16. RW Prenzlau – Chemie Premnitz 2011/2012

 Fußball  – Die 1.Mannschaft holt einen Punkt in Prenzlau

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16. Spieltag – Samstag, 25.02.2012 – 15:00

FSV Rot-Weiß Prenzlau (13.) – TSV Chemie Premnitz (N) 0:0

FSV Rot-Weiß Prenzlau: Toni Arndt, Stefan Schröder, Silvio Ulrich (46. Mathias Schindler), Manuel Wilski, Christopher Bucher (83. Matthias Böge), Benjamin Lemke, Enrico Bressel, Sebastian Matznick,Alexander Schilcher, Jeromé Schulz (59. Norman Gest), Stephan Bethke

Kader: Maik Reichow

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Marian Krause, Sascha Weser, Daniel Huxdorf, Marco Lindemann, Konstantin Gäde, Sebastian Kremp, Jens Fingerhut (81. Florian Zimmermann), Guido Block, Michelle Schröder, Björn Stuhlmacher (46. Sören Knoop)

Kader: Sebastian Kaiser, Robert Steinhoff

Tore: Fehlanzeige

Schiedsrichter: Sören Kalz (Angermünde)

Zuschauer: 144

Gelbe Karte: Christopher Bucher (3.) (40.), Mathias Schindler (6.) (57.), Norman Gest (4.) (63.), Stephan Bethke (4.) (86.) / Marco Lindemann (5., gesperrt) (27.), Björn Stuhlmacher (4.) (29.), Michelle Schröder(2.) (88.)

Gelb/Rote Karte: – / Sebastian Kremp (88.)

Es ging stürmisch zu im Uckerstadion, zu Prenzlau, was aber eher auf die Witterungsbedingungen, als an den beiden beteiligten Mannschaften lag. Trotz der hohen Anzahl an gelben Karten – 8 an der Zahl, jeweils 4 für Beide, war dieses Landesligaspiel weder unfair noch überhart geführt. Selbst auf dem benachbarten Hundedressurplatz war mehr Biss drin.

In der Woche vor dem Spiel gab es viel zu berichten, was die Spielunterlage betraf, erst am Donnerstagmorgen  wurde der Platz vonseiten der Stadt für bespielbar erklärt. Trotz der Wetterkapriolen präsentierte sich dieser in einem guten Zustand, was auch den persönlichen Einsatz der Platzwarte zu verdanken hatte.

Man merkte den 22 Akteuren die lange Pause zwischen den Punktspielen an, erst nach 20 Minuten ergaben sich die ersten brauchbaren Möglichkeiten.  Ein Achtungszeichen setzte Michelle Schröder, doch sein 25-Meter-Schuss war doch letzten Endes zu unplatziert, um Toni Arndt in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Danach konnten die Hausherren ein Übergewicht in den Spielanteilen erreichen, gewannen die Mehrzahl an Zweikämpfen und hätten mit der größten Chance in der ersten Spielhälfte fast die Führung erzielt. Doch Stephan Bethke, konnte nach einer Flanke von Enrico Bressel, den Ball aus Nahdistanz nicht im Gehäuse von Mario Rotter unterbringen. (24.) .

Auf Seiten der Gastgeber merkte man das Fehlen von Johannes Persecke (9 Tore) deutlich an, in den Knochen der Gäste steckte wohl auch noch die lange Anreise.

So ging es torlos in die Halbzeitpause.

Erst in der zweiten Halbzeit besserte sich das Spiel, was jedenfalls die Anzahl der Torchancen betrifft.

Kaum hatten die letzten der 144 Zuschauer Platz genommen, da hätte es gut und gerne 1:0 für die Rot-Weißen stehen können. Nach einem guten Zuspiel stand Enrico Bressel goldrichtig. Nur dem beherzten Einsteigen von Mario Rotter, der in höchster Not den Zweikampf gewann, war es zu verdanken, dass es beim 0:0-Zwischenstand blieb. Danach aber war es Chemie, die sich aktiv um den Spielaufbau kümmerten.   

Nach einem Foul an dem emsigen Michelle Schröder, trat Guido Block, 20 Meter vor dem Tor, zum Freistoß an. Doch knapp zog das Spielgerät am Querbalken vorbei (56.).

Aber nun reifte die Erkenntnis, dass mit dem nötigen Druck hier ein Auswärtssieg zu erreichen wäre. Also setzte Premnitz nun nach. Eine Flanke von Michelle Schröder konnte Konstantin Gäde nicht entscheidend verwerten (66.). Der eingewechselte Sören Knoop (Björn Stuhlmacher blieb nach der Halbzeitpause unten), hatte nicht das glückliche Ende im Zweikampf mit Toni Arndt (68.) , und Konstantin Gäde, fand nach einem schönen Zuspiel von Daniel Huxdorff nicht den richtigen Abschluss (73.).

Trotz der Unterzahl ab der 88.Spielminute-Sebastian Kremp mit Gelb/Rot vom Platz- drängten die Gäste auf das Siegestor. Und die nötigen Chancen ergaben sich prompt. Eine Flanke vom ebenfalls eingewechselten Florian Zimmermann konnte Sören Knoop nicht mehr erreichen (88.); Guido Block konnte aus Nahdistanz eine Ecke von Michelle Schröder nicht mit dem Kopf vollenden (90.). Die letzte Aktion war dann aber den Hausherren vorbelassen, doch der Konter gegen zu weit aufgerückte Premnitzer wurde viel zu überhastet vorgetragen, so dass auch diese nutzlos vergeben wurde.

So blieb es letzten Endes beim gerechten 0:0-Unentschieden, wo sich gerade die Hintermannschaft um Marco Lindemann gegenüber dem Nauen Spiel in einer ganz anderen Verfassung präsentierte.

Nächste Woche kommt mit dem FC Schwedt der aktuelle Tabellendritte ins heimische Stadion, dessen erstes Spiel in der Rückrunde in Templin den äußeren Bedingungen zum Opfer gefallen ist.  Wir hoffen auch auf ein Wiedersehen mit Robert Rades, der ja in der Winterpause den Verein in diese Richtung verlassen hatte.

Aufstellung :

Rotter, Lindemann(G,27.),Krause, Weser, Huxdorf, Gäde, Kremp (G/R 88), Fingerhut(81. Zimmermann) , Block, Schröder(G,88.), Stuhlmacher(G,29; 46. Knoop)

Zuschauer: 144

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