20. Angermünder FC – Chemie Premnitz 2017/2018

Quelle -> Sportbuzzer(Christoph Laak)

Die Enttäuschung war Olaf Krause, Trainer des TSV Chemie Premnitz, deutlich anzumerken. Nach einer über weite Strecken emotionslosen Leistung unterlag seine Mannschaft beim Vorletzten in Angermüde mit 0:1. Dabei wollte der Chemie-Trainer auch die zahlreichen Ausfälle nicht zählen lassen – ein gutes Dutzend Spieler standen den Premnitzern nicht zur Verfügung.

In einem mäßigen Spiel neutralisierten sich beide Mannschaften in der Anfangsphase. Angermünde versuchte es immer wieder mit diagonalen Bällen hinter die Premnitzer Abwehr, die aber für wenig Gefahr sorgten. Nach gut 20 Minuten musste TSV-Torwart Felix Baitz erstmals eingreifen, als er einen Kopfball stark vereiteln konnte. Auf der Gegenseite war es Björn Stuhlmacher, der nach einer Einzelaktion zum Abschluss kam. Auch dessen Schuss konnte gehalten werden.

TSV-Trainer Krause sieht ein schwaches Landesliga-Spiel

Da die Chemiker vor allem die Räume geschickt eng machten ergaben sich bis zur Pause auch kaum weitere nennenswerte Torgelegenheiten. „Es war ein schwaches Spiel bis dahin. Meine Mannschaft hätte trotz der Personalprobleme mehr machen können, uns fehlte aber die Durchschlagskraft“, fasste Olaf Krause den ersten Spielabschnitt zusammen.

Nach dem Seitenwechsel spielte Premnitz dann etwas zielstrebiger. Nach einem schnellen Angriff kam Lukas Block an den Ball, der das Leder aber nicht richtig traf und somit auch nicht für richtig Gefahr sorgen konnte. Die Partie plätscherte ohne große Aufreger vor sich hin. Auf einmal lag der Ball dann aber doch im Tor der Premnitzer. Bei einer scharfen Eingabe brauchte Martin Oertel nur noch den Fuß hinzuhalten und den Ball über die Linie zu drücken (65.).

Felix Baitz verhindert weitere Gegentore

In der Folge hatten die Gastgeber weitere gute Möglichkeiten. Felix Baitz konnte zweimal aber entscheidend eingreifen. Auf der Gegenseite warfen die Premnitzer in der Schlussphase noch einmal alles nach vorn. Marian Krause und Marco Lindemann kamen noch zu zwei Kopfballchancen, die aber nichts mehr einbrachten. Nach dieser 0:1-Niederlage haben die Premnitzer nun die letzten vier Spiele nicht mehr gewonnen, verbleiben aber auf dem 3. Platz.

„Angermünde hat nicht unverdient gewonnen. Sie waren den kleinen Tick williger. Bei meinem Team hat mir der Kampf und Biss gefehlt. Denn gegen diesen, bei allem Respekt, schwachen Gegner, hätten wir auch mit dieser Aufstellung einen Punkt holen müssen. Das war schon ein bisschen enttäuschend“, so ein unzufriedener Olaf Krause.

Vorbericht

Quelle -> Sportbuzzer(Christoph Laak)

Olaf Krause, Trainer des TSV Chemie Premnitz, sind vor dem Landesliga-Auswärtsspiel beim Angermünder FC (Samstag, 15 Uhr) die Sorgenfalten auf der Stirn deutlich anzusehen. Nicht nur, dass sein Team in den letzten drei Spielen keinen Sieg mehr einfahren konnte, nun schlagen auch noch die Personalprobleme voll zu.

„Wenn ich alle Namen nennen würde, dann wären wir bis zum Spiel in Angermünde noch nicht fertig“, beschreibt der Premnitzer Trainer den aktuellen Zustand. Gegen Teltow hatten sich zuletzt Marco Neudorf, Martin Weber und Sebastian Kaiser verletzt. Sie werden definitiv fehlen. Außerdem hat Sebastian Krumbholz die fünfte gelbe Karte gesehen und ist gesperrt. „Hinter weiteren Spielern steht ein dickes Fragezeichen. Das Team stellt sich praktisch von selbst auf“, so Krause, der dennoch nicht jammern will. „Unter normalen Umständen will man beim Tabellenvorletzten natürlich gewinnen. Für uns steht aber eine gute Leistung im Vordergrund, dann schauen wir mal, was wir dafür bekommen.“

Langzeitverletzte befinden sich auf dem Weg der Besserung

Aber es gibt auch positive Nachrichten zu vermelden. Die Langzeitverletzten machen Fortschritte. Benjamin Huxol ist nach seinem Kreuzbandriss wieder ins Training eingestiegen. „Vielleicht reicht es für einen Einsatz am Ende der Saison“, verrät Olaf Krause. Individuell trainieren mittlerweile wieder Daniel Pfefferkorn und Marvin Krause, sie wollen demnächst wieder mit der Mannschaft trainieren. „Bei Pfeffer gibt es die Hoffnung, dass er gegen Neustadt wieder spielen könnte“, so der TSV-Trainer.

 zur Saisonübersicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.