Fußball 8.SP Wittstock-Premnitz 2008/2009

8. Spieltag – Samstag, 18.10.2008 – 14:00

FK Hansa Wittstock 1919 – TSV Chemie Premnitz 3:2 (1:0)

FK Hansa Wittstock 1919: Kevin Apitz, Benny Deutschmann, Peter Techen, Oliver Drott, Christopher Haak, Daniel Strauch, Jochen Meier, Felix Strothenk (46. Matthias Riemann), Silvio Braun (46. Thomas Frenz), Stefan Wolter (85. Patrick Zimmermann), Oliver Gießel

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Daniel Huxdorf, Norman Söchting, Mike Melzer (77. Sebastian Nehring), Sebastian Kremp, Sebastian Kaiser, Konstantin Gäde, Guido Block, Lars Posorski, Björn Stuhlmacher

Tore: 1:0 Oliver Gießel (5.); 2:0 Christopher Haak (55.); 2:1 Lars Posorski (57.); 3:1 Stefan Wolter (61.); 3:2 Lars Posorski (83.)

Schiedsrichter: Wolfgang Hein (Neuruppin)

Zuschauer: 70

Gelbe Karte: Jochen Meier, Benny Deutschmann / –

Premnitz ohne Glück !

Video – Die Tore

Video – Das komplette Spiel 

Mit einer 3:2 Niederlage kehrten die Fußballer des TSV Chemie Premnitz am Samstagabend aus Wittstock heim.In einer gutklassigen Partie bestimmten zunächst die Platzherren vom FK Hansa Wittstock das Spiel recht deutlich. Premnitz war in der Anfangsphase einfach zu passiv . So überließ man den spiel starken Hanseaten das Mittelfeld praktisch kampflos. Folgerichtig ging Wittstock in der 5 .min. durch Torjäger Gießel in Führung. Mit zwei, drei kurzen Haken versetzte er mehrere Premnitzer und schob überlegt ein.

Chemie fand dagegen nur schwer ins Spiel. Erst nach ca. 25. min. kamen die Gäste besser in die Partie. Die Anfangsoffensive von Hansa Wittstock verpuffte mehr und mehr und Premnitz kam zu ersten Möglichkeiten. Das man an diesem Tag kein Glück haben sollte, bewies sich in der 27. min. als Huxdorff nach einem Freistoß von Block den Ball wunderbar mit der Brust annahm und mit einem satten Schuß ins Tor traf. Der Schiedsrichter wollte hier ein Handspiel erkannt haben und verwehrte dem Treffer die Anerkennung. In einer weiteren Erfolg versprechenden Situation rutschte Posorski beim Antritt auf dem tiefen Boden im Stadion des Friedens aus, sonst wäre der Weg frei gewesen in Richtung Hansagehäuse. Das sollte nicht die einzige Szene bleiben in der die Premnitzer mit der Standfestigkeit zu tun haben sollten.Nach der Pause zunächst das gleiche Bild , Premnitz bemühte sich weiter nach vorn zu spielen und hatte dabei deutlich mehr Spielanteile. Das Tor erzielten aber die Hanseaten. Wolter nutzte die Situation gnadenlos aus ,als Krause ausrutschte und erzielte das 2:0. Die Premnitzer bewiesen weiterhin eine gute Moral und ließen sich auch nicht vom klaren Rückstand abhalten und wurden nach gut einer Stunde belohnt . Posorski erzielte den Anschlußtreffer und das Spiel schien wieder offen.

Die Freude auf Premnitzer Seite war aber nur von kurzer Dauer. Nur zwei Minuten nach dem 2:1, nutzte Haak einen groben Patzer von Rotter im Tor des TSV zum 3:1. Wer nun dachte das dies die Entscheidung gewesen wäre, sollte sich täuschen.

Premnitz warf alles nach vorn und als Posorski mit seinem zweiten Tor auf 3:2 verkürzen konnte, schien ein Wende möglich. Zwar blieb Hansa Wittstock bei den Kontern immer gefährlich, aber auf der anderen Seite mußten gleich zweimal die Hanseaten auf der Linie für den geschlagenen Apitz retten. Hier hatten die Wittstocker einfach das notwendige Quentchen Glück auf Ihrer Seite um dieses packende Spiel für sich zu entscheiden.

Trainer Uwe Schulz zog nach der Partie folgendes Fazit. “ Sicher war diese Niederlage unglücklich, wer aber solche Gastgeschenke verteilt wie wir an diesem Nachmittag, brauch sich am Ende bei niemanden beschweren wenn man am Ende mit leeren Händen da steht.“

Peter Kaiser

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Hansa Wittstock setzt seinen Aufwärtstrend fort, bezwang am Sonnabend, wenn auch mit Glück, Premnitz 3:2. ). Mit dem Glück im Bunde war am Sonnabend Hansa Wittstock. Trotz spielerisch einer eher schwachen Leistung reichte es zu einem 3:2-Sieg über den TSV Chemie Premnitz. „Kämpferisch war es in Ordnung, spielerisch nicht“, gab Co-Trainer Thomas Engel zu. Eigentlich hätten sich die Gäste ein Remis verdient, doch während die Gastgeber fast aus dem Nichts ihre Tore machten, ließ Premnitz doch einige Hochkaräter aus.

Schon in der ersten Halbzeit lief es nicht rund bei Hansa. „Unsere sonstige Stärke, das Umkehrspiel klappte nicht“, kritisierte Engel. Trotzdem gelang Oliver Gießel das 1:0. In seiner unnachahmlichen Art setzte er sich im Strafraum gegen drei Premnitzer durch, umspielte den Torwart und schob ein. Spielerisch wirkte der Gast abgeklärter, aber bis auf ein aberkanntes Handtor gelang Premnitz nichts Zählbares. Nach der Pause drängte Chemie, wollte unbedingt den Ausgleich. Doch als Gästetorwart Rotter einen Freistoß prallen ließ, erhöhte Christopher Hack per Abstauber auf 2:0 (55.). Nur zwei Minuten später führte Routinier Guido Block einen Freistoß schnell aus, die anschließende Eingabe fast von der Torauslinie befördert Lars Posorski zum 2:1 ins Tor. Wenig später flankte Jochen Meier genau auf Stefan Wolter, der zum 3:1 einschoss. Premnitz rannte weiter an, Beim Heimteam ließ die Konzentration etwas nach. Matthias Riemann und Silvio Braun retteten dann für ihren schon geschlagenen Torwart auf der Linie. Die sonstige Konterstärke der Hanseaten war diesmal nur selten zu sehen. Als dann Gießel (76.) doch einmal entwischte, wurde ein Foulspiel an ihm im Strafraum nicht geahndet. Mit einer Kopie des 2:1 verkürzte Premnitz dann. Freistoß, Rückpass von der Grundlinie, Posorski (83.) schob ein. Die Gäste hatten mehr vom Spiel, berannten das Hansator. Doch so richtig gefährlich wurde es auch in der dreiminütigen Nachspielzeit nicht mehr. „Wir haben momentan einfach das nötige Glück“, gestand Co-Trainer Engel.

Roland Möller

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