Fußball 17.Chemie Premnitz – Oranienburg 2012/2013

 Endstand 0:1 (0:0)

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  Chemie verliert unglücklich

Chemie Premnitz hat sein erstes Spiel nach der langen Winterpause unglücklich gegen den Oranienburger FC Eintracht mit 0:1 verloren. In einem kampfbetonten Spiel hatte der TSV einen Punktgewinn bereits dicht vor Augen.

Beide Mannschaften fanden nur schleppend in die Partie. Premnitz versuchte es vor allem über Zweikampfhärte, während der OFC es spielerisch probierte. Beide Varianten neutralisierten sich weitestgehend. So dauerte es auch bis zur 26. Minute ehe Hartmann, mit einem Distanzschuss die erste Szene für die Gäste hatte. Rotter hielt allerdings mühelos. Auf der Gegenseite war es immer wieder Stuhlmacher, der für Unruhe sorgte. Als Ben-Abdallah unbedrängt durch das Mittelfeld zog, hatte der TSV seine liebe Mühe und Not den folgenden Schuss von Schmidt zu klären. Ansonsten blieb es aber auf beiden Seiten ruhig und gute Tormöglichkeiten konnten nicht verzeichnet werden. Einzig Pocrnic mit einem Freistoß aus knapp 20 Metern sorgte nochmal für etwas Gefahr.

Aus der Pause kam der TSV etwas mutiger. Freidank zog mit einem langen Sprint auf und davon. Schrobback im OFC-Tor konnte allerdings vor Stuhlmacher klären. In der Folge war Chemie auf die Torsicherung konzentriert. Ein einseitig agierender Schiedsrichter verhalf den Oranienburgern immer wieder zu guten Standardsituationen, die zunächst jedoch nichts einbrachten. Lissner stand zwar nach einem langen Freistoß frei vor Rotter, vergab aber kläglich. Wenig später vergab Bremer eine gute Möglichkeit, als sein Kopfball knapp am Gehäuse von Mario Rotter vorbei strich. Mittlerweile verteidigte der TSV mit Maus und Mann, ohne in ernsthafte Bedrängnis zu geraten. So musste wieder einmal ein Standard herhalten, um für die Entscheidung zu sorgen. Einen langen Ball konnte Weser nicht entscheidend klären, sodass er im eigenen Tor landete. Premnitz versuchte jetzt noch einmal alles, wurde von Oranienburg geschickt vom eigenen Tor weg gehalten. Bremer stand nach einem Konter frei vor Rotter, der allerdings gut halten konnte. In der Nachspielzeit gab es dann nochmal Freistoß für den TSV. Block trat diesen vor das Tor und Krause brachte diesem im Tor unter. Allerdings hatte der schwach leitende Schiedsrichter ein Foul von Krause gesehen und gab dem Premnitzer Spielführer zusätzlich noch die Gelb-Rote-Karte. Beide Entscheidungen hatte der Unparteiische jedoch exklusiv. „Wir haben ordentlich gekämpft und hätten uns den Punkt durchaus verdient. Aber der Schiedsrichter hatte heute nicht seinen besten Tag und hat in den entscheidenden Situationen leider oft daneben gelegen“, so ein sichtlich erregter Olaf Krause nach der Partie. Premnitz kann auf die Leistung aufbauen und muss nun dringend nächste Woche beim Tabellenletzten in Kyritz gewinnen.

 

Premnitz : Rotter, Block, Freidank, Krause, Fingerhut, Kremp, Weser, Kaiser, Lapin, Stuhlmacher, Hilmer

 

Vorbericht

Tabellenführer ist zu Gast

Wenn am Samstag im Stadion der Chemiearbeiter der Anpfiff ertönt, spielt mit dem TSV Chemie und dem Oranienburger FC Eintracht ein Abstiegs- gegen einen Aufstiegskandidaten.

Die Oranienburger, die als Tabellenführer, anreisen haben einen großen Umbruch zu Saisonbeginn vollzogen. Trainer Hans Oertwig setzt voll auf die Jugend, so sind etliche Spieler unter 21 Jahre alt. Auf Grund dieser Tatsache ist es durchaus überraschend wie konstant die Oberhaveler auftreten. Stark ist die Mannschaft besonders auf fremden Plätzen, wo aus acht Spielen sieben Siege geholt wurden. Offensiv ist das Team sehr variabel und die Tore verteilen sich auf viele Schulter, sodass man schwer ausrechenbar ist. Im Hinspiel erspielten sich die Oranienburger eine Vielzahl guter Möglichkeiten, die aber ein stark haltender Hegner allesamt vereiteln konnte. Folgerichtig endete die Partie 0:0-Unentschieden.

Bei Chemie hofft man nach 3 vergeblichen Versuchen endlich in die Restrunde starten zu können. Ob man schnell in den Rhythmus kommt wird sich zeigen. Der letzte Test liegt mittlerweile gute drei Wochen zurück. Bei der Aufstellung haben Mario Rotter und Olaf Krause einige Sorgenfalten auf der Stirn. Gäde, Huxdorff, Otto und Paege fallen verletzt noch längere Zeit aus. Dazu kommt, dass Freidank und Zorr sich im Urlaub befinden. Damit stellt sich die Mannschaft quasi von selbst auf. Dass die Mannschaft aber in der Lage ist den OFC zu ärgern, hat man im Hinspiel gesehen.

Geleitet wird die Partie von Christian Jung. Der Anpfiff im Stadion der Chemiearbeiter wird um 15.00 Uhr erfolgen.

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