Havelberg 1911 5:0

Finale
BSC Rathenow 94 – TSV Chemie Premitz 1:0

Bester Spieler: Guido Block (TSV Chemie Premitz)
Bester Torwart: Uwe Albrecht (SV 1885 Rhinow/Großderschau)
Bester Torschütze: Dejan Kalan (FSV Optik Rathenow)

FSV: S. Kleinat – M. Gieseler (1 Tor), T. Leppin, B. Scheel, M. Thiemann – D. Rateitschak, M. Rollenhagen, T. Dreisow, B. Döring (1) – S. Möbius (1), M. Nowak (S. Leppin, J. Ungnade, M. Scharnbeck, M. Preß, A. Gerdel)

Bericht FSV-Optik.de

Bei der Erstauflage der Buga-Trophy lief Optik nach einem eher enttäuschenden Turnierverlauf nur auf dem dritten Rang ein. Vor allem im ersten Spiel gegen den späteren Finalisten Premnitz war ordentlich Sand im Getriebe. In den 30 Spielminuten erarbeitete sich der FSV gerade mal eine hochkarätige Torchance, die Benjamin Wilcke auch verwertete, allerdings wurde der Treffer von Schieri Michael Wendorf nicht gegeben.

Gegen den zweiten Gruppengegner, den SV Rhinow/Großderschau, musste dann schon mindestens ein 2:0 her, um überhaupt noch ins Finale einziehen zu können. Torgelegenheiten erspielte sich die Optik-Truppe, bei der der urlaubende Ingo Kahlisch auf der Bank aushilfsweise von Mario Schmeling verteten wurde, diesmal reichlich. Aber nur Dejan Kalan gelang es, Optik-Oldie Uwe Albrecht, der im Rhinower Tor aushalf, zu überwinden.

Mit dem 1:0 war also klar, dass bei diesem Turnier maximal der dritte Platz heraus springen würde. Gegner im „kleinen Finale“ war der FSV Havelberg, der die Rathenower zu seinem Leidwesen in anderer Form als in den Spielen zuvor erleben musste. Befreit von jeglichem nervlichen „Druck“ sprang am Ende ein 5:0-Erfolg heraus. Den Torreigen eröffnete Daniel Pfefferkorn. Dejan Kalan erhöhte per Heber auf 2:0, dann folgte ein Doppelschlag von Patrik Scholz, der zweimal von der Strafraumgrenze erfolgreich war, und den Schlusspunkt setzte dann noch einmal Dejan Kalan.

Turniersieger wurde übrigens der Gastgeber, der BSC Rathenow, durch einen 1:0-Sieg im Finale gegen Premnitz. Am kommenden Mittwoch tritt Optik schon wieder am Schwedendamm an, dann gibt es das Aufeinandertreffen mit dem BSC, das den Zuschauern heute verwehrt blieb. Und dann gehts auch wieder über 90 Minuten.

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