Fußball Premnitz-Babelsberg 1983/1984

BSG Chemie Premnitz-BSG Motor Babelsberg 1:4

 

Aufstellung:

 

Michael Ginzel

Lutz Buczilowski

Heino Rügen

Andreas Sabrodski

Wolfgang Rahn

Ullrich Janeck

Werner Groß

Uwe Hermstein

Frank Rockel

Goldmann

Bernd Rosenberg(ab 60.min Frank Lange)

 

Zuschauer: 1300

 

Schiedsrichter: Rook(Berlin)

 

Tore:  0:1 Dankmar Edeling 33.min, 0:2 Jörg Nachtigall 45.min, 0:3 Matthias Morack 46.min, 0:4 Jürgen Theuerkorn 60.min, 1:4 Werner Groß 75.min

 

 

Babelsberg klarer Sieger

DDR-Liga: im Bezirksderby dominierte Motor in Premnitz

Im gestrigen Bezirksderby der B-Staffel behielt Motor Babelsberg in Premnitz eindeutig mit 4:1 die Oberhand und bleibt damit auswärts weiter auf Erfolgskurs! Babelsberg ist neben Zwickau nunmehr als einziges der 60 Liga-Teams auf Gegners Platz noch ungeschlagen. Nicht so richtig rollen wollte es beim Spitzenreiter Stahl Brandenburg daheim gegen EAB 47 Berlin, während Motor Süd bei Rotation zum ersten Punktgewinn der Saison kam.

Premnitz-Babelsberg 1 :4

Die Bezirksstädter, die im Hinspiel über ein 1:1 gegen die Chemie-Elf nicht hinausgekommen waren, beherrschten die Premnitzer diesmal eindeutig. In der fairen Begegnung besaßen sie deutliche Vorteile in der gesamten Spiel anlage und hatten die besseren Techniker auf ihrer Seite. Vor 1300 Zuschauern begann der Gast allerdings verhalten, ehe er aus einer gut gestaffelten Abwehr heraus mehr und mehr zu schnellen Kontern ansetzte. Edoling (33.) und J. Nachtigall (45.) sargten für eine 2:O-Pausenführung, für Premnitz vergaben Rosenberg (16.) sowie Hermstein,unmittelbar nach dem 1:0 der Babelsberger,Torchancen. Das 3:0 für Babelsberg durch Morack, gleich nach Wiederanpfiff, klärte endgültig die Fronten. Die Aktionen des Platzbesitzers wirkten nun noch zerfahrener, während die antrittsschnellen Motor-Spieler selbstsicher ihre Kreise zogen. Theuerkorn, neben Sommer und Edeling noch aus der Mannschaft heraussagend, markierte das 4:0 (60.), ehe Groß (75.) der Ehrentreffer gelang. Der Premnitzer Sportsekretär Ulrich Hahn nach dem Schlußpfiff: „Vier Gegentore auf heimischem Platz, das hat es für Premnitz lange nicht gegeben.“

 

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