Fußball 23.SP Premnitz-Wittstock 2008/2009

 

TSV Chemie Premnitz-FK Hansa Wittstock

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23. Spieltag – Samstag, 18.04.2009 – 15:00

TSV Chemie Premnitz – FK Hansa Wittstock 1919 4:1 (3:0)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Dirk Briese, Daniel Huxdorf, Konstantin Gäde, René Boltze (60. Sebastian Kaiser), Christian Ohle, René Kersten (46. Sebastian Kremp), Daniel Schönfeld, Robert Rades, Lars Posorski (70. Björn Stuhlmacher)

FK Hansa Wittstock 1919: Kevin Apitz, Silvio Braun (72. Thomas Frenz), Oliver Drott, Christopher Haak (81. Rico Weihshahn), Marcel Bock, Jochen Meier (72. Nico Grahlmann), Felix Strothenk, Mathis Thon, Stefan Wolter, Christian Bauch, Benny Deutschmann

Tore: 1:0 René Kersten (2.); 2:0 Lars Posorski (19.); 3:0 Daniel Schönfeld (40.); 4:0 Konstantin Gäde (67.); 4:1 Stefan Wolter (79.)

Schiedsrichter: Falk Thoms (Kremmen)

Zuschauer: 77

Gelbe Karte: Christian Ohle (77.), Robert Rades (85.) / Marcel Bock (88.)

Gelb/Rote Karte: – / Mathis Thon (60.)

Besondere Vorkommnisse: 33. min. Bankverweis für einen Betreuer aus Wittstock,

62.min. Bankverweis für den Trainer aus Wittstock

Chemie Premnitz legt nach !

Nach dem Sieg im Nachholspiel in der letzten Woche, legte der TSV Chemie Premnitz nur eine Woche später gegen den FK Hansa Wittstock nach. Klar mit 4:1 bezwang die Rotter-Elf die Gäste aus der Prignitz und konnte ein klares Signal in Richtung Klassenerhalt setzen.Von Beginn an zeigte der TSV wer Herr im Haus ist. Man konnte getrost von einem Start nach Maaß reden, denn schon nach 2 Minuten lag das Leder im Tor von Hansa Wittstock. René Boltze brachte einen seiner messerscharfen Einwürfe in den Strafraum wo René Kersten mit der Schuhspitze den Ball zur Premnitzer Führung unterbringen konnte.Premnitz machte weiter Druck und nach erneuter Vorarbeit von R. Boltze erzielte Lars Posorski nach 9. min. das 2:0. Nur wenig später hätte Posorski für die Entscheidung sorgen müssen als er einen Heber nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Nach 25. min. verpasste wiederum Posorski einen Freistoß von Boltze nur ganz knapp. Von den Gästen war bis dahin nur wenig zu sehen. Folgerichtig das 3:0 durch Daniel Schönfeldt in der 27. min. Erneut leistete Boltze mit einem langen Einwurf die Vorarbeit.Nach einer guten halben Stunde das erste Lebenszeichen von Hansa Wittstock. Nach einem Ballverlust von D. Huxdorff, er meldete Altmeister Marcel Bock komplett ab, kam Hansa urplötzlich zu einer guten Möglichkeit. Für die endgültige Entscheidung hätte Robert Rades fünf Minuten vor der Pause sorgen können , er scheiterte aber am Wittstocker Schlußmann Apitz. Auf der anderen Seite rettet Daniel Schönfeldt für den geschlagenen Mario Rotter auf der Linie.Nach der Pause begann der TSV wieder sehr Zielstrebig. Rades und Posorski ließen nach 46. und 49. min. sogenannte hundertprozentige Torchancen ungenutzt. So dauerte es bis in die 70. min. bis das längst überfällige 4:0 fiel. Konstantin Gäde traf nach einem Konter.Zuvor dezimierten sich die Gäste nach einer umstrittenen Gelb Roten Karte für Thon selbst.

In der Schlußphase ließ der TSV weitere hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Vor allem Robert Rades hätte an diesem Nachmittag das Ergebnis deutlicher gestalten müssen. In der 72. und 85. min. lief Rades allein auf das Wittstocker Gehäuse und verzog jeweils.Zwischenzeitlich gelang Wolter mit einem schönen Kopfballtreffer das 4:1
. Am Ende waren die Wittstocker mit dem 4:1 mehr als gut bedient. Bei mehr Konzentration der Premnitzer hätten die Hanseaten ein Debakel erlebt. In der kommenden Woche muß der TSV die Reise nach Dannenwalde antreten.

Peter Kaiser

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Nach 30 Minuten war die Partie in Premnitz am Sonnabend schon fast entschieden. Gegen lustlos agierende Wittstocker führten die Premnitzer 3:0, siegten am Ende verdient 4:1. „Es läuft bei uns nicht. Dabei sollten sich einige Spieler doch überlegen, ob sie am Sonnabend lieber zu Hause bleiben wollen“, sagte ein enttäuschter Hansa-Trainer Jörg Lutter. Die Gäste verschliefen die erste halbe Stunde komplett. „Keine Laufbereitschaft, schwache Zweikampfführung, man kann sagen Arbeitsverweigerung“, beschrieb Lutter den Auftritt seiner Elf. Premnitz überzeugte nicht, hatte aber leichtes Spiel. Hinzu kam ein nicht regelfester Schiedsrichter. Zweimal führten weite Einwürfe, wobei der Spieler schon im Feld stand, zu Premnitzer Toren. „Klar haben wir Zeit, die Bälle zu klären, aber wozu gibt es Regeln“, haderte Lutter mit der Schirileistung. Nach dem 3:0 kam Hansa besser ins Spiel, Stefan Wolter und Silvio Braun ließen klare Chancen aus. Nach der Pause wurde die Partie ausgeglichen. Ein Premnitzer Konter brachte das 4:0. Danach führte Mathis Thon (60.) einen Freistoß schnell aus. Der Schiri pfiff zurück, zeigte Thon die Gelbe Karte, die zweite in diesem Spiel, Hansa war nur noch zu zehnt. Dem erstaunten Thon erklärte der Schiedsrichter, es gebe eine neue Regel: „Jeder Freistoß muss grundsätzlich angepfiffen werden.“ Auch für Coach Lutter eine Neuheit. Doch nun übernahm Hansa plötzlich die Partie. „Das zeigt, wenn die Spieler wollen, geht es“, grummelte Lutter. Seine zweite klare Chance nutzte Wolter zum Wittstocker Ehrentreffer. rom

 

 

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