18. Prenzlau – Chemie Premnitz 2016/2017

Quelle: Sportbuzzer

Chemie Premnitz wieder einmal erwischt. Im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Nord unterlagen die Havelländer dem Tabellendritten, SC Blau-Weiß Energie Prenzlau, deutlich mit 0:3.

Beiden Mannschaften war der Respekt voreinander anzumerken. In den ersten zehn Minuten tasteten sich die Teams etwas ab, ohne große Chancen herausspielen zu können. Doch nach dieser ruhigen Anfangsphase zogen die Gastgeber das Tempo merklich an. Premnitz lief nur hinterher und im Strafraum der Chemiker brannte es gleich mehrmals lichterloh. TSV-Keeper Joesph Asaba konnte seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden aber noch vor einem Rückstand bewahren. Doch gerade er war es dann, der einen Foulstrafstoß verursachte, den Barandowski zur verdienten 1:0-Führung verwandeln konnte.

„Der Elfer war in Ordnung. Dadurch gerieten wir auch folgerichtig in Rückstand“, fasste Chemie-Trainer Olaf Krause die ersten 20 Minuten zusammen. „Danach kamen wir ein bisschen besser in die Partie und konnten uns auch unsere Möglichkeiten erarbeiten“, so Krause weiter. Nach einem Standard war es Benjamin Huxol, der knapp verzog. Wenig später prüfte Marvin Krause den Prenzlauer Schlussmann aus der Distanz, dieser konnte den Ball aber über die Latte lenken. Zum Ende der ersten Hälfte übernahmen wieder die Gastgeber das Geschehen auf dem Platz und konnten sich noch Chancen erspielen. Diese blieben jedoch vor dem Pausenpfiff ungenutzt.

Prenzlau tut nur noch das Nötigste

Direkt nach dem Seitenwechsel sollte es dann aber doch wieder im Premnitzer Gehäuse einschlagen. Einen Zweikampf an der Eckfahne konnte der TSV nicht für sich entscheiden. Die folgende scharfe Eingabe brauchte Blau-Weiß-Torjäger Bethke nur über die Linie zu drücken (48.). Damit war an diesem Tag bereits die Vorentscheidung gefallen. Premnitz fiel wenig gegen gut gestaffelte Gastgeber ein und diese taten nach dem 2:0 nur noch das Nötigste. „Prenzlau hat das Spiel sicher verwaltet und nur noch phasenweise das Tempo angezogen“, schätzte Olaf Krause ein.

Immer wenn das Tempo angezogen wurde, kamen die Blau-Weißen auch zu ihren Chancen. Aus einer dieser entstand dann auch das 3:0. Blume hatte sich stark gegen die TSV-Abwehr durchgesetzt und überlegt eingeschoben. Von den Premnitzern kam bis zum Schlusspfiff nichts Nennenswertes mehr. „Wir hatten in diesem Spiel keine Möglichkeiten, um Prenzlau ernsthaft vor Probleme zu stellen. In der Defensive – eigentlich unsere Stärke – haben wir keinen Zugriff bekommen und somit auch in der Höhe verdient verloren. Man darf aber nicht vergessen, dass das ein richtig guter Gegner war“, fasste Krause abschließend zusammen. Chemie trifft am kommenden Samstag auf den FC Schwedt.

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Quelle: Sportbuzzer

Vor einem ganz dicken Brocken steht Landesligist TSV Chemie Premnitz. Die Mannschaft von Trainer Olaf Krause, die mit zwei überzeugenden Siegen in die Rückrunde gestartet ist, muss zum Tabellendritten nach Prenzlau reisen. An diesen Gegner hat man bei den Chemikern keine sonderlich guten Erinnerungen, das Hinspiel gewann der starke Aufsteiger aus der Uckermark klar mit 3:0. Dennoch, die letzten Auftritte sollten dem TSV Mut gemacht haben um auch in Prenzlau mit breiter Brust anzutreten. Personell wird sich einiges am Kader des TSV Chemie ändern.

Björn Stuhlmacher fehlt gesperrt (10. gelbe Karte), Marco Neudorf und Konstantin Gäde werden fehlen. Dafür stehen Christian Freidank, Sebastian Krumbholz, Marco Lindemann und Ricardo Quast wieder zur Verfügung. Dementsprechend optimistisch zeigt sich auch TSV-Trainer Krause. „Wir wollen es besser machen als im Hinspiel. Ich habe einen ordentlichen Kader zur Verfügung, wir wollen Prenzlau schon ein wenig ärgern. Dennoch bleiben sie der Favorit.“ Gespielt wird am Samstag um 15 Uhr in Prenzlau.

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