Fußball 7.Teltow – Chemie Premnitz 2013/2014

 Niederlage beim Aufstiegskandidaten

Nach 90 harten Minuten sanken die Spieler vom TSV Chemie Premnitz auf den Boden. Doch das taten sie nicht weil sie kraftlos waren, sondern vor Enttäuschung. Man hatte den Aufstiegskandidaten RSV Eintracht Teltow lange Zeit geärgert, konnte den entscheidenden Treffer in der Schlussphase dennoch nicht verhindern.

Die Randpotsdamer gingen von Beginn an mit einem hohen Tempo zur Sache und versuchten Chemie sofort den Schneid abzukaufen. Das gelang zunächst auch ganz gut. Felix Baitz musste sich bei einem Ball von der Strafraumkante mächtig lang machen, konnte den Ball aber parieren. Doch der Abpraller landete wieder bei einem Teltower, der nur durch ein Foul gestoppt werden konnte. Hannemann übernahm die Verantwortung und ließ Baitz im TSV-Kasten keine Chance (12.). Kurz danach war nach einem Eckball wieder ein Spieler der Gastgeber frei, setzte seinen Kopfball aber über das Tor. Jetzt war es an Chemie in die Partie zu finden. Mit der ersten Möglichkeit konnte Sebastian Krumbholz den Ausgleich erzielen (18.). Er war allein auf Falko Lenz zugesteuert und hatte keine Mühe den Ball im Tor unterzubringen. Danach passierte auf beiden Seiten wenig, Chancen blieben Mangelware. So ging es mit diesem 1:1-Unentschieden zum Pausentee.

Wie zuletzt auch kamen die Havelstädter mit ordentlich Druck aus der Kabine. Doch Möglichkeiten ergaben sich nicht. Die Partie verflachte immer mehr. Weder die eine noch die andere Mannschaft konnte sich jetzt einen Vorteil erspielen. Erst als Kaiser für ein Allerweltsfoul des Feldes verwiesen wurde konnten die Gastgeber den Druck noch einmal erhöhen. Nach 80 Minuten war es dann doch soweit. Nach einer kurzen aber intensiven Druckphase konnte Plaue den Ball nach einer Flanke ungestört einköpfen. Doch noch gab sich der TSV nicht geschlagen und versuchte seinerseits nochmal vor das gegnerische Tor zu kommen. In der Nachspielzeit stand Krumbholz nach einem Freistoß goldrichtig, schoss aus kurzer Distanz aber Lindemann an. Torhüter Lenz hätte wohl keine Chance mehr gehabt diesen Ball zu halten. Somit blieb es letztendlich beim etwas unglücklichen 1:2 aus Premnitzer Sicht. „Wir haben heute wieder eine gute Partie gespielt und gezeigt, dass wir mit den Besten der Liga  mithalten können. Jetzt gilt es in den nächsten Partien zu punkten, da wir gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf antreten“, blickt Olaf Krause auf die nächsten Spiele voraus. Die Premnitzer belegen nun Platz 13 und empfangen am nächsten Samstag Victoria Templin.

Premnitz : Baitz, Freidank, Krause, Kaiser, Lindemann, Lapin (83. Kremp), Gäde, Paege (68. Zimmermann), Krumbholz, Stuhlmacher, Neudorf

 

Vorbericht

Schwerer Auswärtsbrocken

Gehörigen Respekt hat die Mannshaft von Olaf Krause vor dem nächsten Gegner aus Teltow. War es doch der RSV Eintracht, der den Chemikern in der letzten Saison zweimal deutlich das Nachsehen gab. Mit 0:5 und  1:7 hatte der TSV in beiden Spielen eine ordentliche Abreibung erlitten.

Auch in diese Saison sind die Randpotsdamer wieder gut gestartet und das Saisonziel unter die besten 3 der Liga zu kommen, scheint absolut realistisch. Nach 6 Spielen befindet sich die Mannschaft auf Platz zwei der Tabelle und hat bisher in Heimspielen eine lupenreine Weste. Ein besonderes Spiel wird es sicherlich auch für den Teltower Trainer André Kather werden, schnürte er doch seine Stiefel auch einige Jahre für den TSV. Bester Torschütze beim RSV ist bisher Thomas Poznanski, der bereits fünf Treffer erzielte. Doch die eigentliche Stärke der Mannschaft liegt vor dem eigenen Tor. Mit sechs Gegentoren stellt man dabei die beste Abwehr der Liga.

In Premnitz hat man sich über den Punkt gegen Brieselang sehr gefreut, auch wenn deutlich mehr drin war. Mit den angebotenen Leistungen kann man derzeit zufrieden sein und auch die Punktausbeute war in den letzten Spielen in Ordnung. Mit dem Spiel in Teltow steht Chemie aber vor einer sehr großen Aufgabe. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, sehen der Sache aber optimistisch entgegen. Wir können ohne Druck dort hinfahren und versuchen den Gastgeber lange Zeit zu ärgern“, ist Olaf Krause durchaus positiv gestimmt. Mit dabei ist auch wieder Zorr, der zuletzt arbeitsbedingt fehlte. Auch Stuhlmacher ist nach seiner Gelb-Sperre wieder dabei. Somit kann man in Premnitz aus dem Vollen schöpfen.

Anstoß auf dem Sportplatz in der Zillestraße in Stahnsdorf wird  am Samstag um 15:00 Uhr sein. Geleitet wird die Partie von Boris Meister aus Oranienburg.

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