Fußball 3.SP Pritzwalk-Premnitz 2008/2009

 

 

 

3. Spieltag – Samstag, 30.08.2008 – 15:00

Pritzwalker FHV 03 (9.) – TSV Chemie Premnitz (3.) 1:1 (1:0)

Pritzwalker FHV 03: Marcus BoldtChristian ZielaskoMartin ZerbianMarcel LublowRobert VogtTobias OtteChristopher StolzKevin BlumenthalMatthias Settgast (58. Tom Roskot), Marcel WeckwerthNorman Rohde (87. Philipp Reiter)

TSV Chemie Premnitz: Mario RotterGuido BlockDaniel HuxdorfMarian KrauseSebastian KaiserKonstantin Gäde (46. Oliver Schulz), Sebastian KrempMarcel LiebnerBjörn StuhlmacherSebastian FehlbergLars Posorski

Tore: 1:0 Marcel Weckwerth (12.); 1:1 Lars Posorski (89.)

Schiedsrichter: Wolfgang Hein (Neuruppin)

Zuschauer: 80

Spiel der vergebenen Chancen !

Das es am Ende zwischen dem Pritzwalker FHV und TSV Chemie Premnitz jeweils 1 Punkt für jede Mannschaft gab, war der kämpferischen Leistung der Premnitzer und der Abschlussschwäche der Pritzwalker zu verdanken. Die Gäste aus der Havelstadt wussten um die Stärke der Gastgeber, wurde doch der BSC Süd II zur Saisoneröffnung vor 14 Tagen mit 4:1 nach Hause geschickt und ein Woche später in Falkensee sehr unglücklich und knapp mit 2:1 verloren. Die Anfangsphase war geprägt von Nervosität bei beiden Mannschaften. Geordnete Spielzüge ohne wirklichen Zug zum Tor waren auf beiden Seiten zu sehen. Aus dem Nichts , die erste ernsthafte Chance der Dömnitzstädter. Blumenthal sieht in der 6.Minute den freistehenden Weckwerth, der an den herausstürmendem Mario Rotter im Premnitzer Tor nicht vorbei kommt. Die nächste Möglichkeit lies sich aber der Gastgeber-Stürmer nicht entgehen. Nach einem Ballverlust von Stuhlmacher im Mittelfeld, bekam Weckwerth den Ball in den Lauf gespielt ,und mit einem platzierten Schuss überwandt er diesmal den Premnitzer Schlußmann. Nun war der Gast wachgerüttelt worden. Praktisch vom Anstoßpunkt heraus, die Chance zum Ausgleich. Eine Flanke von Gäde konnte Posorski per Kopfball nicht verwerten. Premnitz erkannte die Gunst der Stunde und legte nun nach. Bis zur Halbzeit besaß die Schulz-Elf nicht weniger als 3 gute Einschussmöglichkeiten . Posorski (17.,25.) und Fehlberg (33.) konnten diese aber nicht in einen Torerfolg ummünzen. Pritzwalk hätte sich über den Ausgleichstreffer nicht beschweren dürfen. Die letzte Möglichkeit besaßen aber die Platzherren. Rhode vergab eine gute Chance nach 40.Minuten den Vorsprung auszubauen. Das Fazit zur Pause : Der TSV war in Hälfte 1 die bessere Mannschaft, der Pritzwalker FHV versuchte per schnellen Konterspiel zum Erfolg zu kommen. Was die beiden Trainer ihrer Elf, auf dem Weg in die 2.Spielhälfte gaben ? Jedenfalls klappten alle Spieler ihr taktisches Visier nach oben und spielten auf die jeweilige Ergebnisverbesserung. So sahen die Zuschauer abwechslungsreiche 45 Minuten. Ständig wogte das Spiel hin und her. Besaßen die Havelstädter in der 47. durch Fehlberg die Ausgleichsmöglichkeit ,war es auf der Gegenseite Stolz , der frei vor Rotter auftauchte, aber seine Nerven nicht im Zaum hatte , und per Aussenrist ans Premnitzer Tor vorbei schoss. 15 Minuten waren noch zu spielen im Hainholzstadion . Der TSV suchte nun die totale Offensive, löste die Liberoposition auf , Block wurde ins Mittelfeld beordert . Chemie ging bewusst das Risiko ein in einen Konter zu laufen . Oliver Schulz , er kam zur Pause für Gäde ins Spiel, zwang Boldt zu einer Glanzparade(75.) . Das nun Räume für die Gastgeber entstehen würden ,war jedem auf Seiten des TSV klar. Die Pritzwalker verstanden es hervorragend, per Konterspiel Möglichkeit heraus zu arbeiten. Da sie aber eine eklatante Abschlussschwäche an den Tag legten, konnten weder Otte(78.) ,Stolz(80.) noch Weckwerth (85.) das 2:0 zu erzielen. Zwei Minuten vor dem Ende, dann der nicht mehr erwartete Ausgleichstreffer. Auch Manndecker Krause war nun nach vorne geeilt, und nahm eine Block-Flanke entgehen, und zog direkt ab. Das Leder klatschte an die Querlatte, beim Abpraller stand Goalgetter Posorski goldrichtig und erzielte das viel umjubelte Tor zum 1:1 Ausgleich. Fast wären die Gastgeber ganz leer ausgegangen. Fehlberg war die Endstation eines schnellen Angriffes. Nur hauchdünn streifte der Ball am Pfosten vorbei. Am Ende eine insgesamt gerechtes Remis. Wobei beide Mannschaften nach dem Schlusspfiff den vielen vergebenen Chancen nachtrauerten. In der kommenden Woche Pausiert die Landesklasse West. Es steht die 2. Runde im Landespokal auf dem Programm

Peter Kaiser

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Zum zweiten Heimspiel der Landesklasse-Saison hatte der Pritzwalker FHV mit Chemie Premnitz einen weiteren Staffelmitfavoriten als Gast. Lange hielten die Dömnitzstädter ein 1:0 aus der zwölften Minute, erarbeiteten sich mindestens ein halbes Dutzend bester Tormöglichkeiten und kassierten dann keine 60 Sekunden vor dem Abpfiff den Ausgleich.Die Pritzwalker hatten sich viel vorgenommen und begannen wie schon zuletzt druckvoll. In der sechsten Minute flankte Blumenthal auf Weckwerth, der traf aber den Ball nicht richtig. Kurz darauf verzog Settgast. Nach zwölf Minuten erkämpfte sich Blumenthal den Ball und passte auf Weckwerth, der mit einem satten Linksschuss zum 1:0 vollendete. Nach der Pritzwalker Führung kam plötzlich der Gast besser ins Spiel, doch FHV-Keeper Boldt hielt den Vorsprung fest. Seine Mannschaftskameraden agierten in dieser Phase zu hektisch und erlaubten sich zu viele einfache Ballverluste. In der weiteren Folge nutzten dann Weckwerth und Rohde ihre Torchancen nicht. Im zweiten Abschnitt wurden die Chemiker munterer und drängten auf den Ausgleich. Pritzwalk stand jedoch sicher und lauerte auf Konter. Mehrere Schüsse der Gäste parierte Boldt. In der 72. Minute steuerte Stolz nach tollem Solo auf TSV-Keeper Rotter zu, ein Premnitzer behinderte den Pritzwalker und der Ball ging vorbei. Kurz darauf scheiterten Otte und wiederum Stolz mit Fernschüssen nur knapp. Zwei Minuten vor dem Abpfiff dann die entscheidende Szene. Blumenthal schoss aus 40 Metern aufs Premnitzer Tor, obwohl zwei Mitspieler mitgelaufen waren. Im Gegenzug gelang dem Gast der schmeichelhafte Ausgleich. In der Nachspielzeit wäre den Chemikern beinahe noch der Siegtreffer gelungen, der Schuss ging aber knapp am Tor vorbei. Nach dem Schlusspfiff machte sich beim FHV Ernüchterung breit, da wie in der Vorwoche unnötig Punkte verschenkt wurden.

Marcel Diehr

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Uwe Schulz, Trainer Chemie Premnitz: Pritzwalk war zunächst besser, legte vor und machte dann aus den vielen Torchancen nichts. Kein Wunder dass wir dann den Ausgleich machen und fast noch gewinnen. Wir konnten ihnen nicht auch noch ihre Tore schießen.

 

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