Fußball Premnitz-Hennigsdorf 1983/1984

BSG Chemie Premnitz-BSG Stahl Hennigsdorf 1:0

 

Aufstellung:

 

Michael Ginzel

Lutz Buczilowski

Werner Groß

Heino Rügen

Wolfgang Rahn

Uwe Hermstein(ab 74.min Frank Lange)

Rene Frech

Andreas Sabrodski

Manfred Kempf

Frank Rockel(ab 55.min Ullrich Janeck)

Bernd Rosenberg

 

Zuschauer: 1200

 

Schiedsrichter: Kindt(Neubrandenburg)

 

Tore:  1:0 Bernd Rosenberg 89.min

 

 

Von unserem Berichterstatter ULRICH HAHN

Werner Stöhr, Sektionsleiter der Premnitzer Fußballer, prophezeite vor dem Spiel: „Es wird erneut schwer für uns, denn alle Mannschaften,die bisher nach Premnitz kamen, waren defensiv eingestellt. Dagegen aber fanden wir bisher nicht die richtigen Mittel, um entsprechend aufzutrumpfen. Hinzu kommt, daß uns durchschlagskräftige  Stürmer fehlen – Eine Prognose,die sich auch gestern bewahrheitete.

Von der Bedeutung dieser Begegnung her gaben sich beide Mannschaften große Mühe, wollten keinen spielentscheidenden Fehler machen und zunächst erst einmal ihr Tor reinhalten. Die Rechnung ging auf, doch das spielerische Moment kam dabei auf beiden Seiten zu kurz. So konnten die 1200 Zuschauer erst in der 34. Minute einem  18-m-Freistoß  von  Rosenberg registrieren. Die zweite Halbzeit ergab Tormöglichkeiten auf beiden Seiten.    Satkowski (51.) konnte aus dem Fehler von Sabrotzki kein Kapital schlagen.Sein Schuß ging knapp neben das Tor.Sieben Minuten später überlief Janotta gesamte Premnitzer Abwehr, doch hier reagierte Ginzel großartig. Auf der Gegenseite vergab Hermstein (63.) aus Nahdistanz.Kritisch wurde es in der 65.Minute nach einem Mißverständnis zwischen Ginzel und Rahn,doch hier holte Rügen den Ball von der Linie.Weitere Möglichkeiten auf beiden Seiten blieben auch anschließend ungenutzt.Als sich so schon alle mit dem Unentschieden abgefunden hatten, fiel doch noch das spielentscheidende Tor.Eine Flanke von Ferch verlängerte

Groß mit dem Kopf und Rosenberg schoß Sekunden vor Schluß unhaltbar für Friese ein.

Übungsleiter Wolfgang Rahn: „Von Kämpferischen her gibt es keine Abstriche. Die spielerischen Mittel dagegen kamen zu.Gemessen an den Spielanteilen geht dieser Erfolg in Ordnung.

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