Fußball 9.FC Schwedt – Chemie Premnitz 2013/2014

 Tabellenführer gestürzt

Chemie Premnitz gewinnt beim FC Schwedt 02 mit 1:0

Die Fußballer des TSV Chemie Premnitz mausern sich zum Favoritenschreck. Zum zweiten Mal in dieser Saison  gelang es den aktuellen Tabellenführer zu schlagen. Und das wieder ohne Gegentor. Damit haben sich die Premnitzer im Mittelfeld der Tabelle etabliert.

Es war eine chancenarme Partie, die die Zuschauer im Stadion Heinrichslust zu sehen bekamen. Beide Teams belauerten sich und wollten Sicherheit in ihre Aktionen bekommen. Torchancen waren selten und dann auch nicht zwingend genug. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Freidank, sein Schuss konnte aber gehalten werden (27.). Danach waren es die Gastgeber, die mehr Zielstrebigkeit in die Aktionen brachten. Figur stand nach einer Flanke völlig frei, aber Baitz konnte stark halten. Wenig später musste Baitz einen gut getretenen Freistoß von T. Lapinski vereiteln. Aber auch hier behielt er das bessere Ende für sich. Im Gegenzug kam Premnitz über einen Konter in die Schwedter Hälfte. Krumpholz versetzte seinen Gegenspieler und konnte im Strafraum nur durch ein Foulspiel gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Stuhlmacher sicher (40.). Danach neutralisierten sich beide Seiten bis zur Halbzeit. Schwedt war zwar optisch überlegen, konnte daraus aber keinen Nutzen ziehen.

Aus der Pause kamen die Gastgeber wesentlich stärker. M. Lapinski entwischte Krause und hatte die große Möglichkeit zum Ausgleich. Er fand aber in Baitz seinen Meister, den Nachschuss hielt Baitz ebenso in klasse Manier. Wenig später setzte Stuhlmacher mit einem Distanzschuss ein Zeichen. Kurze Zeit danach konnte Huxdorf gerade noch beim Torschuss geblockt werden. Aber auch die Oderstädter waren ständig präsent. Der beste Schwedter, Lagiewczyk, prüfte Baitz aus der Distanz. Im Gegenzug kam Kremp nach einem Freistoß völlig frei zu einem Kopfball, setzte diesen aber ein Stück zu hoch an. Danach wurde es immer mehr zu einem Spiel auf ein Tor. Schwedt drückte, Premnitz verteidigte mit Maus und Mann. Lagiewczyk  wurde geblockt und der kurz zuvor eingewechselte Hubich traf mit seinem Kopfball das Tor nur knapp nicht. Die restliche Zeit brachten die Chemiker mit etwas Glück und Geschick über die Zeit und hatten somit einen Big-Point eingefahren. „Meine Mannschaft hat taktisch und kämpferisch heute alles abgerufen. Jeder hat aufopferungsvoll für den anderen gekämpft. Am Ende haben wir sicherlich auch ein wenig glücklich gewonnen“, sagte Trainer Olaf Krause nach der Partie. Am nächsten Sonnabend empfangen die Chemiker dann den Tabellenletzten aus Prenzlau.

 

Premnitz : Baitz, Freidank, Krause, Zorr, Lindemann, Huxdorf, Gäde, Kremp, Otto (63. Mertinkat), Stuhlmacher, Krumbholz

 

Vorbericht

Auswärts beim Abwehrbollwerk

Eine der längsten Auswärtsfahrten hat am Sonnabend der TSV Chemie Premnitz vor sich. Es geht in den Nordosten Brandenburgs zum Tabellenführer der Landesliga – FC Schwedt.

Die Mannschaft von Marcus Erben ist in der letzten Saison aus der Brandenburgliga abgestiegen und hatte einen großen Umbruch zu verzeichnen. Die zahlreichen Abgänge wurden aber ordentlich kompensiert. Vor allen Dingen Spieler aus den eigenen Reihen haben die entstandenen Lücken geschlossen.

Verlassen kann sich das Team aber weiter auf die Tore von Sturmtank Marcin Lapinski. Er hat auch in dieser Saison bereits sechs Mal zugeschlagen. In der Liga kam die Mannschaft zuletzt zu vier Siegen am Stück. Einzig Oberligist FC Strausberg musste man sich in dieser Saison im Pokal knapp geschlagen geben.

Chemie kam das spielfreie Wochenende durchaus gelegen. Einige angeschlagene Spieler hatten so die Möglichkeit, ihre Blessuren ausheilen zu lassen. Aber man hätte auch gerne den Schwung aus den letzten Partien mitgenommen. Spielerisch scheint die Mannschaft gereift zu sein und kann auch gegen starke Gegner ordentlich mithalten. Bei den Verletzten gibt es positives zu vermelden. So hat Weser nach seiner Knie-OP wieder mit dem Training begonnen, an einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken. Dafür sieht es bei Kremp und Lindemann, die zuletzt Probleme mit dem Sprunggelenk und dem Oberschenkel hatten, gut für einen Einsatz am Wochenende aus. Ausfallen wird dagegen vermutlich Neudorf, der beim letzten Heimspiel eine Oberschenkelzerrung erlitten hat. Zuschauen muss auch Kaiser, der nach seiner roten Karte in Teltow für drei Spiele gesperrt wurde und erst in Falkenthal wieder eingreifen kann. Premnitz fährt dennoch nicht hoffnungslos nach Schwedt.

Gespielt wird am Sonnabend um 14 Uhr im Schwedter Stadion Heinrichslust. Geleitet wird die Partie von Karsten Herrmann aus Oppelhain.

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