Fußball 4.Petershagen-Chemie Premnitz 2012/2013

4.Spieltag SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf – Chemie Premnitz 3:1 (0:0)

Verdient verloren

Ohne klare Chancen ist es schwer Tore zu erzielen. So war es auch am Samstag, als Chemie Premnitz sein Gastspiel beim SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf mit 1:3 verloren hat. Dabei war der TSV über lange Zeit viel zu harmlos.

Es war kein ansehnliches Fußballspiel, das die anwesenden Zuschauer zu sehen bekamen. Das Spiel begann sehr behäbig und so gab es die erste Möglichkeit erst nach einer guten Viertelstunde, als May einen Freistoß an die Latte zimmerte. Doch diese Möglichkeit stellte nur ein Strohfeuer dar. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld.

So kam Westphal erst nach 34 Minuten zu einem Schuss, der allerdings über das TSV-Gehäuse ging. Kurze Zeit später musste sich Hegner zum ersten Mal strecken und so den Ball von Rumi halten können. Danach kam auch der TSV zu seinen ersten Möglichkeiten. Erst brachte Stuhlmacher einen Freistoß vor das Tor, doch gleich zwei Premnitzer verfehlten knapp. Wenig später setzte Huxdorff seinen Kopfball nach einer Ecke knapp daneben. Doch das war es was der TSV anzubieten hatte. So hatte Demann kurz vor der Pause noch mal die Möglichkeit seine Mannschaft in Führung zu bringen. Sein wuchtiger Kopfball ging aber knapp über das Tor.

Aus der Halbzeit kam der TSV mit etwas mehr Mut. Lindemann konnte einen Freidank-Freistoß aber nicht entscheidend verlängern, so dass Haupt im Blau-Weißen Kasten halten konnte. Wenig später ging der Gastgeber in Führung, nachdem die TSV-Abwehr den Ball nicht entscheidend klären konnte, brauchte Prill nur noch zum 1:0 einzuschieben (56.). Premnitz antwortete mit einem mächtigen Distanzschuss durch Stuhlmacher, der gehalten wurde. Doch nur 3 Minuten nach dem Gegentor hieß es 0:2 aus Sicht der Chemiker. Zorr konnte einen Ball nur vor die Füße von May klären und dieser ließ sich die Möglichkeit nicht entgehen und netzte ein. Doch auch jetzt konnte man der Mannschaft von Olaf Krause und Mario Rotter keinen Vorwurf machen.

Nach einer Kaiser-Flanke kam Stuhlmacher nicht richtig an den Ball und Haupt konnte diesen sicher aufnehmen. Wenig später zog Huxdorff zum Tor und zog aus etwa 20 Metern ab, diesen sehenswerten Schuss konnte der Torwart nicht mehr entscheidend ablenken und es stand nur noch 1:2. Jetzt drückte der TSV ohne sich nennenswerte Chancen zu erspielen, aber auch die Gastgeber blieben über Konter immer gefährlich. So auch in der 75. Minute, als Rumi bedient wurde und frei vor Hegner das 3:1 erzielte. Kurz danach musste Hegner sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Demann über das Tor zu lenken. Doch die Chemiker hatten die Möglichkeit nochmal ins Spiel zurück zukommen, als
Kaiser Lapin bediente. Dieser konnte aber Haupt aus Nahdistanz nicht überwinden. Den Schlusspunkt setzte aber Westphal der allen entwischte, aber den Ball knapp neben das Tor setzte.

„Der Abstiegskampf hat begonnen, da brauchen wir nichts beschönigen. Wir haben hinten individuelle Fehler gemacht, die zu Gegentoren geführt haben. Aber auch vorne hatten wir zu wenig Durchschlagskraft“, so ein sichtlich enttäuschter Olaf Krause nach dem Spiel. Der TSV ist jetzt im Tabellenkeller angekommen und muss am nächsten Spieltag zum schweren Auswärtsspiel bei Forst Borgsdorf antreten.

Premnitz : Hegner, Lindemann, Freidank, Krause, Huxdorff, Zorr ( 80. Fingerhut), Kaiser, Kremp, Block, Stuhlmacher, Hilmer ( 60. Lapin)

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Quelle : http://www.die-mark-online.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1038165

„Wir müssen den Schwung aus dem Pokal mitnehmen“, appellierte Cheftrainer Roman Sedlak vor dem Anpfiff an seine Mannschaft. Er fand Gehör beim Team, das sich nach dem Einzug ins brandenburgische Achtelfinale mit einem weiteren Erfolgserlebnis belohnte.

Die Blau-Weißen bestimmten sofort die Partie, vorerst aber ohne den erhofften Abschluss. Daniel Gamrath (3.) hatte frühzeitig den Führungstreffer auf dem Fuß, gab jedoch in günstiger Position die Verantwortung ab. Pech war im Spiel, als ein Freistoß von Sebastian May (16.) ans Lattenkreuz sprang. Distanzschüsse durch Paul Westphal (34.) und Steve Rumi (35.) verfehlten knapp das Ziel. Die Gäste aus Premnitz reagierten fast nur und waren lediglich bei Standardsituationen torgefährlich. Nachdem schließlich TSV-Keeper Frank Hegner einen verheißungsvollen Kopfball von Kapitän Resad Demann (44.) stark parierte, wurden beim Stand von 0:0 die Seiten gewechselt.

Die Blau-WeißBetreuer hatten wohl den richtigen „Pausen-Tee“ zur Hand. Der Gastgeber kam äußerst schwungvoll aus der Kabine und stürmte munter drauflos. Der Lohn: zwei Treffer innerhalb von drei Minuten. Erst legte Westphal uneigennützig für Fabian Prill (56.) auf, dann bedankte sich der Torschütze mit einem Pass auf Sturm-Kollege May (59.), der clever zum 2:0 in den Winkel vollendete.

In der anschließenden Spielphase, in der die Sedlak-Elf dem 3:0 sehr nahe war, fiel urplötzlich der Premnitzer Anschlusstreffer. Daniel Huxdorf (69.) zog nach einem Sololauf einfach mal ab und überwand Torwart Thomas Haupt im kurzen Eck. Dem war zuvor die Sicht genommen.

Doch die Doppeldörfler wollten unbedingt gewinnen, hatten noch Zielwasser-Reserven und fanden prompt die passende Antwort. May startete einen schnellen Flügellauf auf der linken Seite, bediente mustergültig Rumi (77.) und es stand 3:1. Dabei blieb es, da Haupt (82.) per Fußparade gekonnt auf der Linie klären konnte und Westphal (89.) nach einem starkem Solo knapp verzog.

„Das Wichtigste waren heute die drei Punkte“, sagte Sedlak nach dem Abpfiff. Zum besten Spieler wählten die Fans Routinier Maik Fochler.

Tore: 1:0 Prill (56.), 2:0 May (59.), 2:1 Huxdorf (69.), 3:1 Rumi (77.); Zuschauer: 144

Petershagen-Eggersdorf: Haupt – Demann, Gebauer, Westphal, Skusa, Fochler, Gamrath, Rumi (86. Kayser), May, Jankowsky (82. Hamann), Prill (77. Sobotta); Trainer: Roman Sedlak; Schiedsrichter: Marcel Mallassa (Berlin)

Vorbericht:

Wenn der TSV Chemie Premnitz sich auf die Reise zum SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf macht, hofft man bei den Chemikern auf den ersten Sieg in dieser Saison. Nach bisher zwei Unentschieden und einer Niederlage steht man bereits etwas unter Druck.

Doch auch bei Petershagen sieht es nicht anders aus, ist man mit zwei Punkten aus drei Spielen ebenfalls mäßig in die Saison gestartet. Nach einem großen Umbruch – es kamen 12 Neuzugänge –  möchte das Team von Roman Sedlak eine ruhige Saison in der Landesliga spielen und im gesicherten Mittelfeld landen. Das dies sicherlich möglich ist haben die Punktgewinne gegen Oranienburg und Borgsdorf gezeigt. Wichtigster Spieler der Randberliner ist Torjäger Lars Dingeldey, ruhen, nach dem Abgang von Enrico Butter, die Sturmhoffnungen auf seinen Schultern.

Beim TSV wusste man nach dem 3:3-Unentschieden gegen Kyritz nicht, ob es ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte waren. Letztlich musste man mit dem Ergebnis lebe
n, zufrieden war man jedoch nicht, zu eklatant waren die Mängel. Daran hat Trainer Olaf Krause in den letzten zwei Wochen gearbeitet und hofft in Petershagen auf den ersten vollen Erfolg der Saison. Personell wird er aus dem Vollen schöpfen können, stehen mit Marco Lindemann, Sascha Weser, Sebastian Kremp und Marcel Zorr wieder einige Akteure bereit. Und auch bei Konstantin Gäde gibt es Hoffnung, dass er wieder einsatzbereit ist.

Anstoß ist am Samstag um 15.00 Uhr auf dem Waldsportplatz in Petershagen.

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