Fußball 17 .SV Falkensee/Finkenkrug II – Chemie Premnitz 2010/2011

3:1 (1:1)

Next Bilder

 

17. Spieltag – Samstag, 19.02.2011 – 14:00

SV Falkensee-Finkenkrug II – TSV Chemie Premnitz 3:1 (1:1)

SV Falkensee-Finkenkrug II: Herbert Budick, Ronny Hansen, Thomas Geisler (72. Andre Kiesewalter), Sebastian Eichhorn, Robin Ludwig, Marcel Kaatz, Dennis Böttcher, Andreas Kamradt, Stefan Romeis (84. Thomas Schult), Philipp-Morris Güttner, Fabian Fritsch

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Christian Freidank, Robert Steinhoff, Daniel Huxdorf, Marco Neudorf (68. Lars Posorski), Björn Stuhlmacher, Sascha Weser, Guido Block, Michael Buddeweg, Konstantin Gäde

Tore: 0:1 Björn Stuhlmacher (Foulelfmeter, 23.); 1:1 Philipp-Morris Güttner (Nachschuß Elfmeter, 27.); 2:1 Fabian Fritsch (70.); 3:1 Fabian Fritsch (90.)

Schiedsrichter: Pascale Kuhle (Brandenburg)

Zuschauer: 53

Gelbe Karte: Thomas Geisler, Sebastian Eichhorn, Robin Ludwig, Andreas Kamradt / Robert Steinhoff, Daniel Huxdorf, Björn Stuhlmacher

Rote Karte: – / Sascha Weser (75.)

Vergebener Elfmeter: Philipp-Morris Güttner (Handelfmeter, 27., gehalten von Mario Rotter) / –

 

FF II erneuter Spitzenreiterschreck/FF II besiegt Tabellenführer Premnitz mit 3:1 / Zwei Tore von Fabian Fritsch

 

Nicht zum ersten Mal zeigte sich die zweite Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug bei Spielen gegen einen Spitzenreiter besonders motiviert. Am vergangenen Sonnabend gelang es den Falkenseer in ihrem Heimspiel der Fußball-Landesklasse West gegen den TSV Chemie Premnitz erneut, dem aktuellen Tabellenführer mit einem 3:1 (1:1)-Erfolg ein Bein zu stellen.Belohnt wurde die Mannschaft für ihre Leistung mit einem Sprung in der Tabelle vom zwölften auf den neunten Platz. Dennoch beträgt der Abstand zum ersten möglichen Abstiegsrang (Platz 13) weiterhin nur mickrige zwei Punkte. Zum Ausruhen lädt das dünne Punktepolster trotz dieses Überraschungscoups somit keinesfalls ein.Die Abtastphase in der Partie hielt vorerst lange an. Erst als FF II-Verteidiger Sebastian Eichhorn in der 23. Minute seinen Gegenspieler zu ungestüm am Eindringen in den Strafraum behinderte, konnte durch den darauf berechtigten Elfmeter der erste echte Torschuss notiert werden. Der Premnitzer Björn Stuhlmacher verwandelte diesen anschließende humorlos zur 1:0-Gästeführung.Dieses Tor wirkte für die Hausherren wie ein Weckruf, die daraufhin mit mehr Engagement zur Sache gingen. Doch zunächst „bockte“ FF II-Angreifer Morris Güttner zweimal. Erst beim Torabschluss, als er nach der präzisen Eingabe von Sturmpartner Fabian Fritsch aus Nahdistanz eine Kerze fabrizierte (27.) Anschließend, nachdem ein Premnitzer Verteidiger nur durch ein Handspiel das Solo von Fritsch stoppen konnte, beim ersten Versuch vom Punkt. Seinen schwach getretenen Elfer konnte Chemie-Keeper Mario Rotter zunächst parieren. Erst im Nachschuss drückte Güttner den Ball zum 1:1-Ausgleich über die Linie (27.).Es folgte die stärkste Phase der Falkenseer, die sich jedoch nicht in Toren ausdrückte. So wehrte Rotter den Drehschuss von Stefan Romeis aus aussichtsreicher Position ebenso per Fußparade ab (35.) wie einen Fritsch-Schuss aus Nahdistanz (43.). Wie schon in der ersten Hälfte tasteten sich beide Teams nach dem Wechsel vorläufig ab. Erst ein Premnitzer Ballverlust beim Spielaufbau bescherte dem Spiel und FF II die erste Chance nach der Pause. Mit Torjäger Fritsch eroberte aus Premnitzer Sicht ausgerechnet der unbequemste Gegenspieler das Spielgerät, um dieses nach zwei, drei Schritten überlegt ins kurze Eck zum 2:1 einzunetzen (70.).

Die Bemühungen des Tabellenführers im Anschluss blieben meist ideenlos oder scheiterten an der gut organisierten FF II-Abwehr um Libero Ronny Hansen. Die einzige große Möglichkeit für die nach der Roten Karte für Sascha Weser (75.; Unsportlichkeit) dezimierten Gäste durch den strammen Schuss vom durchgebrochenen Christian Freidank vereitelte der im gesamten Spielverlauf souveräne FF II-Torwart Hubert Budick im großen Stil (86.). Verzog der eingewechselte Thomas Schult danach noch knapp (89.), so besorgte Fritsch mit einem Schuss aus der Drehung den umjubelten 3:1-Endstand gegen den unveränderlichen Tabellenführer (90.). Schade, dass die Falkenseer am nächsten Spieltag nicht wieder auf einen Spitzenreiter treffen.

Christian Wulff

————————-

Nach zwölf Spielen ohne Niederlage hat es den Spitzenreiter der Landesklasse West erwischt. Beim SV Falkensee Finkenkrug II unterlag Premnitz mit 3:1.Mit großen Problemen reiste der TSV nach Falkensee, denn mit Krause, Rades, Schröder und Kremp fielen wichtige Spieler aus. Trotzdem begann Premnitz souverän, setzte sich in der Hälfte des Gegners fest und kam nach 14 Minuten zur ersten hochkarätigen Chance. Block überlief die FF-Abwehr und bediente den diesmal im Angriff eingesetzten Buddeweg, der aber das Tor nicht traf. Wenig später wurde Buddeweg von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelte Stuhlmacher sicher zum 1:0. Dann aber riss der Spielfaden des TSV und die Mannschaft stellte das Fußballspielen ein. Immer mehr fühlten sich die Gäste vom Schiedsrichter benachteiligt und verloren so die Konzentration auf das Spiel. In der 30. Minute der Ausgleich. Einen Handstrafstoß von Fritsch konnte Rotter zunächst abwehren. Der Nachschuss war dann aber drin. Nach der Pause baute Premnitz weiter ab. Falkensee II konnte auf die Fehler der Gäste warten, um dann eiskalt zuzuschlagen. In der 76. Minute brachte Fritsch die Platzherren mit 2:1 in Führung. Chemie machte nun auf und in der Folgezeit kam FF II immer wieder zu guten Konterchancen. Die Hoffnung, dem Spiel eine Wende zu geben und zumindest einen Punkt mit an die Havel zu nehmen, wurde zehn Minuten vor dem Abpfiff zunichte gemacht. Weser, zuvor schwer gefoult, hatte seine Nerven nicht im Griff und stieß seinen Gegner nieder. Für diese Aktion sah er die Rote Karte. Das Tor zum 3:1- Endstand fiel in der Schlussminute.Trainer Rotter nach der Partie: „An der Niederlage gibt es nichts zu rütteln. Falkensee- Finkenkrug II hat verdient gewonnen. Wir haben heute unser Leistungsvermögen nicht abrufen können. Trotzdem kann ich mir Kritik am Schiedsrichter nicht ersparen. Er war in der Beurteilung von Zweik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.