19. Chemie Premnitz – FC Schwedt 2016/2017

–> Bilder(Facebook)

–> Bilder(Fupa)

Endstand 0:0

Der TSV Chemie Premnitz hat im Heimspiel der Fußball-Landesliga gegen den FC Schwedt eine positive Reaktion auf die 0:3-Niederlage in Prenzlau gezeigt. Zwar endete die Partie torlos, jedoch haben die Chemiker gerade in der Defensive zur gewohnten Stabilität zurückgefunden.

Bei schwierigen äußeren Bedingungen, es blies ein heftiger Wind, hatten beide Mannschaften Mühe, Sicherheit in das eigene Spiel zu bringen. Die Gäste hatten zwar zunächst mehr Spielanteile, konnten damit aber wenig anfangen. Lediglich mit Standards kamen sie vor das Premnitzer Gehäuse. Nach gut einer Viertelstunde lag der Ball dann im Schwedter Tor. Dieses wurde vom unsicheren Schiedsrichter Fabian Schulte aber nicht gegeben. FC-Keeper Bartosz Klonowski hatte eine Flanke unterlaufen, von einem Abwehrspieler prallte der Ball ins Tor. Schulte wollte aber ein Foul am Schlussmann der Oderstädter gesehen haben.

Wenig später setzte sich Sebastian Krumbholz über außen durch, seine Eingabe setzte Björn Stuhlmacher über den Kasten. Und wieder nur einige Minuten danach, hielt Klonowski einen Schuss von Krumbholz. Die Gäste hatten ihre beste Möglichkeit, als Lukasz Kargol einen Distanzschuss knapp am Tor vorbei drosch. „Bei diesen Windverhältnissen war es heute sehr schwer. Nach der Pause hatten wir Rückendwind, konnten daraus aber auch wenig machen“, fasste TSV-Trainer Olaf Krause nach dem Spiel zusammen.

Reinefeldt vergibt die große Chance für den TSV

Nach der Pause war der TSV feldüberlegen, aber auch der FC Schwedt blieb bei seinen Kontern stets gefährlich, so dass die Premnitzer weiter auf der Hut sein mussten. Einen Freistoß vom eingewechselten Martin Otto, konnte Klonowski gerade so abwehren. Kurz danach bot sich den Chemikern die größte Möglichkeit auf den Siegtreffer. Max Reinefeldt wurde von Krumbholz freigespielt, der starke Klonowski konnte aber erneut klären. Während von den Gästen immer weniger kam, drängte Chemie nun auf den Siegtreffer.

Nach einer Ecke kam Robert Rades an den Ball, setzte diesen aber ganz knapp am Tor vorbei. Danach passierte nichts mehr und es blieb beim folgerichtigen Unentschieden. „Das war ein klassisches 0:0-Spiel. Wir haben es im Vergleich zum Prenzlau-Spiel viel besser gemacht. Beide Mannschaften standen defensiv sehr sicher und haben wenig zugelassen. Das Remis ist in meinen Augen somit gerecht“, sagte der Premnitzer Trainer.

Quelle: Sportbuzzer

In der Landesliga spielt der TSV Chemie Premnitz gegen den zweiten Uckermark-Vertreter hintereinander. Im heimischen Stadion der Chemiearbeiter empfangen die Chemiker den FC Schwedt 02 und dürfen sich auf intensives Duell auf Augenhöhe einstellen. Die Gäste von der Oder liegen derzeit auf dem 6. Platz und damit nur zwei Ränge hinter den Premnitzern. Kurios ist, dass beide Mannschaften fast das gleiche Torverhältnis haben, während Schwedt mit 33:23 lediglich 28 Punkte einsammelte, kassierte der TSV ein Tor weniger, holte aber immerhin 35 Zähler. Verlassen können sich die Uckermärker seit Jahren auf ihren Sturmführer. Routinier Marcin Lapinski hat auch in dieser Saison bereits neunmal ins Schwarze getroffen, so auch bei der 2:3-Heimniederlage vor Wochenfrist gegen den Spitzenreiter aus Bernau.

Beim TSV Chemie möchte man die 0:3-Schlappe in Prenzlau schnell vergessen machen. Die Trainingsbeteiligung war dementsprechend ordentlich. Personell sieht es durchaus gut aus. Zwar werden Marco Neudorf, Konstantin Gäde (beide verletzt), Christian Freidank (Zahn-OP) und Daniel Pfefferkorn fehlen. Dafür kehren aber Björn Stuhlmacher, Jonathan Schmidt und Felix Baitz in den Kader zurück. „Wir wollen gerade zu Hause die Punkte holen. Ich bin optimistisch, dass uns das gegen Schwedt gelingen wird“, verrät TSV-Trainer Olaf Krause. Gespielt wird am Samstag um 15 Uhr.

 zur Saisonübersicht

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.