Fußball 18. SR Neustadt – Chemie Premnitz 2011/2012

 

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Völlig unnötig verloren

Der TSV Chemie Premnitz hat sein Spiel beim SV Schwarz – Rot Neustadt auf Grund einer schwachen 1. Halbzeit und mehrerer merkwürdiger Schiedsrichterentscheidungen mit 2:3 verloren. Dabei konnte die Mannschaft von Mario Rotter nie an die spielerisch starke Leistung aus der Vorwoche anknüpfen.
Das Spiel begann mit einer langen Anlaufphase so richtig erst nach gut 25 Minuten als Steinhoff einen ersten Torschuss auf das Neustädter Gehäuse abgab. Bis dahin waren die Gastgeber nur durch Standardsituationen vor das Premnitzer Tor gekommen, die meist ungefährlich blieben. Ab der 30. Minute übernahmen dann die Hausherren mehr und mehr die Initiative und drückten den TSV stark in die eigene Hälfte. Dabei schlug man die Bälle immer wieder lang auf die Stürmer und stellte die Abwehr des TSV oft vor Probleme. Dadurch kam Torjäger Döbbelin zum Abschluss, der gerade noch abgeblockt werden konnte. Die folgende Ecke wurde dann von Hörster zur 1:0-Führung im Tor untergebracht. Wer jetzt eine Reaktion des TSV erwartete wurde bitter enttäuscht. Immer weniger ging zusammen und selbst einfachste Aktionen misslangen. Neustadt blieb jedoch weiter gefährlich und kam nach 36 Spielminuten durch Döbbelin zum 2:0, wobei dieser Ball die Torlinie klar nicht überschritt. Trotzdem zeigte der Linienrichter das Tor an. In einem immer ruppiger werdenden Spiel blieb es bis zur Halbzeit ruhig, außer einem Torversuch von Kremp, der abgefälscht wurde und knapp am Tor vorbei ging. Doch war auch klar, dass man mit so einer Leistung wie in der 1. Hälfte keine Punkte würde entführen können.


Mit Beginn der 2. Halbzeit kam der TSV mit großem Schwung aus der Kabine und drängte vom Anstoß weg auf den Anschluss. Als Lindemann nach 49 Minuten auf das Tor der Dosse – Städter köpfte musste sich der Torwart enorm lang machen um diesen Ball zu halten. Premnitz blieb am Drücker und konnte sich jetzt Möglichkeiten erspielen. Genau in diese Drangperiode kam ein völlig unverständlicher Elfmeterpfiff für Neustadt. Döbbelin trat an und scheiterte an Rotter, jedoch wurde der Elfmeter wiederholt, da ein Premnitzer zu früh in Strafraum gelaufen sein soll. Rotter ahnte die Ecke erneut, konnte den Ball dieses Mal aber nicht parieren (59.). Jetzt war es allerdings der TSV der klar die Kontrolle übernahm und durch einen Freistoß von Block und einer Riesenchance durch Knoop den Anschluss hätte erzielen können. Als nach 65 Minuten ein Ball lang in den Strafraum geschlagen wurde war Knoop zur Stelle und konnte somit auf 1:3 verkürzen. Nun merkte man der TSV – Mannschaft an, dass sie noch an einen Punktgewinn glaubte. Daraus resultierten weitere Möglichkeiten und als Knoop wieder zur Stelle war, begann die spannende Schlussphase (80.). Neustadt konnte sich jetzt kaum noch befreien und suchte meist den langen Ball. Unrühmlicher Höhepunkt einer schwachen Schiedsrichterleistung waren zwei Rote Karten gegen den zuletzt gut spielenden Weser sowie einen Neustädter. Nach einem normalen Zweikampf hatte der Schiedsrichter eine Tätlichkeit gesehen. Premnitz gab sich aber weiter nicht auf und hatte noch eine gute Möglichkeit nach einem Block – Freistoß, den der Torwart aber halten konnte sowie in der Nachspielzeit durch einen abgefälschten Schuss, der knapp am Tor vorbei strich. Letztlich konnte Neustadt die Führung über die Zeit bringen. Am Ende hatten die Premnitzer gekämpft, aber einen Punktgewinn in der 1.Hälfte verspielt. Schade, dass man nicht von Anfang an die richtige Einstellung auf den Platz bringen konnte. Nun gilt es in den kommenden beiden Heimspielen sich die verlorenen Punkte zurück zu holen.

Premnitz : Rotter, Krause, Weser (Rot 81.), Fingerhut, Mertinkat, Freidank, Steinhoff (46. Lindemann), Block, Kremp, Knoop, Zimmermann (46. Schröder)

 

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Vorbericht

TSV vor schwieriger Auswärtsaufgabe

Am Samstag muss der TSV Chemie Premnitz beim SV Schwarz – Rot Neustadt
antreten. Der aktuell Siebte der Tabelle gilt als enorm heimstark und hat in dieser
Saison noch keines seiner 8 Heimspiele verloren. Vor allem Torjäger Paul Döbbelin
hat daran mit bisher 16 erzielten Toren enormen Anteil. So traf er auch beim 1 : 1 –
Unentschieden im Hinspiel. Das Tor für den TSV erzielte Posorski und sicherte einen
verdienten Punkt in einem unansehnlichen Spiel.

Nichts desto trotz braucht dem TSV nicht bange sein, ist er doch gut aus den
Startlöchern gekommen und spielt derzeit im oberen Drittel der Landesliga mit. Im
Vergleich zum Schwedt – Spiel entspannt sich die personelle Situation und Trainer
Rotter hat wieder einige Möglichkeiten mehr im Kader. Nur Kaiser und Stuhlmacher
werden fehlen. Sollte es gelingen die gleiche Einstellung zu zeigen wie in den
vergangenen Spielen ist ein Punktgewinn im Bereich des Möglichen.

 

Christoph Laak

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