Fußball 7.FV Erkner – Chemie Premnitz 2012/2013

7.Spieltag FV Erkner – Chemie Premnitz 1:1 (0:0)

Unentschieden und doch verloren

Der TSV Chemie Premnitz im Auswärtsspiel beim FV Erkner ein 1:1-Unentschieden erreicht. Nach einer taktisch und auch über weite Strecken spielerisch guten Leistung fiel der Ausgleich erst in der Schlussminute.

Trainer Mario Rotter hatte schon einige Sorgenfalten auf der Stirn, als er seine Mannschaft bei der Abfahrt zum Spiel in Erkner sah. Standen Ihm doch gerade 11 Spieler zur Verfügung, darunter mit Robert Fischer auch ein Spieler aus der Altherrenmannschaft. Doch, vorne weg genommen, zeigte seine Mannschaft eine tadellose Leistung.

Bereits nach 4 Minuten tauchte Prüfer frei vor Rotter auf, der allerdings stark halten konnte. Doch der TSV war von Anfang an in der Partie und hatte durch Stuhlmacher seine erste Gelegenheit, als dieser sich gegen 2 Gegenspieler stark durchsetzte aber der Abschluss zu ungenau war. Kurze Zeit später flankte Stuhlmacher auf Lapin, dessen Kopfball jedoch haarscharf vorbei ging. Im Gegenzug hatte Rauschenbach eine Möglichkeit aus spitzem Winkel für die Randberliner, die nichts einbrachte. Jetzt wurde Chemie wieder spielbestimmender und Kremp nahm einen Pass von Freidank direkt ab, der aber am Tor vorbei ging. Wenig später hatte wieder Kremp die Möglichkeit. Der Torwart der Gastgeber hatte weit vor seinem Tor geklärt, der Lupfer wurde dann kurz vor der Linie geklärt. Die letzte Möglichkeit der ersten Hälfte hatte Stuhlmacher, sein Schuss aus der Distanz wurde gut gehalten.

Der TSV konnte aus dieser ersten Hälfte viel Mut ziehen und zeigte damit eine gute Reaktion auf die schwache Leistung der Vorwoche. Mit etwas mehr Schussglück wäre eine Führung im Bereich des Möglichen gewesen.

Aus der Pause kamen die Randberliner mit viel Schwung und Prüfer traf nur den Pfosten. Den Nachschuss von Meyer konnte Rotter stark entschärfen. Im Gegenzug zog Zorr von der Strafraumkante ab, sein Schuss wurde aber gehalten. Das Spiel verflachte zusehends. Erst als Prüfer eine Flanke knapp verpasste gab es wieder so etwas wie Torgefahr. Doch die Chancen häuften sich jetzt für die Gastgeber und Rotter rückte immer mehr in Blickpunkt. Doch weder Prüfer noch Rauschenbach konnten den Schlussmann der Chemiker überwinden. Premnitz versuchte sich hingegen im Konterspiel. Einer dieser landete bei Kremp, der beim Abschluss zu lange zögerte und so entscheidend gestört werden konnte. In der Schlussphase gab es dann einen Freistoß für Premnitz aus dem Halbfeld, dieser gelangte über Lindemann bei Krause, der den Ball über die Linie drücken konnte. Der TSV schien auf der Siegerstraße, doch Erkner kam zurück. In der 90. Spielminute rutschte ein langer Ball durch und Dillgen hatte keine Mühe ,frei vor Rotter stehend, zu vollenden. „Mit der Leistung unserer Mannschaft bin ich zufrieden, uns fehlt halt das nötige Quäntchen Glück“, meinte Mario Rotter nach der Partie. Olaf Krause sah es ähnlich, „dieses Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an, aber wir können auf dieser Leistung aufbauen. Ein Kompliment an die Mannschaft und insbesondere an Mario Rotter, der heute stark gehalten hat.“ Jetzt haben die Premnitzer zwei Wochen Zeit die Wunden zu lecken und angeschlagene Spieler haben die Möglichkeit sich auszukurieren. Dann geht es weiter mit einem wegweisenden Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Finow.

 

Premnitz : Rotter, Block, Lindemann, Freidank, Krause, Huxdorff, Fischer, Lapin, Zorr, Kremp, Stuhlmacher

 

Vorbericht

Kellerduell in Erkner

Am Samstag um 14.00 Uhr bestreitet der TSV Chemie Premnitz sein nächstes Auswärtsspiel in der Landesliga/Nord. Mit dem FV Erkner treffen die Chemiker auf eine Mannschaft, die in der letzten Saison noch in der Südstaffel der Landesliga spielte.

Die von Marko Schmidt belegte dort den 14. Platz und konnte den drohenden Abstieg ebenso verhindern. In der aktuellen Saison liegt die Mannschaft nach 6 Spieltagen auf dem 12. Tabellenrang mit derzeit 5 Punkten. Den einzigen Sieg erzielten die Randberliner zu Hause gegen den SV Rot-Weiß Kyritz. Am letzten Spieltag unterlag man im Derby knapp mit 1:2 beim SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf. Für beide Mannschaften ist der Gegner unbekannt, trifft man doch das erste Mal aufeinander.

Beim TSV ist nach der 1:3-Niederlage gegen den FK Hansa Wittstock ein Tiefpunkt erreicht. Belegt die Mannschaft von Mario Rotter und Olaf Krause den letzten Rang in der Landesliga. Tiefer fallen kann sie also nicht mehr. Doch will man nicht den Anschluss an die Nichtabstiegsränge verlieren, muss im direkten Duell unbedingt gepunktet werden. Personell sind noch einige Fragezeichen vorhanden, die bis zum Wochenende beantwortet sein sollten. Hauptaugenmerk wird auf einer stabilen Abwehr liegen, hat man mit 14 Gegentoren bisher deutlich zu viele Tore schlucken müssen.

 

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