29. SG Michendorf – Chemie Premnitz 2016/2017

Der TSV Chemie Premnitz hat sein letztes Auswärtsspiel der Landesliga-Saison bei der SG Michendorf deutlich mit 4:0 gewonnen und damit den Abstieg der Gastgeber in die Landesklasse besiegelt. Doch der TSV Chemie kam nur schleppend in die Partie und hätte früh in Rückstand geraten können. „Felix Baitz hat mit einer guten Fußabwehr aber die Null fest gehalten“, so TSV-Trainer Olaf Krause, der sein Team nach dieser Schrecksekunde immer besser ins Spiel kommen sah. Marco Lindemann hätte die Premnitzer in Führung bringen können, sein Kopfball wurde aber noch von der Linie gekratzt und Sebastian Krumbholz lief allein auf das Michendorfer Tor zu, verzog aber knapp. Kurz vor der Pause war es dann aber doch soweit. Wieder war Krumbholz auf und davon, konnte vom SGM-Torwart aber nur durch ein Foul gestoppt werden. Björn Stuhlmacher verwandelte den Strafstoß danach sicher (42.). Kurz vor der Pause sollte der TSV dann noch einmal zuschlagen. Nach einer Kopfball-Ablage von Benjamin Huxol brauchte Daniel Pfefferkorn den Ball nur noch über die Linie drücken (45.). „Die Tore fielen natürlich zu einem äußerst günstigen Zeitpunkt, eigentlich war es schon so etwas wie die Vorentscheidung“, so der Premnitzer Trainer.

Tolle Kombinationen bringen weitere Tore

Zumal die Chemiker direkt nach dem Seitenwechsel nachlegten. Marvin Krause steckte auf Krumbholz durch und dieser ließ sich diesmal die Chance nicht entgehen (48.) und erhöhte auf 3:0. „Danach hatten wir das Spiel voll im Griff, Felix Baitz musste nur noch einmal bei einem Freistoß eingreifen“, so Krause, der sich noch über den Treffer zum 4:0-Endstand seiner Mannschaft freuen durfte. Ricardo Quast hatte diesmal für Krumbholz aufgelegt. „Das 4:0 war der schönste Spielzug des Spiels. Wir haben uns von hinten durchkombiniert und das mit jeweils nur einem Ballkontakt. Da haben die Jungs spielerisch noch einmal richtig was gezeigt. Das war toll“, so ein zufriedener Coach Olaf Krause, der den Sieg als vollkommen verdient einschätzte. „Wir waren nach der Pause eindeutig der Chef auf dem Platz und haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Ich bin richtig zufrieden mit dem Auftritt meiner Mannschaft.“

Wir dürfen den Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen.“ Auch wenn die SG Michendorf den Abstieg aus der Landesliga nur noch theoretisch verhindern kann, warnt TSV Chemie Premnitz-Trainer Olaf Krause vor dem kommenden Gegner. „Michendorf steht mit dem Rücken zur Wand. Sie müssen gewinnen, um die letzte kleine Chance noch zu wahren“, erwartet Krause einen Gegner, der noch einmal alles geben wird. Für die Chemiker steht der vierte Platz indessen so gut wie fest, auch wenn noch ein Punkt benötigt wird. „Wir wollen nach Michendorf keine Kaffeefahrt unternehmen, sondern die drei Punkte holen“, verrät der Premnitzer Trainer. Personell sieht es dafür ganz gut aus. Bis auf Sebastian Kaiser und Christian Freidank, die aus privaten Gründen fehlen werden, sind alle Spieler fit.

Trainer Krause hat also die Qual der Wahl und möchte mit seiner Mannschaft die nächsten Punkte einfahren, denn eines sei auch klar. „Wir wollen die Saison nicht einfach so ausklingen lassen, haben immer noch den Ehrgeiz zu punkten und wollen im Abstiegskampf auch nicht das Zünglein an der Waage sein“, so Olaf Krause, der mit seiner Mannschaft definitiv auf dem ungeliebten Kunstrasen antreten muss, da der bisherige Naturrasenplatz aktuell in einen zweiten künstlichen Belag umgewandelt wird. „Das ist nicht so schön, aber wir müssen die Bedingungen annehmen. Außerdem haben wir in diesem Jahr auf Kunstrasen meist gar nicht so schlecht ausgesehen“, erklärt auch Mittelfeldspieler Marvin Krause. Das letzte Auswärtsspiel der Premnitzer findet am Samstag statt und wird um 15 Uhr angepfiffen.

 

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