Fußball BSRK-Premnitz 2005/2006

16. Spieltag – Samstag, 25.02.2006 – 15:00

Brandenburger SRK 1883 – TSV Chemie Premnitz 2:4 (0:0)

Brandenburger SRK 1883: Steffen Sgraja, Dirk Reinicke, Matthias Gründer, Reno Heidrich, Mirko Mosch (75. Rene Barthel), Marco Klehn (62. Daniel Häusler), Dennis Erler, Olaf Mukrasch, Andre Ulrich, Sulayman Camara (70. Johannes Artenjan), Michael Martens

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Moris Nürnberg, Thomas Rosenberg, Dirk Briese, Matthias Sell, Christian Ohle (12. Stefan Ecke), René Kersten, Marcel Liebner (18. Robert Rades), Guido Block, Christian Fehlberg (68. Jens Fingerhut), Sebastian Boltze

Tore: 0:1 Robert Rades (46.); 0:2 Robert Rades (47.); 0:3 Sebastian Boltze (61.); 0:4 Robert Rades (67.); 1:4 Rene Barthel (78.); 2:4 Michael Martens (87.)

Schiedsrichter: Mathias Mrosewski (Kremmen)

Zuschauer: 50

Gelbe Karte: Dirk Reinicke (2.) / René Kersten, Guido Block (2.)

Auftakt gelungen !

Zum Auftakt der Rückrunde in der Landesklasse West mußte der TSV Chemie Premnitz beim Brandenburger SRK antreten. Auf dem sehr stumpfen Hockeyplatz des BSRK , entwickelte sich ein munteres Spiel.

Zunächst hatten die Gäste mehr vom Spiel. Kurz nach Spielbeginn brannte es schon vor dem Tor des BSRK-Torhüters Sgraja als ein Schuß von Christian Fehlberg nur äußerst knapp am Gehäuse vorbei strich. Nur eine Minute später hatte der agile Sebastian Boltze eine Möglichkeit den TSV in Führung zu bringen.Dann aber fingen sich die Gastgeber. Mit zunehmender Spielzeit wurde der BSRK stärker. Vor allem der schnelle Camara war ein ständiger Unruheherd im Angriff der Brandenburger.Erst nach einer halben Stunde fingen sich die Grün Weißen Premnnitzer wieder und kamen dann auch wieder zu sehr guten Einschußmöglichkeiten. Torwart Sgraja zeichnete sich mehrmals mit reaktionsschnellen Paraden aus. Zunächst scheiterte Robert Rades, er kam bereits in der 8. min. für den angeschlagenen Marcel Liebner, aus Nahdistanz. Dann legte sich Block den Ball zurecht, diesmal ließ Sgraja den Ball prallen, reagierte beim Nachschuß von Sebastian Boltze dann aber wieder überragend. Kurz vor der Pause erneut Glück für die Gastgeber als ein Fehlbergschuß an die Latte klatschte.Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag des TSV Chemie Premnitz. Mit einem Doppelschlag durch Robert Rades in der 47. und 49.min. ging der TSV mit 0:2 in Führung. Von den beiden Gegentoren erholten sich die Akteure vom BSRK lange Zeit nicht mehr. Premnitz zog nun recht deutlich seine Kreise. Vor allem die beiden jungen Stürmer S. Boltze und R. Rades stellten die Brandenburger Hintermannschaft immer wieder vor große Probleme.Einen herben Rückschlag mußte der TSV dann in der 68. min. hinnehmen. Nachdem bereits mit Marcel Liebner und Kapitän Christian Ohle zwei Spieler angeschlagen vom Platz mußten, erwischte es Spielertrainer Christian Fehlberg, der sich ohne Einwirkung des Gegners so schwer verletzte , daß er ins Brandenburger Klinikum eingeliefert wurde. Er wir dem TSV nun lange Zeit nicht zur Verfügung stehen.Genau in der Phase als der TSV in Unterzahl spielte, fiel die Entscheidung. Sebastian Boltze traf zum 0:3 für den TSV. Als Robert Rades in der 80. min. nach einem Eckball von Guido Block zum 0:4 einschoß, standen die Zeichen endgültig auf Sieg der Gäste. Glück für den BSRK das der nicht immer souveräne Schiedsrichter in der 78. min. den Brandenburger Reinicke nicht vom Platz stellte. Reincke riß Rades an der Strafraumgrenze ganz klar um. Da er klar letzter Mann war, wäre ein Platzverweis die einzig richtige Entscheidung gewesen.

Mit der sicheren Führung im Rücken wurden die Premnitzer dann aber etwas zu Nachlässig. Erst verkürzte Barthel auf 1:4, dann traf nach Eckball Markung zum 2:4. Fast wäre dem BORK noch der Anschluß gelungen als ein Schuß an der Premnitzer Torlatte landete. Dann aber war Schluß. Premnitz gewann am Ende hoch verdient mit 2:4 gegen einen guten kampfstarken Gegner. Am kommenden Samstag kommt es nun zum Gipfeltreffen. In Sadenbeck trifft der TSV Chemie auf den Tabellenführer der Landesklasse West Prignitzer Kuckuck Kickers. Fans des TSV haben die Möglichkeit das Spiel Live mitzuerleben. Interessenten haben die Möglichkeit für einen Unkostenbeitrag von 10,00 ¤ mit dem Fanbus nach Sadenbeck zu reisen. Anmeldungen nimmt die Gaststätte „Elfmeter“ entgegen.

Peter Kaiser

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