Fußball Premnitz-Babelsberg 1982/1983

BSG Chemie Premnitz-BSG Motor Babelsberg 3:1

 

Aufstellung:

 

Michael Ginzel

Alfons Neuendorf

Wolgang Rahn

Heino Rügen

Werner Groß

Ullrich Janeck

Dietmar Möhring

Bernd Rosenberg

Manfred Kempf(ab 65.min Harald Neumann)

Rene Frech

Frank Rockel

 

Zuschauer: 1200

 

Schiedsrichter: Schulz(Frankfurt/Oder)

 

Tore: 1:0 Manfred Kempf 34.min, 2:0 Manfred Kempf 38.min, 3:0 Manfred Kempf 57.min ,3:1 Frank Edeling 76.min

 

 

Dreimal hatte Kempf richtigen „Riecher“

Hochverdient behielt der Neuling beide Zähler im eigenen Stadion und verschaffte sich durch diesen Sieg gegen die enttäuschenden Bezirksstädter ein wenig Luft im Abstiegskampf,

Vor 1200 Besuchern übernahm der Gastgeber sofort die Initiative. Der neue Spieler-Übungsleiter Rahn organisierte als Libero umsichtig seine Abwehr, und vorn erwies sich der von Motor Hennigsdorf gekommene Rockel als Gewinn. Letztgenannter besaß auch die ersten Tormöglichkeiten (17., 18). Drei Minuten später deutete Groß seine Gefährlichkeit an. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste kaum einmal im Chemie-Strafraum aufgetaucht. So fiel das 1:0 durch Kempf (34.) völlig verdient, nachdem Torwart Köpnick einen Schuß von Rockel nicht festhalten konnte. Sehenswert der zweite Treffer. Rockel legte vom Flügel Kempf den Ball vor die Füße, der aus spitzem Winkel Köpnick überraschte (38.). Eine Minute darauf traf auf der Gegenseite Nachtigall nur den Pfosten.

Nach dem Pausentee schickte sich der Tabellensechste endlich an, seine recht müde Einstellung zum Geschehen zu ändern. Insbesondere die Gebrüder Edeling fanden nun über ein kämpferisches Aufbegehren auch zu gefälligen spielerischen Aktionen. Doch das Bemühen der Motor-Elf um den Anschlußtreffer wurde durch den an diesem Tag schußsicheren Kempf zunichte gemacht. Vor dem Strafraum der Babelsberger spielten sich die Gastgeber das Streitobjekt zu, als Kempf entschlossen von der 16-m-Linie abdrückte — das Leder war für Köpnick unhaltbar, 3:0 (57.)! Von dieser erneuten kalten Dusche erholten sich die Lüdicke-Schützlinge nicht mehr. Bei ihrer Resultatsverkürzung (F. Edeling/76.) leisteten die Premnitzer noch Schützenhilfe, als sie sich den Ball im Mittelfeld unmotiviert zuschoben und Brademann dazwischensprang.

Chemie spielte mit: Ginzel, Neuendorf, Groß, Rügen, Rahn, Janek, Ferch, Möhring, Kempf (ab 65. Neumann), Rockel, Rosenberg.

Motor trat an mit: Köpnick, Marienhagen, Sommer, F. Edeling, Rosin, Dietrich, König (ab 70. Tomalla), Theuerkorn, D. Edeling, Brademann, Nachtigall (ab 70. Fiedler).

VK ULLRICH HAHN

Manfred Kemp beim 1:0

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