3.FF SV Großwudicke – Chemie Premnitz 2013/2014

Durchschnittliche Leistung reicht zum Sieg

Auf dem Weg zum ersten Pflichtspiel gegen den TuS 1896 Sachsenhausen hat der TSV Chemie ein weiteres Testspiel hinter sich gebracht. Am Freitagabend gewann die Mannschaft von Olaf Krause beim Kreisligaaufsteiger SV Großwudicke mit 5:1.

Premnitz begann die Partie äußerst unkonzentriert, viele Bälle wurden schon im Aufbau verloren und daher blieben Chancen zunächst auch Mangelware. Aber auch die Gastgeber, die ausschließlich auf Konter ausgelegt waren kamen zu keinen nennenswerten Möglichkeiten. Mit zunehmender Spieldauer kam immer mehr Ballsicherheit in die Aktionen der Chemiker. Martin Otto hatte mit einem gut getretenen Freistoß die erste gute Gelegenheit, die aber vereitelt werden konnte. Wenig später kam der Ball mit etwas Glück zu Konstantin Gäde, der sich die Chance nicht nehmen ließ und unhaltbar zu 0:1-Führung für den TSV traf. Danach war zunächst wieder leerlauf angesagt, beide Mannschaften neutralisierten sich weitestgehend. Kurz vor der Pause landete ein Eckball bei Marian Krause, der auf Björn Stuhlmacher ablegte. Mit einem schon anzusehenden Schuss erhöhte er auf 0:2 für den TSV.

Zur Pause wechselte Premnitz viermal und stellte das System auf zwei Spitzen um. Doch zunächst waren es die Gastgeber, die besser aus der Pause kamen. Felix Baitz im TSV-Kasten bekam jetzt mehr zu tun als ihm lieb war. Jedoch hielt er mit starken Paraden die Führung fest. Einem Freistoßkracher von der Strafraumgrenze konnte er so gerade abwehren, die Hintermannschaft des TSV schlief allerdings und so konnte Großwudicke den Abpraller zum 1:2 ins Netz befördern. Danach zog der TSV nochmal merklich das Tempo an. Sebastian Krumbholz war in dieser Phase kaum zu stellen. Zunächst hatte David Paege die große Chance zu erhöhen, schoss den Ball aber aus kurzer Distanz über das Gehäuse. Wenig später war es Krumbholz der allein Richtung Tor marschierte und uneigennützig auf Florian Zimmermann ablegte, der diesen Ball neben das Tor setzte. Als Paege sich am Flügel durchsetzte und flankte war Krumbholz in der Mitte zur Stelle und besorgte das 1:3. Kurz danach lief Marco Neudorf auf den Torwart zu, überlegte aber zu lange und fand seinen Meister. Somit war es wieder Krumbholz der aus der Distanz mit einem harten Schuss zum 1:4 traf. Danach war es vor allem Zimmermann, der das Ergebnis in die Höhe hätte treiben können. Eine seiner guten Möglichkeiten nutzte er zum 1:5-Endstand. „Das war heute eine durchwachsene Leistung. Mit einigen Phasen bin ich nicht zufrieden gewesen. Hinten heraus hat sich unsere läuferische Überlegenheit ausgezahlt und sind auch noch die Tore gefallen. Wir haben noch genug zu tun, ehe es los geht“, so Olaf Krause nach dem Spiel. Weiter geht es mit Test am morgigen Sonntag gegen den SV 69 Schönberg.

Premnitz : Baitz, Neudorf, Kaiser, Krause, Zorr (46. Lapin), Lindemann (46. Hilmer), Huxdorff, Paege, Gäde (46. Kumbholz), Otto, Stuhlmacher (46. Zimmermann)

 

Testspiel-Doppelpack

Eigentlich wollte Chemie Premnitz am Wochenende bei der BUGA-Trophy in Brandenburg an den Start gehen. Da die Verantwortlichen in Brandenburg das Turnier kurzfristig aber von Samstag auf Sonntag verlegt haben und die Chemiker dort bereits einen freundschaftlichen Vergleich vereinbart hatten, geht die diesjährige Trophy ohne den TSV über die Bühne. 

Chemie wird somit zwei Testspiele am Wochenende absolvieren. Das erste Spiel führt die Chemiker am Freitagabend zum SV Großwudicke. Der letztjährige Meister der Kreisklasse wird ein interessanter Gegner sein. Vor allem offensiv konnte die Mannschaft überzeugen und wird so die neuformierte Premnitzer Hintermannschaft fordern. Beim TSV wird am Wochenende das weitere einstudieren der Vierer-Abwehrkette im Blickpunkt stehen, um so eine höhere Flexibilität zu erlangen. Anstoß im Großwudicker Waldstadion wird am Freitag um 19:00 sein.

Am Sonntag testen die Premnitzer dann gegen den SV 69 Schönberg. Der amtierende Kreismeister aus Ostprignitz/Ruppin konnte sich den Aufstieg erst aufgrund eines Sportgerichtsurteils sichern. Das Nachsehen hatte in diesem Fall der SV Rhinow/Großderschau, der somit vom Thron gestoßen werden konnte. Allerdings soll dies den Erfolg der Schönberger nicht schmälern, waren es doch gerade die Spitzenspiele in denen sie die Nase deutlich vorn hatten. Mit nur 28 Gegentreffern war die Mannschaft defensiv am stärksten. Für das Abenteuer Landesklasse konnte mit Christian Stachowiak auch ein alter Bekannter aus dem Westhavelland gewonnen werden. Für Premnitz ist es das letzte Testspiel vor dem „scharfen“ Start gegen den TuS 1896 Sachsenhausen und zugleich ein guter Gradmesser. Der Anstoß wird am Sonntag um 14:00 Uhr im Stadion der Chemiearbeiter erfolgen.

 

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