Fußball 22.SP Friesack – Premnitz 2008/2009

 

Friesack-Premnitz 2008/2009

Eintracht Friesack -TSV Chemie Premnitz 2:0

Die Bildergalerie

 

22. Spieltag – Samstag, 04.04.2009 – 15:00

SG Eintracht Friesack (6.) – TSV Chemie Premnitz (3.) 2:0 (0:0)

SG Eintracht Friesack: Mario Schindler, Sven Budig, Christof Müller, Eric Holtkamp, Michael Uden, Stefan Heckert, Sven Nolle (90+1. John Roeder), Steffen Dalmann (86. Andre Bialoscek), Thomas Gottschalk, Mathias Müller, Christian Klebe (74. Sebastian Nehls)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Jens Fingerhut, Marian Krause, Daniel Schönfeld (46. Konstantin Gäde), Sebastian Kaiser (46. Daniel Huxdorf), Christian Ohle, René Kersten, René Boltze (69. Sebastian Kremp), Robert Rades, Björn Stuhlmacher

Tore: 1:0 Steffen Dalmann (Foulelfmeter, 56.); 2:0 Steffen Dalmann (73.)

Schiedsrichter: Michael Path (Perleberg)

Zuschauer: 110

Gelbe Karte: Sven Budig (80.) / Christian Ohle (15.), Robert Rades (45.), René Boltze (57.), Jens Fingerhut (64.), Daniel Huxdorf (82.)

Gelb/Rote Karte: Stefan Heckert (84.) / –

Chemie ohne Mumm !

Eine verdiente Niederlage mußte der TSV Chemie Premnitz am 22. Spieltag der Landesklasse West in Friesack hin nehmen. Von Beginn zeigte die Eintracht was Abstiegskampf bedeutet. Bereits unmittelbar nach dem Anpfiff hatte Friesack eine sogenannte hundertprozentige als Budig allein auf Rotter zulief und etwas überhastet abschloß. Schon hier war zu spüren das allein die Eintracht wußte worum es ging. Premnitz verfiel in Stückwerk . Die langen Bälle kamen zu 90 %b immer postwendend zurück. So blieb das Premnitzer Mittelfeld praktisch wirkungslos. Der TSV hatte dagegen in der 1. Halbzeit zwei richtig gute Gelegenheiten. Beide vergaben der diesmal glücklose Rades in aussichtsreicher Position Friesack dagegen spielte schnörkellos und setzte jeden Ball nach und wurde für diesen Kampfgeist am Ende mit 3 ganz wichtgen Punkten belohnt.Auch die beiden Wechsel zur Pause, Kaiser und Schönfeldt blieben in der Kabine, dafür kamen Gäde und Huxdorff in die Partie, blieben ohne jede Wirkung. Chemie war vor allem bei Standartsituationen gefährlich. Leider fanden die gut getretenen Bälle von Boltze keinen Abnehmer. So kam es wie es kommen mußte. Fingerhut brachte bei einem Abwehrversuch seinen Gegenspieler Nolle nach 55. min. im Strafraum zu Fall. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dalmann sicher zum 1:0 .Premnitz versuchte zwar etwas mehr Linie ins Spiel zu bekommen, scheiterte aber immer wieder schon im Spielaufbau.Als Dalman in der 70. min. das 2:0 gelang war dieses Spiel entschieden. Premnitz muß sich den Vorwurf gefallen lassen vor allem an der nötigen Einstellung gescheitert zu sein.

Ein Sieg am kommenden Samstag gegen das Schlußlicht Nennhausen ist nun Pflicht.

Peter Kaiser

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Friesack punktet diesmal dreifach

Lange 336 Minuten mussten die Friesacker Landesklassekicker auf einen eigenen Torerfolg warten, bevor am Samstag mit einem verwandelten Foulelfmeter im Heimspiel gegen den TSV Chemie Premnitz die Leidenszeit der Fliederstädter beendet wurde.Nach drei unnötigen Niederlagen gelang der Eintracht mit einem verdienten 2:0 (0:0)-Sieg endlich der ersehnte Befreiungsschlag.Zum Matchwinner avancierten dabei gleich zwei Spieler der Eintracht. Unterstützt von Sven Budig konnten Sven Nolle und Steffen Dalmann mit zwei Treffern diesmal das Fehlen von Sturmführer Matthias Meinecke kompensieren. Dabei offenbarte der ehemaliger Rhinower in den Reihen der Eintracht endlich wieder alte Vollstreckerqualitäten und traf in der 56. Spielminute vom Elfmeterpunkt, nachdem Sven Nolle im Strafraum regelwidrig vom Ball getrennt wurde. In der 73. Spielminute staubte dann der Schütze des ersten Tores ganz abgezockt ab, als Mario Rotter im Premnitzer Tor einen strammen Schuss von Sven Nolle nach vorn prallen lassen musste. Gegen den Friesacker Angstgegner – seit dem Aufstieg in die Landesklasse gelang gegen die Westhavelländer kein einziger Sieg – begann die Eintracht konzentriert und druckvoll. Bereits in der ersten Spielminute tauchte Sven Budig frei vor dem Gästetor auf, schloss aber zu überhastet ab. Nur eine Minute später prüfte Steffen Dalmann mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den Gästekeeper. Ebenso verfehlte sein Freistoß (10.) nur knapp sein Ziel.Premnitz kam nach 20 Minuten besser ins Spiel, agierte aber zumeist mit langen Bällen von Guido Block aus der eigenen Abwehr heraus und konnte so fast nur bei Standards für Gefahr vor dem Friesacker Tor sorgen. Erst prüfte René Boltze in der 23. Spielminute Thomas Schindler im Gastgebertor, dann verfehlte gleicher Schütze aus gut 30 Meter das Tor nur knapp (31.). In der 33. Spielminute fischte dann der glänzend aufgelegte Eintrachtkeeper nach einem Freistoß von Guido Block den Kopfball von Robert Rades aus dem Winkel und bewahrte so seine Farben vor einem Rückstand. Nachdem auf der Gegenseite ein Schuss von Sven Nolle (43.) in höchster Not geblockt wurde, ging man ohne Treffer in die Halbzeitpause. Auch ein Premnitzer Doppelwechsel mit dem Wiederanpfiff änderte am Gesamtbild nicht viel. Die Friesacker Eintracht wirkte weiterhin entschlossener und in den Offensivaktionen insgesamt gefährlicher. Als ein Kopfball von Sven Nolle (52.) nur um Haaresbreite den Torwinkel verfehlte, folgte die umjubelte Eintrachtführung durch den
verwandelten Foulelfmeter (56.). Friesack blieb dran und hatte durch Steffen Dalmann in der 60. Spielminute noch eine hundertprozentige Torchance. In der 73. Spielminute schaffte die Eintracht mit dem zweiten Dalmann-Treffer dann die endgültige Entscheidung. Auch wenn Premnitz nun in der Offensive mehr Druck entwickelte und Friesack nach der Ampelkarte gegen Stefan Heckert ab der 84. Spielminute sogar in Unterzahl agierte, blieb es auch dank der Paraden von Thomas Schindler gegen Björn Stuhlmacher (77.) und Guido Block (90.+2) beim letztlich verdienten Sieg der Friesacker Eintracht.

mh

 

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