24. RSV Eintracht – Chemie Premnitz 2016/2017

Endstand 1:1 (Tore 0:1 Eigentor(68.) 1:1 Dennis Keller (88.)

Quelle: Sportbuzzer

Olaf Krause wusste nach dem Spiel seiner Mannschaft nicht so genau, ob er sich über den einen Punkt freuen oder möglichen drei Zählern nachtrauen sollte. Erst kurz vor dem Ende musste der TSV Chemie Premnitz beim Landesliga-Zweiten, RSV Eintracht Teltow, den 1:1-Ausgleich hinnehmen. „Vor dem Spiel wäre ich mit einem Punkt zufrieden gewesen. Anhand des späten Gegentores wäre auch mehr für uns drin gewesen“, meinte TSV-Trainer Krause nach dem Spiel.

Die Premnitzer hatten zunächst etwas Mühe, ins Spiel zu finden. Teltow schlug die technisch feinere Klinge, ohne jedoch zu nennenswerten Chancen zu kommen. Nur einmal musste Felix Baitz, der wieder im Premnitzer Tor stand, eingreifen. „Teltow hat stark angefangen, aber mit zunehmender Spielzeit kamen wir besser ins Spiel“, so der Premnitzer Trainer. Aus einer sicheren und kompakten Defensive versuchten es die Chemiker über Konter. Lukas Block zielte einmal zu hoch. Da sonst wenig passierte, ging es torlos in die Pause.

Hitzige Schlussphase bringt viele gelbe Karten

Aus dieser kamen die Premnitzer gut und konnten sich nun auch einige Möglichkeiten erspielen. „Das war unsere beste Phase. Hinten haben wir gar nichts zugelassen und nach vorne waren wir auch gefährlich“, fasste Olaf Krause zusammen. In dieser Phase fiel dann auch die Führung für den TSV Chemie. Einen Freistoß brachte Block mit Schnitt vor das Tor. Der Teltower Paul Langleist rutschte der Ball über den Kopf und schlug im eigenen Kasten ein (68.). Teltow wirkte nun geschockt. Viel fiel dem besten Heimteam der Liga nicht ein. „Wir haben das taktisch richtig gut gemacht, Teltow nicht zur Entfaltung kommen lassen“, war Olaf Krause mit dem Defensivverhalten zufrieden. Wenn man Kritik am Auftritt der Premnitzer äußern kann, dann dass die Konter nicht konsequent ausgespielt wurden.

Kurz vor dem Ende erhielten die Gastgeber dann Unterstützung vom Schiedsrichter. Nach einer Ecke ließ sich ein RSV-Akteur fallen und Cornelius Grigoleitis zeigte zur Überraschung der Premnitzer auf den Strafstoßpunkt. „Das war niemals ein Elfmeter. Der Schieri hatte das Spiel über 80 Minuten vollkommen im Griff. Am Ende entglitt es ihm aber völlig, schmiss er mit Karten nur so um sich“, ärgerte sich Krause über den Pfiff. Dennis Keller trat an und verwandelte souverän.

Doch danach legte Chemie nochmal den Vorwärtsgang, ein Foul im Strafraum an Konstantin Gäde wurde diesmal aber nicht gepfiffen. Gäde setzte nach, bekam Gelb für ein Foul und sah auf den Hinweis, dass es zuerst gefoult wurde auch noch die Ampelkarte.

„Letztlich bin ich mit dem Punkt zufrieden, da die Jungs eine ordentliche Leistung gezeigt haben“, so Olaf Kause abschließend

Vorbericht

Quelle: Sportbuzzer

„Das ist natürlich eine beeindruckende Bilanz. Aber Serien sind dazu da, durchbrochen zu werden“, sagt Trainer Olaf Krause vor dem Spiel seines TSV Chemie Premnitz beim RSV Eintracht Teltow in der Fußball-Landesliga. Gänzlich weiß ist die Weste der Randpotsdamer auf eigenem Platz – elf Spiele, elf Siege. Die Premnitzer stehen also vor einer ganz schweren Aufgabe. „Wir haben schon Respekt vorm Gegner, der spielerisch zu den besten Mannschaften der Liga gehört“, erklärt der Premnitzer Trainer, der sich mit seinen Männern dennoch nicht verstecken möchte. „Im Hinspiel haben wir Teltow geschlagen, richtigen Männerfußball gespielt“, spielt Krause auf das junge Durchschnittsalter der Gastgeber an. Personell hat der Premnitzer Übungsleiter die Qual der Wahl. „Alle sind fit, außerdem kommen die zuletzt gesperrten Marco Neudorf und Marian Krause dazu“, verrät Krause. Gespielt wird am Samstag um 15 Uhr.

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