Fußball 17.SP Garz/Hoppenrade-Premnitz 2008/2009

                         1.Männer                     

Garz-Premnitz 2008/2009

SV Garz/Hoppenrade-TSV Chemie Premnitz 4:1

Die Bildergalerie

17. Spieltag – Samstag, 28.02.2009 – 15:00

SV Garz-Hoppenrade – TSV Chemie Premnitz 4:1 (1:0)

SV Garz-Hoppenrade: Diego Zimmermann, Thomas Knaak (80. Marc Seliger), Jan Schülke (46. Milan Glißmann), Marcel Kiekbach, Marco Gräf, Robert Schmidt (70. Daniel Klukas), Sebastian Busse, Tobias Wiedmann, Ralf Waubke, Johannes Schulze, Frank Lippold

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Marian Krause, Dirk Briese, Sebastian Kaiser (46. Björn Stuhlmacher), Daniel Huxdorf, Sebastian Kremp (46. Daniel Schönfeld), René Kersten, Konstantin Gäde, Robert Rades, Lars Posorski

Tore: 1:0 Johannes Schulze (23.); 1:1 Robert Rades (Foulelfmeter, 52.); 2:1 René Kersten (Eigentor, 65.); 3:1 Johannes Schulze (75.); 4:1 Sebastian Busse (86.)

Schiedsrichter: Ronald Wille (Cumlosen)

Zuschauer: 91

Gelbe Karte: – / Daniel Huxdorf, Robert Rades

Auch im neuen Jahr und mit neuem Trainer, läuft der TSV Chemie Premnitz seiner Form der Vorsaison hinterher. Gegen den Aufsteiger und Tabellenvorletzten setzte es eine 1:4 Schlappe.Das Spiel stand unter keinen guten Vorzeichen. Der Hauptplatz der Gastgebermannschaft war gesperrt, so das man auf den Nebenplatz ausweichen musste. Dieser war in die Abteilung suboptimaler Fussballplatz einzuordnen. Der ständige Nieselregen tat sein übriges dazu.Diese Umstände kam dem Gastgeber sehr entgegen,war der kämpferische Einsatz ihre herausragendste Eigenschaft . Trainer Mario Rotter konnte auf Seiten der Premnitzer fast in Bestbesetzung auflaufen. Es fehlten nur Christian Ohle, Marcel Liebner und Rene Boltze. Trotzdem blieben ihm 3 Auswechselspieler, ein Umstand, der neuen Mut schafft.Die Zuschauer,91 an der Zahl, die sich bei diesem Wetter heraus getraut hatten, sahen in der Anfangsphase eine umkämpfte, aber spielerisch auf niedrigen Niveau geführte Partie. Nach diesem ersten Abtasten,gelang es dem TSV nun besser ins Spiel zu kommen und sich gute Möglichkeiten zu erarbeiten. Diese wurden leichtfertig und überhastet vergeben. Fast ohne vorherige Chance , führte dann plötzlich der SV Garz/Hoppenrade . Sebastian Busse nutzte eine Unachtsamkeit der Premnitzer Hintermannschaft aus und brachte sein Verein in Führung, die zu diesen Zeitpunkt sehr glücklich ausfiel. Die Angriffsbemühungen des Gastes wurde nun wütender . Aber wiederum wurden beste Tormöglichkeiten nicht verwertet. So ging es mit dem 0:1 Rückstand in die Kabine.Trainer Rotter schien die richtigen Worte in seiner Halbzeitansprache gefunden zu haben. Der Platzherr sah sich nun in seine Hälfte zurück gedrängt. Premnitz drückte nun mit Vehemenz auf den Ausgleich. Nach einem Foul an Rades im Garz/Hoppenradener Strafraum, verwandelte der Gefoulte selbst,wenn auch mit ein wenig Glück, zum verdienten 1:1 Ausgleich. Nun blieb der TSV am Drücker, der Gastgeber versuchte nun sein Glück mit schnell vorgetragenen Kontern. Das Spiel stand nun auf Messers Schneide. Pech für den Gastgeber – Mitte der zweiten Hälfte,als dieser nach einem Angriff nur den Pfosten traf.Pech leider auch bei den Gästen. Nach einer Ecke bekam Rene Kersten im eigenen Strafraum den Ball erst gegen sein eigenes Bein, prallte von dort an die Brust, um dann den Weg ins Tor zu suchen. Wiederrum wurde der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. Nun waren die Gastgeber selbstsicherer in ihren Aktionen , der TSV versuchte auf den wiederholten Ausgleich zu drängen. Freistoß dann für den Gastgeber aus 23 Metern. Johannes Schulze legte sich den Ball zurecht und hob ihn über die Premnitzer Mauer zum 1:3 . Damit war die Partie fast endgültig gelaufen. Ein Einknicken kann man der Mannschaft von Trainer Mario Rotter nicht attestieren,nur die zwingenden Möglichkeiten blieben nun aus. Auch die Einwechselungen von Neuzugang Daniel Schönfeld und Björn Stuhlmacher brachten zwar Schwung in diese Partie , aber der Anschlußtreffer gelang nicht. Es kam dafür nur noch schlimmer. Einer der unzähligen Konterangriffe verwerte Johannes Schulze zum 1:4.

Welche Lehren kann man aus diesem Spiel ziehen ? Wenn, dann die , das die Chancenverwertung stark verbessert werden muss. Denn sonst, ist die sehr bedrohlich wirkende Abstiegszone, die derzeit 3 Punkte entfernt liegt, ein noch größeres Thema an der Premnitzer Fabrikenstraße .

Franziska Reichert

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Taktisch gut eingestellt gingen die Garz/Hoppenrader Spieler des Trainerduos Ralf Bünger und Jürgen Beinio in das Spiel. Die ersten 15 Minuten tasteten sich beide Mannschaften ab. Außer einer guten Kopfballchance durch Robert Schmidt gab es kaum größere Chancen. Doch dann, nach etwa 20 Minuten lässt Premnitz eine hundertprozentige Gelegenheit aus. Über Rechtsaußen kommt ein Pass flach in die Mitte, der Stürmer erreicht den Ball knapp und schiebt ihn aus wenigen Metern über das Tor. Garz antwortet. Ralf Waubke setzt sich außen durch und spielt den Ball scharf in die Mitte. Der einlaufende Jan Schülke lässt den Ball durch und öffnet Johannes Schulze den Weg zur 1:0-Führung (23.). Aus vollem Lauf hämmert dieser das Leder in die Maschen und markierte den Halbzeitstand. Premnitz begann nach dem Seitenwechsel mit enorm druckvollem Spiel, die Gastgeber haben große Probleme dir Zuordnung zu finden. In diese Phase fällt der Ausgleich: In brenzliger Situation will Verteidiger Frank Lippold den Ball klären. Das gelingt ihm auch, allerdings nur auf Kosten eines Strafstoßes, den Premnitz zum 1:1 nutzt. Zwei weitere Chancen bleiben ungenutzt.Erst in der 65. Minute gewinnt Garz wieder Oberwasser. Erneut ist es Johannes Schulze, der maßgeblich daran beteiligt ist. Seine Flanke aus dem Halbfeld kann vom Premnitz nicht geklärt werden: Der Verteidiger schießt seinen Mitspieler an, der den Ball unhaltbar ins lange Eck abfälscht. Dann krönt Schulze seine Leistung mit einem schönen Freistoßtor zum 3:1 (75.).Auch den letzten Akzent setzt der Neuling. Stümer Ralf Waubke verpasst den richtigen Moment um abzuspielen und scheitert am Premnitzer Schlussmann. Glück, dass der Ball noch zum mitgelaufenen Sebastian Busse prallt, der zum 4:1 einschiebt. Insgesamt bewerten die Trainer den Sieg hoch: „Wir haben hier ein Zeichen gesetzt. Wir sind noch da und der Abstieg ist noch lange nicht besiegelt“, sagte Ralf Bünger.

Fritz Habekuss

 

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