Fußball 28. Chemie Premnitz – FC Henningsdorf 2011/2012

Am Ende trennen sich beide Mannschaften nach einem echten Spitzenspiel mit 1:1 —->>> Bilder

 

Spitzenspiel endet Remis

Der TSV Chemie Premnitz hat sich in einem sehenswerten Landesligaspiel 1:1-Unenstschieden vom FC 98 Hennigsdorf getrennt. Dabei war eine deutliche Leistungssteigerung zum letzten Spiel beim BSC Rathenow nicht zu übersehen und die Heimserie hat weiter Bestand.

Premnitz spielte von Beginn an engagiert und konnte gleich die Initiative ergreifen. So kam Knoop nach einem feinen Zuspiel von Huxdorf zur ersten Premnitzer Möglichkeit. Er scheiterte jedoch am gut aufgelegten Bobermin im Hennigsdorfer Tor. Aber auch  Hennigsdorf kam zu einer Chance, als Schülzke aus der Distanz knapp verzog. Nach etwa 25 Minuten hatten die Anhänger des TSV den Torschrei schon auf den Lippen, aber der Kopfball von Lindemann ging um Haaresbreite am Tor vorbei. Die Chemiker blieben jetzt am Drücker und gingen nach 30 Minuten verdient durch Knoop in Führung. Vorrausgegangen war ein sehenswerter Konter über Lindemann und Freidank. Kurz vor der Halbzeit hatten dann die Oberhaveler ihre bis dahin größte Gelegenheit, als Hein den Ball vor dem Tor nicht richtig traf. Den Schlusspunkt unter eine sehenswerte erste Hälfte setzte der stark spielende Weser mit einem Freistoßkracher, der aber knapp über das Tor ging. Bis hierhin ging die Führung absolut in Ordnung und Hennigsdorf konnte noch nicht zeigen, dass sie noch im Aufstiegsrennen sind.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit versuchte der TSV die Entscheidung zu suchen. Nach einem langen Pass von Weser konnte Knoop den Torwart zwar umspielen, der Ball wurde jedoch von der Linie geschlagen. Danach beruhigte sich das Spiel und wurde etwas schlechter. Symptomatisch dafür eine große Freistoßgelegenheit der Hennigsdorfer, die aber leichtfertig vertändelt wurde. Aber auch der TSV konnte bis auf einen Fernschuss von Stuhlmacher zunächst keine guten Möglichkeiten mehr erspielen. Als nach 74 Minuten der agile Mlynikowski knapp neben das TSV-Gehäuse schoss, wurde eine packende Schlussphase eingeläutet, die an Spannung kaum zu überbieten war. Kurze Zeit später konnten die Hennigsdorfer dann ausgleichen, als Hein eine Unachtsamkeit nutzen konnte. Nun waren es die Oberhaveler, die die Initiative übernahmen. Bei der nächsten Szene musste Rotter sein ganzes Können aufbieten, um einen abgefälschten Freistoß von Schubert zu parieren. Doch auch Premnitz blieb bis zum Schluss gefährlich. So zog Freidank kurz vor Schluss einen Sprint an und überlief die Hennigsdorfer Hintermannschaft. Der Ball kam dann zu Stuhlmacher, der den Ball – frei vorm Tor stehend – knapp daneben setzte. In der Nachspielzeit dann wieder eine Möglichkeit für den Gast als wiederum Mlynikowski erst kurz vor dem Tor gestoppt werden konnte. Doch dem noch nicht genug, hatte der gerade eingewechselte Kaiser die große Möglichkeit doch noch den Heimsieg zu besorgen. Unbeachtet von der Hennigsdorfer Abwehr lief er allein auf den Torwart zu. Dieser konnte den Ball allerdings stark vereiteln und zur Ecke klären. Diese brachte allerdings nichts mehr ein und so blieb es bei einer letztendlich leistungsgerechten Punkteteilung. „Heute hat man gesehen was diese Mannschaft im Stande zu leisten ist, das war heute bärenstark“, so Trainer Rotter nach dem Spiel. „Wenn man bedenkt, dass unser heutiger Gegner viermal in der Woche trainieren kann, muss man bei unseren Bedingungen einfach auch mit dem Ergebnis zufrieden sein.“ Für den TSV Chemie Premnitz geht es jetzt zum letzten Auswärtsspiel nach Oranienburg, ehe am letzten Spieltag Victoria Templin empfangen wird. Egal wie diese beiden Spiele auch ausgehen werden, eine tolle Saison liegt hinter der Mannschaft.

 

Premnitz : Rotter, Krause, Lindemann, Weser ( 71. Block), Huxdorf, Fingerhut, Gäde, Kremp, Knoop ( 70. Mertinkat), Freidank, Stuhlmacher ( 90. Kaiser)

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