4. FC Schwedt – Chemie Premnitz 2016/2017

FC Schwedt 02 – TSV Chemie Premnitz 1:0 (1:0)
Torschütze: Patrick Büchner

Quelle : http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1516585

Mit diesem knappen Resultat setzten sich die Oderstädter verdient, wenn auch mit dem Glück des Tüchtigen, durch – ein Umstand der in den letzten Begegnungen fehlte.

Mit dem ersten Angriff ging der Gastgeber Schwedt gleich in Führung. Marco Lindemann aus Premnitz verlängerte etwas unglücklich einen langen Ball per Kopf auf Patrick Büchner, der dankend annahm und platziert das Leder von der Strafraumgrenze zum 1:0 unter die Latte hämmerte (4.). Das war der erste Heim-Treffer der Schwedter gegen die Premnitzer nach drei vergeblichen Anläufen in den letzten Jahren (0:1, 0:2, 0:1). Die Gäste waren nur kurzzeitig geschockt, versuchten ihre Reihen zu ordnen. Dem Ex-Schwedter Robert Rades missglückte ein Seitfallzieher (9.) und Marvin Krauses Schussversuch wurde erfolgreich abgeblockt (15.). Das waren die ersten Gäste-Offensivaktionen. Die Schwedter sahen immer dann gut aus, wenn es ihnen gelang, schnell umzuschalten und der Weg über die Flügel gesucht wurde. Doch die Eingaben waren zumeist zu unpräzise, um erfolgreich verarbeitet zu werden. Und da die Gäste auch nicht zimperlich zu Werke gingen, oft an der Grenze des Erlaubten agierten, entwickelte sich eine zähe Partie mit wenigen Höhepunkten. Björn Stuhlmachers Freistoß nahm Mario Devalle per Kopf ab – Klonowski klärte zur Ecke (19.). Auf der Gegenseite zog Philipp Ulrich bis zur Grundlinie, bediente den einlaufenden Büchner, dessen Abschluss jedoch zu schwach war (20.). Ulrich kratzte den Kopfball von Lindemann noch von der Linie, und verhinderte den sicheren Einschlag (23.). Manuel Fuchs, der wieder ein enormes Laufpensum absolvierte, setzte sich schön durch, aber die Schüsse von Marcin Lapinski und Matthias Liermann wurden im letzten Moment abgeblockt (30.). Die knappe Führung hielt bis zur Pause.

Aus der Kabine kamen die Premnitzer etwas wacher. Der quirlige und ständig Unruhe verbreitende Sebastian Krumbholz hatte wohl die Hand bei der Mitnahme zu Hilfe genommen, legte für Lindemann, der nur den Pfosten traf (47.), Stuhlmachers Abschluss ging dann knapp vorbei (51.). Doch die Oderstädter hielten dagegen. Marcin Lapinski marschierte rechts durch, seine Eingabe verfehlte der einlaufende Marcel Freitag um Zentimeter (54.) – eine Spielsituation, die sich so oft wiederholte. Obwohl genügend klare Möglichkeiten vorhanden waren, gelang es dem FCS nicht, den Sack endgültig zuzubinden. Zu überhastet, oft auch in Überzahl agierend, gelang es nicht, den Lucky Punch zu setzen. Dadurch blieben die Gäste im Spiel, aber der FCS konnte sich auf einen fast fehlerfreien Keeper Bartosz Klonowski verlassen. Krumbholz donnerte das Leder über den Kasten (61.). Beim fulminanten Freistoß von Sascha Weser klärte Klonowski klasse per Fußabwehr (65.) und auch gegen Krumbholz lenkte er zur Ecke (74.). Im anderen Strafraum sündigten Büchner, Marcin Lapinski und Ulrich per Freistoß (77.). Und weil der FC-Keeper den Schuss von Ricardo Quast über die Latte bugsierte (80.), den Kopfball von Krause wegfischte und Weser nur die Latte traf, blieb es beim 1:0-Erfolg der Schwedter.

Schwedt: Klonowski, Tomasz Lapinski, Adamczak, Hubich, Ulrich, Matthias Liermann, Pohlmann, Fuchs (90. Lemke), Büchner (72. Stephan Liermann), Marcin Lapinski, Freitag (76. Kämke)

 

Vorbericht

http://brandenburg.sportbuzzer.de/landesliga-nord-brandenburg/artikel/chemie-trainer-olaf-krause-erwartet-spiel-auf-augenhoehe/48840/41

Zum zweiten Auswärtsauftritt der Landesliga-Spielzeit reisen die Kicker des TSV Chemie Premnitz am Sonnabend zum FC Schwedt 02. Chemie-Trainer Olaf Krause spricht bei einem Sieg zum Auftakt und zwei Niederlagen von einem misslungenen Saisonstart. Zuletzt mussten sich seine Mannen auf dem heimischen Geläuf dem SC Blau-Weiß Energie Prenzlau deutlich beugen (0:3). Nun geht es für die Premnitzer in den Osten Brandenburgs zu einem Gegner, dessen Saisonstart ebenfalls nicht optimal verlief. Schwedt konnte aus drei Saisonspielen bislang nur einen Zähler holen und wird somit darauf brennen, zuhause endlich den ersten Dreier einzufahren.

Trainer Krause erwartet ein Spiel auf Augenhöhe. Die letzten beiden Vergleiche endeten jeweils knapp. In der Hinrune der vergangenen Spielzeit trennten sich beide Mannschaften 1:1. Und in der zweiten Spielserie konnten sich die Premnitzer in Schwedt mit 1:0 behaupten. Das wollen die Westhavelländer nun wiederholen, auch wenn Coach Krause den Gastgeber leicht favorisiert sieht. „Schwedt hat eine spielstarke, gestandene Mannschaft“, weiß der Trainer und fügt an: „Da wollen wir aber dagegen halten und ein Punkt sollte dort für uns mindestens drin sein.“ In Bezug auf die Personalsituation kann Krause für das Auswärtsspiel aus den Vollen schöpfen. „Uns steht ein schlagkräftiger Kader in Schwedt zur Verfügung“, sagt Krause abschließend.

 

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