Fußball 21.Hansa Wittstock – Chemie Premnitz 2012/2013

Klare Niederlage in Wittstock

Chemie Premnitz bleibt im Jahr 2013 weiter torlos. Im nun vierten Spiel in Folge konnte der TSV kein Tor erzielen und rutscht immer weiter Richtung Abstiegsstrudel.

Die Partie begann ohne langes Abtasten. Wittstock machte mächtig Dampf und setzte so die Premnitzer von Beginn an unter Druck. Nach einer Unsicherheit von Torwart Rotter kam der Ball zu Rieck, der jedoch überhastet abschloss und so das Tor verfehlte. Im Gegenzug hatte der TSV die Möglichkeit durch Zimmermann, der nach einem lang getretenen Freistoß zu zögerlich agierte. Wenig später dann die Führung der Gastgeber. Einen langen Abschlag konnten die Chemiker nicht klären, Mahnke zog davon und ließ Rotter keine Chance.  Premnitz spielte aber weiter gefällig mit. Lapin schoss aus der Distanz und verzog nur knapp. Kurz danach hatte Hilmer eine Möglichkeit, als Königsreuter ihn bediente. Hilmer hatte auch die nächste Chance, schoss aus spitzem Winkel allerdings daneben. Nach 28 Minuten hätten die Hanseaten schon alles klar machen können, aber drei Wittstocker brachten es nicht fertig den Ball aus wenigen Metern im Tor unterzubringen. Als Mühmer aus der Distanz abzog hatten die Gastgeber den Torschrei schon auf den Lippen, jedoch strich der Ball knapp am Tor vorbei. Von Premnitz kam jetzt immer weniger. Wolter hatte die nächste große Chance, aber Rotter hielt stark und Mühmer konnte den Nachschuss nicht im leeren TSV-Kasten unterbringen. Doch kurz vor der Halbzeit wurde Wittstock doch noch für seine Mühen belohnt. Nach einem langen Ball war Mahnke völlig frei, der quer auf Wolter legte. Dieser brauchte den Ball nur noch einzuschieben.  Das dieses Tor zu einem ungünstigen Zeitpunkt kam, war klar. Der TSV hatte versucht ordentlich mitzuspielen, aber sah in der Defensivarbeit oft unglücklich aus.

Nach dem Pausentee kam immer weniger vom TSV. Wittstock wollte das dritte Tor und damit die Entscheidung erzielen. Mahnke zielte nach einem Konter zu hoch. Kurz danach schoss Bauch aus der Distanz knapp über das Gehäuse von Rotter. Wenig später ist es wieder der kaum zu haltende Wolter der Rotter prüft, aber seinen Meister fand. Die Chemiker fanden jetzt langsam wieder in das Spiel zurück. Optisch konnte man sich ein wenig in der gegnerischen Hälfte festsetzen. Doch lediglich gelang ein nennenswerter Abschluss, den Apitz aber vereiteln konnte. Doch im direkten Gegenzug dann die Entscheidung. Mühmer brachte eine Ecke scharf aufs Tor und Rotter konnte erst hinter der Linie klären (70.). Der Rest des Spiels plätscherte dann vor sich hin. Einzig Lindemann war wohl zu überrascht als er nach einem Freistoß völlig frei stand und den Ball nicht richtig kontrollieren konnte. Letztendlich ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Sieg der Dossestädtern. In der derzeitigen Phase fällt es dem TSV einfach zu schwer Tore zu erzielen. Lichtblick war, das mit Paege ein Stürmer wieder dabei war und eine ordentliche Partie bot. „Keine Mannschaft in dieser Liga hätte heute diese Anzahl an fehlenden Spielern kompensieren können. Wir kriegen zur Zeit einfach nicht die gewohnte Qualität auf den Platz. Nächste Woche gegen Erkner ist es dann ein 6-Punkte-Spiel“, so Mario Rotter nach der Partie. Beim TSV hofft man dann auf die Spieler, die ihre Sperren abgesessen haben und wieder zur Verfügung stehen werden. Mit vollem Kader ist ein Sieg dann auch schon Pflicht.


Premnitz : Rotter, Lindemann, Krause, Block, Freidank, Königsreuter (46. Fingerhut), Lapin, Gäde, Paege, Hilmer, Zimmermann

Auswärts bei der Torfabrik

Die Fußballer von Chemie Premnitz müssen am Samstag das schwere Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger FK Hansa Wittstock bestreiten.

Die Wittstocker welche mit Platz 6 die Erwartungen bisher weit übertroffen haben, sind keine unbekannte Mannschaft für den TSV. In den letzten Jahren gab es zahlreiche Duelle in der Landesklasse und auch das Ein oder Andere Pokalspiel wurde  gegeneinander ausgetragen. Dabei ist die Bilanz gegen die Dosse-Städter positiv. Jedoch wurde das Hinspiel gegen  die Lutter-Elf mit 1:3 verloren. Der FK Hansa lebt von seiner Offensivabteilung und stellt mit 41 Treffern die beste Sturmreihe. Auf gleich zwei Torjäger kann man sich verlassen,  mit Stefan Wolter (16 Tore) und Christian Mahnke (14 Tore) stehen hat man ein treffsicheres Sturmduo. Dem entgegen stehen aber auch 36 Gegentore. Das zeigt, dass Hansa durchaus verwundbar ist.

Chemie  musste unter der Woche die knappe Niederlage in Schönwalde verdauen. Mit etwas mehr Durchschlagskraft wäre ein Punktgewinn beim Spitzenteam durchaus möglich gewesen. Dieser verlorene Punkt soll in Wittstock wieder gut gemacht werden, um den Abstand auf das rettende Ufer nicht zu groß werden zu lassen. Personell sind die Premnitzer dabei arg gebeutelt. Gleich drei Premnitzer Spieler (Kaiser, Kremp, Huxdorff) werden gelb-gesperrt fehlen. Hinzu kommt der noch rot-gesperrte Weser und der arbeitsbedingte Ausfall von Zorr. Daher hat das Trainerteam einige Sorgenfalten auf der Stirn. „ Was sollen wir machen, dann müssen eben andere in die Bresche springen. Ich bin mir sicher, dass wir Wittstock ärgern können“, so ein optimistischer Mario Rotter. Vor allem offensiv muss sich die Mannschaft aber steigern, dass man nach drei Spielen ohne eigenen Treffer wieder einmal jubeln kann.

Geleitet wird die Partie im Stadion des Friedens von Christian Jung. Der Anstoß wird am Samstag um 15.00 Uhr ertönen.

 

 zur Saisonübersicht

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.