22. Chemie Premnitz – SG Michendorf 2015/2016

Nach der ersten Niederlage im Jahr 2016 vor Wochenfrist bei Einheit Bernau haben sich die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz gut erholt gezeigt. Zwar brauchten die Chemiker lange, um das Spiel gegen Michendorf zu bestimmen, setzten sich letztlich aber, auch in der Höhe, verdient durch. Vor allem die erste Hälfte war jedoch nichts für Fußball-Ästheten. Der TSV fand nicht in die Partie und die Gäste waren sehr defensiv eingestellt und taten ebenfalls wenig für ein munteres Spiel. Philipp Völker hätte die Gäste dennoch beinahe in Führung gebracht, köpfte aber freistehend über das Premnitzer Gehäuse. Chemie kam lediglich zweimal gefährlich vor das Michendorfer Tor. Lucas Meyer und Sebastian Krumbholz konnten ihre Möglichkeiten jedoch nicht verwerten. Folgerichtig ging es nach einer niveauarmen 1. Hälfte mit einem 0:0 in die Pause.

Nach der Pause wurde Premnitz stärker und entschied die Partie

Aus dieser kamen dann die Gäste schwungvoller. Nach einem Fehlpass in der Premnitzer Hintermannschaft musste Baitz eingreifen, um das Gegentor zu verhindern. Wenig später hätte Sebastian Wist Michendorf in Führung schießen müssen. Aus Nahdistanz drosch er den Ball jedoch drüber. Danach übernahm Premnitz das Kommando auf dem Platz. Nach einem Freistoß köpfte Mario Delvalle zu Ricardo Quast, der nur noch einzuschieben brauchte (62.). Danach war es vor allem Sebastian Krumbholz, der sich mit Michendorfs Torhüter ein Privatduell lieferte. Der Torhüter der Gäste sollte hier letztlich der Sieger bleiben. Machtlos war er allerdings beim 2:0. Meyer setzte sich über außen durch und flankte auf Quast, der mit seiner Direktabnahme traf (72.). Für die endgültige Entscheidung sorgte Daniel Pfefferkorn. Nach einem Kremp-Freistoß verlängerte er den Ball gefühlvoll ins lange Eck (75.).

Danach blieben die Premnitzer weiterhin tonangebend und hätten bei besserer Chancenverwertung das Ergebnis sogar noch in die Höhe schrauben können. Letztlich blieb es in dieser fairen Partie, Schiedsrichter Andy Schmidt musste keine Gelbe Karte zeigen, aber beim verdienten 3:0 für die Premnitzer. „Das war eine zähe Angelegenheit, die wir jedoch verdient gewonnen haben. Meine Mannschaft hat sich in der 2. Hälfte gesteigert und zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Das war entscheidend“, analysierte Trainer Olaf Krause das Spiel. In der nächsten Woche tritt der TSV beim FC Hennigsdorf an.

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