29. Chemie Premnitz-FSV Bernau 2015/2016

Bericht : 

Das haben sich die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz mit Sicherheit ganz anders vorgestellt. Im letzten Heimspiel der Saison unterlagen die Chemiker dem FSV Bernau klar mit 1:5. Vor dem Spiel wurde Schiedsrichter Peter Schienitzki vom Verein für 50 Jahre an der Pfeife geehrt. Schienitzki wird die Pfeife aber nicht an den berühmten Nagel hängen, sondern weiter Spiele leiten.

Von Beginn an sah man den Gästen an, dass es für sie noch um etwas ging und bei günstigen Ausgängen auf anderen Plätzen noch der Aufstieg in die Brandenburgliga gelingen kann. Der TSV lief meist hinterher und kam nicht richtig in die Zweikämpfe. Bernau hatte die bessere Spielanlage, scheiterte zunächst aber am im Tor aufgebotenen Routinier Mario Rotter. Nach gut 20 Minuten gingen die Bernauer dann aber doch in Führung Moussa Doumbia traf per Kopf. Danach fand Chemie etwas besser in die Partie. Klare Möglichkeiten blieben aber Mangelware. Lediglich Sebastian Kremp traf aus knapp 35 Metern mit einem Schuss den Pfosten. Kurz vor der Pause fiel dann wie aus heiterem Himmel der Ausgleich. Daniel Pfefferkorn setzte zu einem Solo an und ließ Sahin im FSV-Kasten mit einem überlegten Schuss keine Chance (44.).

Premnitz kassiert weitere vier Tore

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel zu einer einseitigen Angelegenheit. Bernau ließ Premnitz nun nicht mehr zur Entfaltung kommen. Innerhalb weniger Minuten entschieden die Gäste dann die Partie für sich. Pehl traf nach einer sehenswerten Kombination zum 2:1, ehe Machut per direktem Freistoß von der Strafraumkante auf 3:1 erhöhte (52.,56.). Als Machut dann aus spitzem Winkel erneut mit einem direkten Freistoß traf, ging es für den TSV nur noch um Schadensbegrenzung (63.).

Kurze Zeit später kam David Paege zu seinem Comeback. Pfefferkorn setzte sich über außen nochmals durch. Seine Eingabe verpasste Reinefeldt am langen Pfosten aber knapp. Ansonsten kamen die Premnitzer nur über Standardsituationen gefährlich vor das Gäste-Gehäuse. Marco Lindemann wurde zweimal aber noch gestört. Den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie setzten dann aber wieder die Gäste. Nach einem leichtfertigen Ballverlust von Kremp konnte Rotter den harten Schuss aus der Distanz noch abwehren. Gegen den Nachschuss von Pehl war er aber machtlos (76.).

„Das war mit Sicherheit nicht das, was wir können. Bernau war heute die klar bessere Mannschaft, das muss man auch mal anerkennen. Wir waren positionsbezogen sicherlich auch nicht so gut besetzt, wobei das kein Vorwurf an die Jungs sein soll“, so TSV-Trainer Olaf Krause nach dem Spiel.

Trotz der Niederlage ließ es sich die Mannschaft nicht nehmen, mit Sponsoren und Jugendtrainern die bisher so erfolgreiche Saison zu feiern. Bei kühlen Getränken und intensiven Gesprächen wurde die Saison bei einer Bootsfahrt über die Havel ausgewertet. In der nächsten Woche will die Mannschaft dann mit einem Sieg in Babelsberg die 50-Punkte-Marke knacken.

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