6. Einheit Perleberg – Chemie Premnitz 2016/2017

Quelle : Sportbuzzer

Letzten Endes ein hart erarbeiteter Punktgewinn für die Rolandstädter. Die legten einen Blitzstart hin und gingen bereits in der dritten Minute durch Marcel Wolf in Führung. So kurz nach dem Anpfiff der Partie hatte Einheit bereits die zweite Ecke des Spiels zugesprochen bekommen und Wolf überwand den Schlussmann der Premnitzer. Die Perleberger starteten stark und motiviert in die Partie und nur zehn Minuten nach der Führung schoss Einheits Kapitän Christian Becken nur knapp am Tor der Gäste vorbei. Die Gastgeber kamen mit dem nassen Geläuf vor heimischer Kulisse zunächst besser zurecht als die zunächst unsicher wirkenden Premnitzer. Erst nach 20 Minuten gelang es den Chemikern, einen Ball in die Richtung des Einheit-Tores zu bringen, der flog jedoch einige Meter über das Gehäuse.

Die Perleberger traten im Nieselregen geschlossen auf und zeigten Siegeswillen. Nach knapp einer halben Stunde bekamen die Premnitzer Mannen einen Freistoß direkt an der Strafraumkante der Perleberger zugesprochen. Aus dieser guten Position heraus war es Daniel Pfefferkorn, der den Freistoß trat und Torhüter Kevin Torster keine Chance ließ.

Nach dem 1:1-Ausgleich fanden die Schwarzen bei zunehmendem Regen immer besser ins Spiel und entwickelten nun häufiger Zug zum Tor. Die zweite Hälfte der ersten Halbzeit gehörte so den Premnitzern.

Kurz nach dem Anpfiff der zweiten Halbzeit zeigte Einheit einen klasse Angriff über die rechte Seite, leider scheiterte Becken knapp am aufmerksamen Nkengafack Joseph Noel Asaba im Chemie-Kasten. In der 53. Spielminute drehten die  Chemiker das Spiel zu ihren Gunsten, nachdem Björn Stuhlmacher völlig unbedrängt abgezogen hatte. Erneut hatte Einheits Schlussmann keine Chance den Ball zu erreichen.

Nur drei Minuten später konnten die in Rot-Weiß spielenden Perleberger den Spielstand ausgleichen. Nach einer starken Flanke ins Zentrum des Premnitzer Strafraums war es Martin Behrend, der den Ball vorbei am Gästekeeper ins Tor bugsierte (56.). Dieses  2:2 hielt in der umkämpften Partie bis zum Schlusspfiff.

In der 81. Spielminute sah Einheits Martin Behrend die Rote Karte, für ein Foul, das eher eine Gelbe Karte verdient hatte, als den direkten Platzverweis. Die letzten Minuten standen Torster und seine Vorderleute ziemlich unter Druck, wollten die Gäste doch ihre numerische Überlegenheit in einen Sieg ummünzen. Bedingt durch den starken Regenfall war der Platz schwer zu bespielen und der Ball nur mühsam zu kontrollieren. So kam es auf beiden Seiten in der zweiten Halbzeit vermehrt zu Fehlpässen.

Unterm Strich hatten die Premnitzer ein Chancenplus und die Schützlinge von Perlebergs Trainer André Schutta erkämpften sich mit dem Glück des Tüchtigen einen Punkt.

 

Quelle : Sportbuzzer

Nach dem Sieg in der Vorwoche will Landesligist TSV Chemie Premnitz beim Spiel in Perleberg unbedingt nachlegen. Spielerisch konnten die Chemiker vor Wochenfrist gegen Pritzwalk überzeugen, lediglich der Torabschluss blieb wieder einmal ausbaufähig. Dennoch dürfte der Auftritt der Mannschaft Auftrieb gegeben haben. Das hat auch TSV-Trainer Olaf Krause bemerkt. „In dieser Woche war richtig Tempo und Feuer drin. Die Jungs haben richtig gut trainiert.“ Eine gute Vorbereitung ist auch nötig, wenn man am kommenden Wochenende punkten will. Schließlich waren die Spieler in Perleberg immer enge Spiele. Im letzten Jahr gewann man spät durch einen Foulelfmeter. Auch wenn die Gastgeber mit nur einem Punkt im Tabellenkeller stehen erwartet Krause einen starken Gegner. „Eigentlich hat Perleberg eine ordentliche Truppe, sie werden uns sicherlich alles abverlangen. Aber, wir wollen unbedingt nachlegen.“ Personell sieht es recht ordentlich aus. Zwar fehlen Baitz, Gäde, Kaiser und Paege weiter, dennoch hat Olaf Krause einen breiten Kader zur Verfügung. Sollten die Chancen diesmal konsequent genutzt werden, steht einem dreifachen Punktgewinn nichts im Weg. Gespielt wird am Samstag um 14 Uhr im Perleberger Jahn-Stadion.

Back
zur Saisonübersicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.