14. Chemie Premnitz – SV Zehdenick 2016/2017

Quelle : Sportbuzzer

Fußball-Landesliga Nord: Chemie Premnitz – SV Zehdenick 1:2 (0:2). Tore: 0:1 Pritzel (7.), 0:2 P. Pfefferkorn (27.), 1:2 D. Pfefferkorn (65.). Nach einer kurzen Phase des Abtastens hatte der Gast aus Zehdenick einen Freistoß aus gut und gerne 25 Metern, den Timothy Pritzel direkt zur 1:0-Führung verwandelte. Beim Schuss ins Torwarteck machte der Premnitzer Keeper keine glückliche Figur. Die Zehdenicker spielten auch weiterhin einen ordentlichen Ball und hätten die Führung noch ausbauen können. Die Spieler von Daniel Runge waren präsent in den Zweikämpfen und oft einen Schritt früher am Ball als die Chemiker, die dann nur doch Fouls zu helfen wussten. Premnitz bemühte sich mit bescheidenen Mitteln um Spielkontrolle, Zehdenick wirkte aber strukturierter und war torgefährlicher. Zunächst parierte Chemie-Schlussmann Baitz noch gut, dann war er machtlos, als Philip Pfefferkorn frei vor seinem Gehäuse auftauchte und verdient erhöhte (27.). Die Runge-Elf hatte weiter die besseren Chancen – und auch Glück, als Daniel Pfefferkorn nur die Querlatte und Sebastian Kumbholz einen Zehdenicker auf der Linie traf. Nach Pfefferkorns Anschlusstreffer erhöhte Chemie den Druck, blieb für den SVZ aber berechenbar. Zehdenick tat nur noch das Notwendigste für diesen Auswärtserfolg. SVZ-Torhüter David Rogowski rückte nochmal in den Mittelpunkt, als er eine Bogenlampe noch übers Tor lenkte und dann Krumbholz’ Kopfball von der Linie kratzte. Dennoch ein verdienter Zehdenicker Erfolg. ls

Vorschau

Landesligist TSV Chemie Premnitz möchte nach dem Punktverlust vor Wochenfrist beim Schlusslicht in Falkenthal unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Dazu empfangen die Chemiker am Samstag gleich den nächsten Oberhavel-Vertreter. Mit dem SV Zehdenick kommt der Tabellen-Elfte ins Stadion der Chemiearbeiter. Premnitz konnte gegen den SVZ in der letzten Saison nicht gewinnen, beide Spiele endeten Unentschieden. Das soll sich nun unbedingt ändern, dazu ist aber eine konzentriertere Leistung als gegen die Füchse nötig.

Gerade defensiv steht die Mannschaft von Trainer Daniel Runge sehr stabil und hat erst 17 Treffer kassiert. Das geht allerdings auch zu Lasten der Offensive, zwölf eigene Tore gehören mit zu dem Schlechtesten was die Landesliga zu bieten hat. Auf Premnitzer Seite dürfte sich die personelle Situation etwas entspannen. Zwar fallen Christian Freidank sowie Björn Stuhlmacher aus und hinter beiden Krauses steht ein Fragezeichen, dafür kehren mit Konstantin Gäde, Ricardo Quast und Sebastian Kremp wichtige Alternativen in den Kader zurück. „Wir wollen natürlich gewinnen und die ordentliche Serie ausbauen“, gibt TSV-Trainer Olaf Krause vor. Gespielt wird am Samstag um 12:30 Uhr.

 

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