21. Chemie Premnitz- FC Hennigsdorf 2017/2018

Endstand 0-2   -> Bilder Facebook  ; Bilder Google+

Der TSV Chemie Premnitz durchlebt in der Landesliga gerade eine Schwächephase. Auch gegen den FC 98 Hennigsdorf, der unter der Woche seinen Trainer Karim Alaa ausgetauscht hatte, unterlagen die Chemiker nach einem harmlosen Spiel verdient mit 0:2

© Christoph Laak

Der TSV Chemie Premnitz durchlebt in der Landesliga gerade eine Schwächephase. Auch gegen den FC 98 Hennigsdorf, der unter der Woche seinen Trainer Karim Alaa ausgetauscht hatte, unterlagen die Chemiker nach einem harmlosen Spiel verdient mit 0:2.

Dabei hatte sich der TSV extrem viel vorgenommen. „Wir wollten nach den letzten Spiel uns wieder Selbstvertrauen erarbeiten und kämpferisch ins Spiel arbeiten. Das ist uns nicht gelungen“, fasste dann auch Chemie-Trainer Olaf Krause zusammen. Die Gäste waren von Beginn an das bessere Team, ihnen merkte man an, dass sie die drei Punkte bitter nötig hatten. Der TSV spielte dagegen viel zu pomadig und konnte so kaum für Torgefahr sorgen. Einzig ein Abschluss von Sebastian Krumbholz war zu vermerken, dieses konnte aber leicht vereitelt werden. Auf der anderen Seite zeigten sich die Gäste aus Oberhavel zielstrebiger. Nach einem zu kurz abgewehrten Ball reagierte Ramin Waraghai-Shargh am schnellsten und schoss zur FC-Führung ein (23.).
Premnitz erspielt sich kaum Chancen

„Irgendwie war das ein komisches Tor. Wir hätten den Ball mehrmals klären können“, so Olaf Krause, dessen Team auch danach keine Reaktion zeigte. Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Premnitzer kaum besser. Bezeichnend war eine Szene. Christian Freidank tauchte plötzlich vollkommen freistehend vor dem Gäste-Gehäuse auf, sein Schuss landete aber einige Meter neben dem. Das Tor hätte allerdings nicht gezählt, da sich der Premnitzer im Abseits befunden hatte. Das war es dann aber auch schon, was Chemie an Möglichkeiten heraus spielte.
Viel zu einfallslos wurden die Bälle immer wieder in die Spitze geschlagen und konnten von der aufmerksamen Hennigsdorfer Defensive mühelos geklärt werden. Im Gegenteil die Gäste hätten sogar erhöhen können. Wieder war es Waraghai-Shargh, der nach einem Konter an TSV-Keeper Felix Baitz scheiterte. Wenig später war es dann aber doch soweit, als Tom Zubke einen Bilderbuch-Konter zur Entscheidung einschieben konnte (74.). Und es hätte noch schlimmer kommen können. Weitere gute Möglichkeiten konnte der FC 98 nicht nutzen. Dennoch behielten die Gäste mit 2:0 verdient die Oberhand.
TSV-Trainer Olaf Krause zeigt sich enttäuscht

„Es war ein ganz schwaches Spiel von uns. Der Biss hat gefehlt und auch in Sachen Mentalität war das viel zu wenig. Es ist schon enttäuschend wie wir aufgetreten sind“, zeigte sich Olaf Krause von dem Auftritt seiner Mannschaft sichtlich geschockt. Diese hat nun seit fünf Spielen nicht mehr gewonnen. Soll der anvisierte 3. Platz in dieser Saison noch erreicht werden, müssen dringend wieder Siege her. Am besten schon am nächsten Spieltag in Neustadt.

Quelle -> Sportbuzzer(Christoph Laak)

Für die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz steht am Wochenende eine wichtige Partie an. Nach vier sieglosen Spielen soll gegen den FC 98 Hennigsdorf (Samstag, 15 Uhr) unbedingt wieder gewonnen werden. Die Randberliner sind eine richtige Wundertüte starke Ergebnisse wechseln sich mit herben Rückschlägen ab. Unter der Woche hat außerdem Trainer Karim Alaa seinen Posten geräumt.

Dennoch warnt TSV-Trainer Olaf Krause vor dem Gegner: „Hennigsdorf ist eine gut besetzte Mannschaft, die besser ist als sie dasteht. Dennoch, gerade zu Hause wollen wir gewinnen und uns verloren gegangenes Selbstvertrauen zurückholen.“ Personell sieht es besser aus als zuletzt in Angermünde. Sebastian Kaiser, Sebastian Krumbholz, Mario Delvalle und Hans Büchner werden definitiv wieder dabei sein. Hinter dem Einsatz von Martin Weber, der aufgrund einer Erkältung nicht trainieren konnte, steht ein Fragezeichen.

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