19. FC Schwedt – Chemie Premnitz 2015/2016

Es bleibt beim Alten. Wer Spiele mit vielen Toren sehen will, ist bei den Landesliga-Fußballern des TSV Chemie Premnitz falsch. In einer engen Partie siegten die Chemiker mit 1:0 beim FC Schwedt. Dabei waren die Premnitzer personell arg gebeutelt an die Oder gefahren. Zu den bekannten Ausfällen gesellte sich kurzfristig auch noch Mario Delvalle, der krankheitsbedingt ausfiel. Dafür half Marcel Zorr aus. Bereits früh hatte der Gastgeber die Führung auf dem Fuß. Aus Nahdistanz rauschte der Ball aber über das Premnitzer Gehäuse. Wenig später sollte dann schon der Treffer des Tages fallen. Max Reinefeldt spielte auf Lucas Meyer, der nach einer starken Einzelleistung flach zur Führung einschoss (5.). Doch der Anfangsschwung auf beiden Seiten ließ schnell nach. Das Spiel verflachte und fand fast nur zwischen den Strafräumen statt. Schwedt hatte kurz vor dem Seitenwechsel eine Gelegenheit, als nach einem langen Ball Felix Baitz halten konnte. Auf der Gegenseite hätte Sebastian Kremp eigentlich erhöhen müssen. Nach einem Freistoß hielt der Torhüter aber seinen Schuss aus dem Gewühl.

In der Schlussphase wurde die Partie für den TSV Chemie zur Abwehrschlacht

Nach der Pause passierte wenig. Sebastian Krumbholz setzte Meyer in Szene, dessen Schuss aus der Drehung aber stark gehalten wurde. Schwedt versuchte Druck aufzubauen, machte das aber immer wieder durch die Mitte. Zwar waren die Gastgeber optisch überlegen und hatten auch mehr Spielanteile, richtig zwingend wurde es aber nicht. Bis in die Schlussphase hielt der TSV den FC weit vom Tor weg. Dann wurde es immer mehr zur Abwehrschlacht, doch die Chemiker warfen sich in jeden Zweikampf und konnten so die knappe Führung verteidigen. „Das war kein leichtes Spiel für meine Mannschaft. Wir hatten personell wenige Alternativen. Die Jungs, die da waren haben das aber top gemacht. Vor allem defensiv hat sich meine Mannschaft voll reingehauen, wobei ich aus dieser geschlossenen Teamleistung heute Marian Krause und Christian Freidank herausheben möchte. Die beiden waren enorm stark“, so TSV-Trainer Olaf Krause. Chemie setzt sich damit oben fest und erwartet nächste Woche den BSC Rathenow zum Westhavelland-Derby.

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