Fußball 3.VFL Nauen – Premnitz 2010/2011

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nauenVFL Nauen – Chemie Premnitz 1:0

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3. Spieltag – Samstag, 04.09.2010 – 15:00

VfL Nauen – TSV Chemie Premnitz 1:0 (1:0)

VfL Nauen: Daniel Rademacher, Dennis Schmidt, Peter Schäfer (37. Sebastian Buge), Martin Kelm, Mathias Krone, Jan Schönnebeck, Malte Seegebarth,Tim Hoffmann (46. Christian Zantow), Kevin Oellermann, Lars Halt, Marvin Zeller (76. René Kalbitz)

Kader: Rene Oschmann

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Christian Freidank, Sebastian Kremp, Sebastian Kaiser, Daniel Huxdorf, Robert Steinhoff (76. Lars Posorski), Michael Buddeweg, Guido Block, Michelle Schröder, Marcus Rummel (67. Björn Stuhlmacher)

Kader: Marco Neudorf, Kevin Franke

Tore: 1:0 Martin Kelm (15.)

Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg)

Zuschauer: 125

Gelbe Karte: Jan Schönnebeck (2.) (9.), Tim Hoffmann (3.) (20.), Marvin Zeller (63.), Christian Zantow (69.), Malte Seegebarth (88.) / Marian Krause (87.)

Gelb/Rote Karte: – / Björn Stuhlmacher (89.)

Spitzenspiel verloren !

Im ersten echten Spitzenspiel der Landesklasse West unterlag der TSV Chemie Premnitz unglücklich beim VfL Nauen denkbar knapp mit 1:0.Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase gingen die Platzherren bereits in der 16. min. nach einem Kopfballtreffer von Martin Kelm in Führung. Der Rest der ersten Halbzeit fand dann praktisch ohne die Gäste aus Premnitz statt. Nauen griff die Chemiker schon weit in deren Hälfte an und ließ den TSV so nie ins Spiel kommen. Mit der Führung im Rücken erspielte man sich so ein Übergewicht ohne dabei nennenswerte Chancen zu haben.Nach der Pause ein anderes Bild. Premnitz trat nun vor den gut 150 Besuchern viel entschlossener auf. Kurz nach Wiederanpfiff hatte der VfL dann das nötige Quentchen Glück, dass man braucht um solch engen Spiele am Ende zu gewinnen. Schröder zog auf und davon und scheiterte dann aber am Pfosten. Genauso ging es in der 68. min. Block, dessen Schuß vom Innenpfosten ins Feld zurück sprang. Premnitz war nun klar tonangebend. Leider erwies Stuhlmacher seiner Mannschaft keinen guten Dienst. Knapp 10 min. nach seiner Einwechslung musste er den Platz mit Gelb Rot schon wieder verlassen. Aber auch in Unterzahl drückte der Gast weiter auf den Ausgleich.Ein Schuß vom aufgerückten Kaiser strich knapp über das Tor. Zum Ende der Partie nahm die Hektik und Härte im Spiel zu. Nauen verteidigte den knappen Vorsprung mit allen Mitteln. Erst in den Schlußsekunden als die Premnitzer mit Mann und Maus nach Vorn spielten , verhinderte das Aluminium das 2:0.So blieb es am Ende beim glücklichen Sieg des VfL Nauen. Premnitz dagegen muss sich die verschlafene 1. Halbzeit vorwerfen lassen. Am Auftreten der Mannschaft nach der Pause gibt es dagegen nichts auszusetzen. Am kommenden Samstag empfängt der der TSV Chemie Premnitz den SV Empor Löwenberg.

Peter Kaiser

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Der VfL Nauen scheint so etwas wie der Angstgegner von Chemie Premnitz zu sein. Schon im Vorjahr bezogen die Westhavelländer eine ihrer wenigenNiederlagen in Nauen (0:3). Diesmal setzten sich die Gastgeber mit 1:0 (1:0) gegen den Mitfavoriten auf den Staffelsieg aus Premnitz durch. Den Nauenern gelang zugleich die Revanche für die 0:2-Auswärtsniederlage in der vorigen Saison in Premnitz, wo die Chemie-Elf den vorentscheidenden Treffer zum 2:0 nach einem Schiedsrichterball erzielten, obwohl sie den Ball nach dessen Ansage eigentlich zu den Nauenern zurückspielen sollten.Den entscheidenden Siegtreffer am Sonnabend erzielte VfL-Defensivspieler Martin Kelm bereits nach einer Viertelstunde per Kopf. Kelm, der früher in Nauen bei den Junioren spielte, war vor dieser Saison von Landesklasse-Absteiger Wachow/Tremmen gekommen. Nach der Führung besaßen die Gastgeber ein deutliches Übergewicht. Richtige Chancen konnten sie aber nicht herausspielen.Nach dem Wechsel wurden die Premnitzer dann stärker. Zweimal waren die Nauener im Glück, als die Gäste am Pfosten scheiterte. Zuerst setzte Michelle Schröder den Ball an das Aluminium. Dann sprang der Ball nach einem Schuss von Chemie-Routinier Guido Block vom Innenpfosten ins Feld zurück (68.).Premnitz drängte weiter auf den Ausgleich, während Nauen mit viel Kampf den knappen Vorsprung verteidigte. Mit zunehmender Dauer nahmen Hektik und Härte zu. Schiri René Papajewski (Brandenburg/Havel) zeigte sieben Mal Gelb und einmal Gelb-Rot für den Premnitzer Björn Stuhlmacher (89.). Als die Gäste dann alles nach vorn warfen, scheiterte Nauens Christian Zantow bei einem Konter am Pfosten. So blieb es beim 1:0. (ae)

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