18. Chemie Premnitz – SV Zehdenick 2015/2016

Quelle : https://brandenburg.sportbuzzer.de/landesliga-nord-brandenburg/artikel/tsv-chemie-kommt-ueber-ein-remis-nicht-hinaus/35603/41

„Ich bin enttäuscht vom Auftritt meiner Mannschaft.“ TSV-Trainer Olaf Krause war mit dem, was seine Mannschaft im Landesliga-Heimspiel gegen den SV Zehdenick auf dem Platz gezeigt hatte nur bedingt zufrieden.

Dabei waren die Gastgeber über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Den Gästen aus Zehdenick war die Verunsicherung, nach den zuletzt schwachen Ergebnissen, deutlich anzumerken. Bereits früh beschränkte sich das Team aus Oberhavel auf das Defensivspiel und versuchte das 0:0 zu verteidigen. Dem TSV fiel mit dem Ballbesitz aber recht wenig ein. Zu behäbig waren die Aktionen der Gastgeber. Zu allem Überfluss verletzte sich Kaiser schwer an der Schulter und musste ausgewechselt werden. Kurz vor dem Pausenpfiff kam Chemie dann doch noch zu zwei guten Gelegenheiten. Erst strich ein Freistoß von Martin Otto knapp über das Gehäuse, wenig später musste sich SVZ-Keeper Zurell gegen einen Flachschuss von Otto mächtig lang machen, um den Gegentreffer zu verhindern.

 Premnitz nutzt seine Chancen nicht

Nach dem Seitenwechsel kamen die Premnitzer mit viel Schwung auf den Platz. Immer wieder war es Sebastian Krumbholz, der nun für Gefahr sorgte. Als er sich erstmals von seinem Gegenspieler löste und danach hart abzog, lenkte der beste Zehdenicker, Torwart Zurell, den Ball an die Latte. Chemie blieb nun am Drücker. Nach einem Freistoß kam Meyer zum Kopfball, verpasste das Gehäuse aber knapp. Die Gäste versuchten über Konter gefährlich zu werden, vieles blieb allerdings im Ansatz stecken. Als Krumbholz nach einem weiten Einwurf und der Kopfballverlängerung von Meyer völlig frei vorm Tor stand, hätte das längst fällige 1:0 fallen müssen. Der Premnitzer verzog allerdings aus Nahdistanz. So kam es wie es kommen musste. Zehdenick tauchte einmal vor dem Premnitzer Gehäuse auf. Marvin Krause grätschte ungeschickt und legte seinen Gegenspieler. Den fälligen Strafstoß verwandelte Leo Wagener sicher (76.).

Mit Moral sicherte der TSV wenigstens einen Punkt

Was man den Chemikern zu Gute halten musste, war, dass sie sich trotz des unnötigen Rückstandes nicht aufgaben. Meyer setzte sich über außen durch, den Pass auf Krumbholz konnte eine Gästeakteur noch abwehren. Wenig später traf Quast den Ball nicht richtig, so dass eine gute Gelegenheit verpuffte. Kurz vor dem Ende kamen die Gastgeber dann doch zum Ausgleich. Delvalle nahm einen langen Ball volley und traf unhaltbar ins lange Eck, zum vollkommen verdienten Ausgleich.

Wenig später dezimierte sich der TSV, als Marvin Krause mit Gelb-Rot vom Platz musste. Dennoch wollte Chemie den Sieg und hatte in der Nachspielzeit die Chance dazu. Reinefeldt kam im Strafraum an den Ball, schoss den Ball aber knapp drüber. „Wir haben heute unklug gespielt. So ein Spiel muss man einfach gewinnen. Dennoch haben wir mit dem Ausgleich Moral bewiesen“, so TSV-Trainer Krause nach dem Spiel.

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