14. Petershagen – Chemie Premnitz 2017/2018

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Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf – Chemie Premnitz 1:1

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Es war das erwartet enge Spitzenspiel geworden, das viele vorher erwartet hatten. Durch ein spätes Tor haben sich die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz ein 1:1-Unentschieden beim Tabellenführer SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf gesichert. „Wir haben spät getroffen, aber verdient“, so TSV-Trainer Olaf Krause nach dem Spiel.

Dabei waren die Gastgeber besser in die Partie gestartet und drückten den TSV Chemie oft in die eigene Hälfte. „Es war zu erwarten, dass Petershagen mehr vom Spiel haben würde, jedoch sprangen die großen Torchancen auch für sie nicht heraus“, schätzt Krause ein. Sein Team konnte sich in einer chancenarmen Partie mehr und mehr Spielanteile sichern. Wie aus dem Nichts fiel dann das 1:0 für die Gastgeber. In der Premnitzer Hintermannschaft war man sich nicht einig und Torjäger Lars Dingeldey konnte unbedrängt einköpfen (26.). „Das hat er gut gemacht, trotzdem fiel das Tor zu einem blöden Zeitpunkt“, findet der Premnitzer Trainer, dessen Mannschaft nun aktiver wurde. Mario Delvalle verpasste mit einem Kopfball nur knapp den Ausgleich. Auf der Gegenseite hätte aber auch Petershagen durchaus erhöhen können. Somit ging es mit dem knappen 0:1-Rückstand aus Premnitzer Sicht in die Halbzeit. „Das war auch gerecht, da Petershagen den Ticken besser war“, so Olaf Krause.

Premnitz verdient sich in der 2. Halbzeit den Punktgewinn

Nach dem Seitenwechsel agierte seine Mannschaft nun offensiver. „Wir haben früh attackiert und Druck gemacht. Damit kamen sie nicht ganz so gut klar“, schätzt Krause ein. Sein Team war nun tonangebend, ohne die ganz großen Chancen herauszuspielen. Sebastian Krumbholz und Daniel Pfefferkorn hatten Abschlüsse, aber richtig zwingend war das auch nicht. „Wir haben uns Stück für Stück dem Tor angenähert. Petershagen hatte gute Kontergelegenheiten, hat diese aber schlecht ausgespielt, so dass Joseph Asaba nur selten eingreifen musste“, so Olaf Krause. In den letzten 20 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Premnitz rannte nun an und Petershagen hatte noch mehr Raum, um die Entscheidung herbei zu führen. Letztlich dauerte es bis in die Nachspielzeit bis der Ausgleich fiel. Delvalle hatte auf Krumbholz geflankt, der flach in die Ecke traf (90.+2). „Das hat er ganz stark gemacht. Erst die starke Ballmitnahme und dann überlegt eingeschossen“, lobte der Premnitzer Trainer seinen Torschützen. Dieser meinte nach dem Spiel: „Es ist schön, dass ich dem Team damit helfen konnte. Groß überlegt habe ich nicht, wollte den Ball nur über die Linie bringen.“ Nach dem Ausgleich war das Spiel dann auch schnell zu Ende, so dass es bei der letztlich gerechten Punkteteilung blieb.

„Ich bin mit dem Punkt zufrieden. Ich glaube, am Ende war es auch verdient. Wir wollten es etwas mehr. In der ersten Halbzeit war Petershagen etwas besser, im zweiten Spielabschnitt wir. Man weiß ja nach der Winterpause immer nicht wo man steht, insofern ist das schon sehr in Ordnung“, so Olaf Krause.

In der Landesliga Nord waren am Samstag alle drei Spitzenteams im Einsatz. Dabei traf der Tabellenführer Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf auf den Dritten Chemie Premnitz. Nach Toren von Lars Dingldey (23.) und Sebastian Krumbholz (90.+2) trennten sich beide leistungsgerecht unentschieden. Damit bleibt der Vorsprung der Blau-Weißen auf Platz drei bei neun Punkten. Ärgster Verfolger bleibt weiterhin der RSV Eintracht mit fünf Punkten und einem Spiel Rückstand, der sein Heimspiel gegen den Angermünder FC souverän mit 5:1 gewann. Wir haben nach dem Spiel mit Blau-Weiß Trainer Roman Sedlak gesprochen.

„Im Nachhinein ist das 1:1 ein gerechtes Resultat, weil wir spätestens ab der 60. Minute zu wenig investiert haben. Premnitz kam immer besser ins Spiel ohne die richtigen Chancen zu haben. Wir haben es versäumt, das 2:0 oder 3:0 zu machen und dann durch eine Unaufmerksamkeit von uns – und dann muss man das auch ehrlich sagen – verdient das 1:1 bekommen. Premnitz ist belohnt worden und das ist auch korrekt. Heute war das letzte Hinrundenspiel. Wenn man die Ergebnisse sieht, hatten wir einen Lauf und haben eine überragende Serie gespielt. Davon war gar nicht auszugehen. Nun müssen wir erst wieder rein kommen. Teltow ist in der Breite mit der Ausbildung und finanziellen Möglichkeiten breiter aufgestellt als wir und deshalb auch die Favoriten der Liga. Das habe ich schon vor der Saison gesagt.“

Vorbericht

Für die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz steht am Wochenende hoffentlich der Auftakt in die Rückrunde auf dem Programm. Die Chemiker müssen dazu zu einem Nachholspiel beim souveränen Spitzenreiter vom SV Blau-Weiß Petershagen-Eggersdorf antreten (Samstag, 14 Uhr). Beim ersten Versuch mussten die Premnitzer unverrichteter Dinge auf der halben Strecke umdrehen, hat in Petershagen starker Schneefall eine Austragung unmöglich gemacht. „Wir hoffen, dass es diesmal klappt, wollen unbedingt in die Rückrunde starten“, erklärt TSV-Trainer Olaf Krause, der mit seinem Team zuletzt meist nur in der Halle trainieren konnte.

„Wir haben in dieser Woche aber auch einmal auf dem Kunstrasen in Fohrde trainiert, um bestens vorbereitet zu sein“, so der Chemie-Trainer, der sich mit seinem Team auf dieses Spitzenspiel freut – immerhin trifft der Erste auf den Dritten. „Wir sind aber der klare Außenseiter. Petershagen steht ganz souverän da oben, hat überhaupt erst einmal Punkte abgegeben. Das wird ein absolut dickes Brett, was wir zu bohren haben. Aber, wir sind auch so selbstbewusst zu sagen, dass wir dort nicht chancenlos sind und gerne etwas mitnehmen möchten“, zeigte sich Krause kämpferisch.

Personell muss er auf die Langzeitverletzten Marvin Krause, Benjamin Huxol und Dominik Bradburn verzichten. Außerdem wird Kapitän Marian Krause gelb-gesperrt nicht mitwirken können. „Wir werden das kompensieren“, so Krause.

Der TSV Chemie Premnitz ist am Samstag letztmalig in diesem Jahr gefordert.  Die Reise geht zum bisher ungeschlagenen Spitzenreiter SV Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf. „Das wird eine ganz schwere Aufgabe“, berichtet Chemie-Trainer Olaf Krause.  Ihm werden mit Marian Krause (5. Gelbe), Björn Stuhlmacher und Ricardo Quast (beide Urlaub) drei Spieler fehlen. Dennoch will der TSV noch einmal alles probieren, um auch im zehnten Spiel in Serie ungeschlagen zu bleiben. Gespielt wird am Samstag, um 13 Uhr, in Petershagen.

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