Fußball 14.SP Premnitz-Falkensee II 2007/2008

14.Spieltag Landesklasse West

TSV Chemie Premnitz-SV Falkensee/Finkenkrug II 1:0(1:0)

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14. Spieltag – Samstag, 01.12.2007 – 13:00

TSV Chemie Premnitz – SV Falkensee/Finkenkrug II 1:0 (1:0)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Daniel Huxdorf, René Kersten, Marian Krause, Guido Block, Konstantin Gäde (72. Dirk Briese), Robert Fischer, Christian Ohle, Björn Stuhlmacher, Sebastian Kaiser, Robert Rades

SV Falkensee/Finkenkrug II: Stefan Franke, Martin Fröbel, Stefan Göde, Mathias Ast, Ronny Bautsch, Thomas Schult, Robin Ludwig, Andreas Kamradt (80. Daniel Haake), Philipp-Morris Güttner, Fabian Fritsch, Daniel Schultz (60. Silvio Gädtke)

Tore: 1:0 Guido Block (8.)

Schiedsrichter: Frank Haseloff (Fredersdorf)

Zuschauer: 72

Gelbe Karte: Robert Fischer (3.), Björn Stuhlmacher (3.), Sebastian Kaiser (2.) / Ronny Bautsch, Robin Ludwig (2.)

Vergebener Elfmeter: (Foulelfmeter, 40., Innenpfosten) / –

Premnitz legt nach !

Eine Woche nach dem Auswärtserfolg in Rhinow, gelang der Schulz-Elf am Samstag gegen den Angstgegner aus Falkensee/Finkenkrug ein verdienter 1:0Sieg.Überhaupt war es der erste „Dreier“ der den Premnitzern gegen die Randberliner gelang. Eigentlich war nie groß was zu holen gegen die Falkensee/Finkenkruger Verbandsligareserve.Diesmal lief es anders. Premnitz begann Druckvoll und zeigte früh das man diesmal nicht gewillt war die Punkte kampflos abzugeben. Nach einem Foul an Rades legte sich Block den Ball in der 8. min. zurecht , der abgefälschte Ball senkte sich unhaltbar für den sehr guten Torwart Franke ,zum entsetzten von Gästetrainer Möbius, zur 1:0 Führung für den TSV ins Netz. Nur eine Minute später war es erneut Block der dem Falkenseer Schlußmann mit einem schönen Freistoß alles abverlangte. Chemie blieb weiter am Drücker und kam durch Kaiser in der 12. min. zur nächsten klaren Chance. Rades Flanke erreichte Gäde, der legte quer auf den schußbereiten Kaiser. Erneut mußte sich Franke im Gästetor ganz lang machen um einen weitern Gegentreffer zu verhindern. Spätestens jetzt war die Premnitzer Führung hoch verdient. In der Folgezeit bleib der TSV dominierend. Vom gefürchteten Falkenseer Angriff um den letztjährigen Torschützenkönig Fritsch und seinem Partner Güttner war so gut wie nichts zu sehen. Sie waren bei den Premnitzer Manndeckern Kersten und Krause in besten Händen. Die Vorentscheidung lag in der 40. min. in der Luft. Rades setzte sich gekonnt von seinem Bewacher ab und war nur noch durch ein Foul zu bremsen. Da das Foul im Strafraum war, blieb dem guten Unparteiischen Haseloff aus Fredersdorf nichts anderes übrig als Strafstoß zu entscheiden.Der gefoulte trat selber an und scheiterte wie schon in Vorsaison, am Pfosten. Hätte Rades getroffen, wäre den Premnitzern mit Sicherheit die aufregende 2. Halbzeit erspart geblieben.Zunächst kamen die Chemiker wieder mit viel Elan aus der Kabine. Nach einem Foul an Stuhlmacher, er lief allein auf das Gästetor, hätte sich der SV Falkensee/Finkenkrug II nicht beklagen dürfen wenn ihr Akteur für seine Notbremse mit einer Roten Karte bestraft worden wäre. So zeigte Haseloff nur Gelb und der anschließende Freistoß brachte nichts ein. Nach einer Stunde Spielzeit brach die stärkste Phase der Gäste an. Premnitz wurde zurück gedrängt. Rotter zeigte in der 64. min. warum er immer noch ein Erstklassiger Torsteher ist. Mit einem ganz starken Reflex kratzte er einen Kopfball von der Linie und rettete seiner Mannschaft damit den knappen Vorsprung. Wenig später noch einmal Aufregung als Falkensee/Finkenkrug II vehement protestierte als der geforderte Elfmeterpfiff ausblieb.. Nach einem Eckball kam ein Gästeakteur mit dem Premnitzer Rades im Fünfmeterraum zu Fall. Schiedsrichter Haseloff stand aber unmittelbar am Tatort und ließ zu recht weiterspielen.In der Schlußphase hatten die Gastgeber das Geschehen wieder im Griff. Bei den Kontern blieb man stets gefährlich. In der 72. hatten Rades und 89. min. Kaiser noch zwei sehr gute Einschußmöglichkeiten. Beide scheiterten am besten Gästespieler Torwart Franke und so blieb es beim verdienten Premnitzer 1:0 Sieg.

Peter Kaiser

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FF II verliert erstmalig gegen Premnitz

Die Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug II musste zum ersten Mal in der Landesklasse West gegen den TSV Chemie beim 0:1 (0:1) eine Niederlage hinnehmen. Waren die Duelle in den Vorjahren stets Spitzenbegegnungen, so standen sich diesmal zwei Kontrahenten gegenüber, die nur unweit von der Abstiegszone liegen. Und insbesondere die personell gebeutelten Falkenseer spielten bis auf Torwart Stefan Franke, der beruflich bedingt seit drei Monaten ohne Training ist, in der ersten Hälfte wie ein Tabellenkellerkind. „Wir haben die Anfangsphase zum wiederholtem Mal total verpennt. Wir standen zu weit weg, gewannen kaum Zweikämpfe und leisteten uns viel zu viele Fehler“, ärgerte sich FF II-Coach Jörg Möbius.Schon nach acht Minuten erzielte der Premnitzer Routinier Guido Block mit einem abgefälschten Freistoß den letztendlichen Siegtreffer für die Chemiker. Im Anschluss konnten sich die Gäste bei Keeper Franke bedanken, dass die Führung der TSV-Elf nicht höher ausfiel. So musste er beim Schuss von Sebastian Kaiser (12.) all sein Können aufbieten. Kurz vor der Pause hatte er beim Elfmeter vom Robert Rades (40.) das Gestänge als Verbündeten, als der Ball den Weg vom Innenpfosten in seine Arme fand.Nach dem Wechsel ging FF II zwar engagierter zu Werke. Doch insgesamt wirkten die Falkenseer zu behäbig im Spiel nach vorn. Das Sturmduo Fabian Fritsch und Morris Güttner hing in der Luft. Bis auf einen Kopfball von Güttner (64.), den TSV-Schlussmann Mario Rotter bravourös parierte, konnten sich beide kaum in Szene setzen. Auch aus dem Mittelfeld kam kaum Unterstützung. Einzig ein Schuss von Robin Ludwig (68.) sorgte für etwas Ähnliches wie Gefahr.Einen Aufreger hatte das Spiel noch zu bieten. Als der Falkenseer Martin Fröbel nach einer Ecke im Fünfmeterraum von Rades nach unten gerissen wurde, blieb jedoch die Pfeife von Frank Haseloff (Fredersdorf) stumm (70.). „Ein klarer Elfmeter, der uns da versagt wurde“, haderte Möbius. Dies war allerdings die letzte brenzlige Situation im Premnitzer Strafraum. Auf der Gegenseite hingegen musste Keeper Franke noch zweimal gegen Rades (72.) und Kaiser (89.) retten.Für die Falkenseer wird die Situation in der Tabelle immer kritischer. Auf Platz acht liegend beträgt der Vorsprung zu den Abstiegsrängen nur noch drei Punkte. Für Möbius nicht verwunderlich: „Es war das dritte Spiel in Folge gegen einen direkten Konkurrenten, dass wir nicht gewonnen haben. Schlimmer wiegt nur, dass wir jeweils die schlechtere Mannschaft waren.“

Christian Wulff

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