22. SV Babelsberg II – Chemie Premnitz 2016/2017

Babelsberg 03 II – Chemie Premnitz 3:2

Tore: 0:1 Björn Stuhlmacher (15., Strafstoßtor), 1:1 Maximilian Busch (30.), 2:1 Simon Thümmler (47.), 3:1 Antonin Hennig (57.), 3:2 Ricardo Quast (90.+1).

Gelb-Rot: Simon Thümmler, Marco Neudorf (78.).

Quelle : http://www.sportbuzzer.de/artikel/landesliga-nord-tsv-chemie-kassiert-unnotige-pleite-in-potsdam/

Eine wahre Achterbahnfahrt erleben die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz in der bisherigen Rückrunde. Nach einem starken Start, setzte es eine Sieglos-Serie und zuletzt wechselten sich Siege und Niederlagen munter ab. Auch im Spiel beim SV Babelsberg 03 II hatten die Chemiker starke Phasen, die sich mit eklatanten Schwächen abwechselten. Der TSV war ordentlich in das Spiel gestartet. Um Kontrolle bemüht, hielt man die Gastgeber weit vom eigenen Tor weg. Nach vorne lief das Spiel meist über Sebastian Krumbholz. Dieser konnte nach einer Viertelstunde im Strafraum nur per Foul gestoppt werden. Björn Stuhlmacher verwandelte den Strafstoß sicher. „Wir haben gut angefangen, nach dem Führungstreffer aber nicht entschlossen nachgesetzt“, so TSV-Trainer Olaf Krause. Folglich kamen die 03er besser ins Spiel und konnten nach einem Kopfball von Busch ausgleichen (30.). Die Potsdamer waren nun besser, TSV-Keeper Asaba rettete aber einmal glänzend.

Premnitz verpennt den Start in die 2. Hälfte

Aus der Pause kamen die Premnitzer ganz schlecht. Babelsberg übernahm die Kontrolle und ging durch eine abgerutschte Flanke, die am langen Pfosten einschlug, in Führung (47.). Nun konterten die Gastgeber stark, Asaba rettete gleich mehrfach. Einmal war aber auch er geschlagen. Block schlug den Ball zwar noch von der Linie, den Nachschuss setzte Hennig aber sehenswert ins Tor (57.). Zuvor war ein möglicher Handelfmeter für Premnitz nicht gepfiffen worden. Erst danach erwachte der TSV aus seiner Lethargie. Mit viel Leidenschaft stemmten sich die Premnitzer gegen die drohende Niederlage. Dabei gerieten Babelsbergs Thümmler und Marco Neudorf aneinander und wurden mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt. Als keiner mehr mit einer Wende rechnete, köpfte Ricardo Quast einen Freistoß zum 2:3 ein (91.). Und Chemie kam sogar noch zum vermeintlichen Ausgleich. Marian Krause stocherte aus dem Gewühl heraus den Ball ins Tor. Der schwache Linienrichter wollte jedoch eine Abseitsstellung erkannt haben, so dass der Treffer unerklärlicherweise keine Anerkennung fand. „Knackpunkt war der schwache Start in die zweite Hälfte, das war nicht gut. Danach sind wir zu spät wach geworden und hatten bei einigen zweifelhaften Schiri-Entscheidungen auch Pech“, fasste Olaf Krause zusammen.

 

Quelle: http://www.sportbuzzer.de/artikel/landesliga-nord-die-sv-babelsberg-03-reserve-feiert-knappen-heimsieg-gegen-den-t/

SV Babelsberg 02 II – TSV Chemie Premnitz 3:2

 

Philipp Tanski hätte die 03-Reserve schon früh in Führung schießen können. Er scheiterte jedoch freistehend in der 5. Minute am Keeper der Gäste. Die Babelsberger, mit fünf Spielerwechseln gegenüber dem letzten Spieltag, gerieten in der 15. Minute in Rückstand. Björn Stuhlmacher verwandelte den Strafstoß nach Foul an Sebastian Krumbholz, der die 03-Defensive stark forderte, zur Führung. Weitere 15 Minuten später war der nach vorn geeilte Maximilian Busch nach einem Freistoß per Kopf, Innenpfosten, Tor, erfolgreich. Danach ergaben sich ungenutzte Möglichkeiten auf beiden Seiten.

Kurz nach Wiederbeginn eroberte Simon Thümmler das Spielgerät und der als Flanke gedachte Ball senkte sich hinter Torwart Nkengafack Joseph Noel Asaba ins Netz. Jan Niklas Rauch bewies sein Können als er zwei Mal gegen Krumbholz erfolgreich blieb und die knappe Führung rettete. In der 57. Minute setzte Antonin Hennig zu einem Solo an, spielt zwar den Torwart aus, bleibt aber an einem Abwehrspieler der auf der Linie klärt, hängen , holt sich den abgewehrten Ball zurück und lupft Ihn fast von der Grundlinie über den zwischenzeitlich zurückgelaufenen Keeper ins Tor. Damit war in einer ausgeglichenen Begegnung die Vorentscheidung gefallen, obwohl die Havelstädter wütende Angriffe starteten. Vor allem bei Standards mussten die Gastgeber aufmerksam sein. Die letzte Großchance für das Schulz-Team vergab Enrico Hausknecht, bevor die Chemiker zu zwei Toren kamen, die jedoch wegen Abseits nicht anerkannt wurden. Der Anschlusstreffer in der Nachspielzeit nach einem Freistoß fiel zu spät, um dem Spiel noch eine Wende geben zu können. Thomas Schulz resümierte wie folgt: „Nach der schwachen Vostellung am vergangenen Wochenende, bin ich doch angenehm überrascht. Wir haben uns, sicherlich nicht nur wegen des veränderten Personals deutlich gesteigert und letztlich etwas glücklich, auch wegen der beiden engen Abseitstore, aber nicht unverdient gewonnen.“

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