4.Chemie Premnitz- FC Schwedt 2017/2018

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Dass ein Fußballspiel zwei Halbzeiten hat, mussten die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz am Wochenende leidvoll erfahren. Nach einer starken ersten Hälfte folgte eine ganz schwache Zweite und eine somit verdiente 1:3-Niederlage gegen den FC Schwedt 02 auf eigenem Platz.

Der TSV hatte sich für dieses Spiel einiges vorgenommen und das bekamen die wenigen Zuschauer im Stadion der Chemiearbeiter auch sofort zu sehen. Mutig nach vorne spielend setzten die Premnitzer erste Akzente und konnten sich auch Chancen herausspielen. Zunächst jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Mitte der ersten Halbzeit war es dann aber doch soweit: Sebastian Krumbholz konnte sich gegen seinen Gegenspieler durchsetzen und schob überlegt zur verdienten 1:0-Führung ein. „Bis dahin waren wir das bessere Team und haben guten Fußball gespielt“, lobte TSV-Trainer Olaf Krause die Anfangsphase seiner Mannschaft. Doch Stück für Stück schlichen sich Ungenauigkeiten in das Premnitzer Spiel ein. Tormöglichkeiten für die Gäste häuften sich. Die beste Chance auf den Ausgleich vereitelte Joseph Asaba. Nach einem zu kurzen Abschlag von Mario Delvalle musste sich der Premnitzer Torhüter beim Schuss von Lapinski mächtig strecken, um das Gegentor zu verhindern. Daher ging es mit der knappen Führung für die Gastgeber in die Pause.

Die Gäste drehen verdient das Spiel

Aus dieser kamen die Oderstädter bärenstark und übernahmen sofort das Kommando auf dem Platz. Der TSV versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen, spielte diese aber meist schlampig zu Ende. Als Adamczak dann aus gut 20 Metern Maß nahm und direkt neben den Pfosten zum Ausgleich traf, war auch Asaba machtlos (60.). Und die Gäste machten weiter. Zwar hielt der TSV in den Zweikämpfen ordentlich dagegen, aber spielerisch war Schwedt nun klar besser. Dementsprechend gingen die Gäste auch verdient in Führung. Drei Premnitzer Defensiv-Akteure waren nicht in der Lage, einen Schwedter am Flanken zu hindern. Torjäger Lapinski stand goldrichtig und köpfte sehenswert zur 2:1-Führung der Gäste ein (79.). Danach versuchte es Premnitz noch einmal mit dem Mute der Verzweiflung, konnte aber keine torgefährlichen Situationen mehr herausspielen. Im Gegenteil es kam noch schlimmer. Nach einer Ecke segelte Asaba am Ball vorbei, Kargol fiel der Ball auf den Kopf und auch Christian Freidank konnte den Ball nicht mehr von der Linie köpfen (85.). Das 3:1 war dann auch der Endstand.

„Nach dem 1:0 haben wir das Fußballspielen eingestellt und somit auch verdient verloren. Schwedt war ein richtig guter Gegner, aber gerade in der zweiten Hälfte war das auch zu wenig von uns“, resümiert der Premnitzer Trainer.

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Mit einem verdienten 3:1-Erfolg bei Chemie Premnitz sind die Landesliga-Fußballer des FC Schwedt zum dritten Mal in dieser noch jungen Saison als Sieger von einer Auswärtspartie zurückgekehrt.

Die Gäste boten den besseren Start. Philipp Ulrich zog bis zur Grundlinie, nach seiner Eingabe ins Zentrum bekam Marcin Lapinski keinen richtigen Druck hinter den Ball (2.). Ulrichs Schuss verfehlte danach knapp das Ziel (8.). Dann fing der formverbesserte Marcin Lapinski einen Abstoß ab und bediente mustergültig seinen mitgelaufenen Sturmkollegen Pawel Iskra. Doch dieser scheiterte frei vor Keeper Nkengafack Asaba mit zu schwachem Abschluss (9.). Die letzte Gelegenheit einer guten FCS-Anfangsphase versiebten Iskra und Ulrich im Duett aus Nahdistanz (18.).

Das rächte sich: Konnte der Gast bei Hans Büchners Kopfball noch klären (23.), spielte Schwedts Defensive in der nächsten Aktion vergeblich auf Abseits – Sebastian Krumbholz umkurvte auch noch Schlussmann Sven Lenz und schob zum 1:0 ein (24.).

Die Platzherren bekamen Oberwasser. Robust und nicht zimperlich bis an die Grenzen des Erlaubten zu Werke gehend, trafen sie auf minutenlang „angeschlagene“, unkonzentrierte Gäste. Das Umschalten aus dem Offensiv- in den Defensivrhythmus hakte mächtig. Viele Zweikämpfe gingen halbherzig verloren. Beim Spiel in die Spitze schenkte man etliche Bälle zu schnell wieder her.

In der Pause schworen sich die Schwedter noch einmal ein, wollten unbedingt etwas Zählbares mitnehmen. Erste Möglichkeit: Fuchs-Anspiel zentral auf Iskra – Schuss am Tor vorbei (48.). Der Gast übernahm aber gegen erstaunlich passive Gastgeber immer mehr das Zepter, der Druck auf das TSV-Tor wurde von Minute zu Minute größer. Als Marcin Lapinski antrat und quer auf Michal Adamczak ablegte, schloss dieser aus 16 Metern per Flachschuss präzise zum 1:1 ab (60.).

Der FCS brachte frische Kräfte – diese leiteten die Wende ein. Sensationell die Vorbereitung zum Gäste-Führungstreffer: Lukasz Kargol setzte sich auf engstem Raum gegen drei Gegenspieler durch und flankte von der Grundlinie – Marcin Lapinski lief ein und verlängerte per Kopf in den linken oberen Winkel (1:2/79.). Dann steckte Adamczak auf den startenden Dawid Glubs durch, doch dem Youngster fehlte die nötige Kaltschnäuzigkeit (83.).

Doch spätestens mit Kargols Kopfballtor nach Büchner-Ecke hoch unter den Balken zum 1:3 war der Kuchen gegessen (85.). Chemie fehlte die nötige spielerische Frische, um zurückschlagen zu können. Den Schwedtern war’s recht: Aufgrund einer deutlichen Steigerung in Hälfte zwei traten sie mit drei wertvollen Punkten den Heimweg an.

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