2.B-Jugend – Potsdamer Kickers 2011/2012

2.Spieltag

B-Jugend – Potsdamer Kickers 7:4

—->>>Bilder

 

 

Zum ersten Heimspiel der noch jungen Saison war der aktuelle Tabellenführer aus Potsdam zu Gast am Vogelgesang. Mit einer couragierten, taktisch hervorragenden Leistung wurde dieser mit 7:4 nach Hause geschickt. Das Endresultat täuscht ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn die U17 führte bis 15 Minuten vor dem Spielende mit 7:0 und hätte durchaus höher führen können. Doch die verletzungsbedingte Herausnahme von Michel Martin hinterließ ein Loch, das die Gäste doch sehenswert nutzen , und ihrerseits noch 4 Tore erzielen konnten.

Torfolge : 1:0,2:0,3:0 Benjamin Martin (10,11,14) 4:0 Max Reinefeldt (41.) 5:0 Martin Weber (43.) 6:0,7:0 Benjamin Martin (50.,57.) 7:1 Ali Mroue (66.) 7:2 Bauer (70.) 7:3 Ali Mroue (76.) 7:4 Schwarz (78.)

Aufstellung : Pacher,M.Martin,Lange,Gojek,Tamaschke,Reinefeldt,M.Krause,Weber,Rampf,B.Martin,Menz(D.Krause)

 

Bericht: www.potsdamer-kickers.de

Ein Debakel waren die ersten 65 Minuten der B-Junioren bei der SG Premnitz/Rathenow, in den letzten 15 Minuten konnte man das Ergebnis etwas freundlicher gestalten, so man das bei einem 4:7 überhaupt sagen kann.

Eine erschreckend schwache Vorstellung lieferten die B-Junioren der Potsdamer Kickers beim ersten Auswärtsspiel der Saison im Stadion Vogelgesang zu Rathenow ab. Von einem Tabellenführer war man meilenweit entfernt, es lief überhaupt gar nichts zusammen. Obwohl bis auf einen einzigen Wechsel (H. Mroue rückte für den frisch operierten Matthias Hahn in die Startformation) dieselben Feldspieler auf dem Kunstrasen standen, schienen es im Vergleich zur Vorwoche zwei völlig unterschiedliche Teams zu sein. In die Offensive kam man so gut wie überhaupt nicht – ein einziger Spielzug mit anschließendem Pfostentreffer war in Halbzeit eins zu notieren – und in der Defensive wäre ein aufgescheuchter Hühnerhaufen wahrscheinlich noch besser sortiert gewesen. Nach einer Viertelstunde stand es 0:3 und einzig der katastrophalen Chancenverwertung der Rathenower (und dem mit Abstand besten Potsdamer Emil Niedner im Tor) war es geschuldet dass es mit diesem Resultat in die Pause ging. 

3 Wechsel und ein Weckversuch in der Kabine blieben völlig fruchtlos, nach nicht einmal 4 Minuten im zweiten Durchgang stand es 0:5 und nach einer knappen Stunde 0:7 (6 Tore schoss allein der überragende Benjamin Martin). Zwischendurch hatte man sogar zwei dicke Tormöglichkeiten, Ali Mroue und Kevin Bauer schossen jeweils den Torwart an. Erst jetzt, nachdem der Drops längst gelutscht war und auch die Gastgeber sicherlich einen Gang runterschalteten, besannen sich die Kickers auf ihr eigentliches Vermögen und begannen Fußball zu spielen. Es waren Doppelpässe und richtige Spielzüge über die außen zu sehen, ganz so als hätte man jetzt plötzlich wieder die Mannschaft von Spieltag 1 auf dem Feld. Die erste Riesenmöglichkeit verzockte Kevin Bauer noch egoistisch, die nächsten 4 waren drin, davon dreimal über außen vorbereitet. So gewann man zwar die letzte Viertelstunde mit 4:0, das Match an sich war jedoch längst verloren.  

Wenn man im weiteren Saisonverlauf ganz oben mitspielen will, was mit der Qualität der Mannschaft sicher drin ist, muss dringend etwas gegen die eklatante Auswärtsschwäche getan werden, sonst landet man wieder irgendwo im Niemandsland der Tabelle. Sachdienliche Hinweise werden gern entgegengenommen.  

Niedner – Wittig (41. Schaller), Kothe/V, Lange, Schmitz (41. Schwarz) – Lipski, H.Mroue, Becker (41. Reichel), Löchel – A.Mroue, Bauer 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.