Fußball 16.Schoenwalder SV – Chemie Premnitz 2012/2013

Aller Kampf war am Ende vergebens . Im Nachholspiel des 16.Spieltages kassiert Chemie die dritte 0:1 Niederlage in Folge

 

 

Chemie verliert wieder unglücklich

Chemie Premnitz hat sein Nachholspiel beim Schönwalder SV mit knappsten aller Ergebnisse (0:1) verloren. Dabei traten die Männer von Mario Rotter und Olaf Krause mutig auf und haben den hohen Favoriten aus dem Osthavelland gefordert.

Freude sah man den Trainern bei der Abfahrt an, waren insgesamt 15 Spieler vor Ort. Ein seltenes Erlebnis, waren zuletzt gegen Kyritz gerade elf Spieler gesund gewesen. Der TSV startete ordentlich in die Partie und suchte vor allem über bissige Zweikämpfe den Gegner zu beeindrucken. Chancen für Premnitz entstanden daraus zwar zunächst nicht, aber auch Schönwalde tat sich schwer ins Spiel zu finden. Nach 12 gespielten Minuten fasste sich Benedikt Bundschuh ein Herz und zog aus der Distanz ab. Rotter im TSV-Kasten konnte aber mühelos parieren. Mit der nächsten Szene folgte dann die Führung der Gastgeber, als Gutknecht einen Kopfball auf das Tor brachte. Dieser Ball konnte von Rotter deutlich vor der Linie geklärt werden, aber der Linienrichter hatte als Einziger ein Tor gesehen und dementsprechend lagen die Chemiker unglücklich im Hintertreffen. Doch Premnitz zeigte sich nur wenig geschockt. Hilmer setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und schoss hart auf das SSV-Tor. Torwart Strehk musste sich mächtig strecken um diesen Ball um den Pfosten zu drehen. Nach und nach übernahmen die Gastgeber nun das Spiel, als Purrmann von links flankte hätte Köhr erhöhen müssen, verfehlte mit seinem Kopfball aber den TSV-Kasten knapp. Wenig später spielte Rotter einen zu kurzen Abschlag in die Beine von Thümmler, der aber in letzter Sekunde entscheidend gestört werden konnte. Kurz vor dem Pausenpfiff hätte das 2:0 fallen müssen, als Gutknecht nach einem sehenswerten Konter freistehend vor Rotter nur den Pfosten traf. Der TSV hatte ordentlich begonnen und sich auch vom Gegentor zunächst nicht beeindrucken lassen. Zum Ende der Halbzeit konnte man sich allerdings glücklich schätzen nicht höher in Rückstand zu liegen.

Aus der Pause kam die Premnitzer mit neuem Mut. Beherzt stemmte sich die Mannschaft gegen die drohende Niederlage.  Freidank kam zu einer Kopfballmöglichkeit, kriegte dabei aber nicht genug Druck auf den Ball. Kurze Zeit später war es wieder Freidank, der freistehend an der Strafraumgrenze den Ball nicht voll traf. Von Schönwalde war bis dato wenig zu sehen. Die Partie wurde nun ruppiger und der TSV versuchte über lange Bälle und Standardsituationen sein Glück zu suchen. Meist allerdings zu ungefährlich. So konnte Schönwalde das Spiel langsam wieder an sich reißen und die sich nun bietenden Räume nutzen. Bundschuh fand nach einem Konter in Rotter seinen Meister. Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es erneut gefährlich als Freidank bei einem Klärungsversuch Köhr anschoss, der Ball aber knapp neben das Tor prallte. Viel passierte jetzt nicht mehr Premnitz bekam keinen Druck mehr aufgebaut und Schönwalde spielte die Konter zu ungenau zu Ende. Einzig Gutknecht hatte in der Nachspielzeit eine Möglichkeit, die Rotter allerdings stark vereiteln konnte. „Ich habe heute eine engagierte Leistung meiner Mannschaft gesehen, die sich leider nicht belohnt hat. Das Gegentor war natürlich sehr unglücklich, aber so ist das eben wenn man unten drin steht“, so Mario Rotter nach dem Spiel.

Für Premnitz war es die dritte 0:1-Niederlage in Serie. Dadurch hat man es verpasst an die Nichtabstiegsplätze heranzurücken. Auch nächste Woche wird es nicht einfacher, wenn die Reise zum starken Aufsteiger nach Wittstock geht.

Premnitz : Rotter, Krause, Freidank, Block, Lindemann, Huxdorff, Zorr, Kaiser ( 57. Gäde), Lapin ( 57. Jankow), Kremp ( 68. Zimmermann), Hilmer

 

 

 

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